Volljuristin/Volljurist in der verwaltungsfachlichen Aufsicht (m/w/d)
Bezeichnung der Stelle: Volljuristin/Volljurist in der verwaltungsfachlichen Aufsicht (m/w/d)
Dienststelle: Staatliches Schulamt für für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis
Dienstort: Bad Vilbel
Anforderungsprofil
- Beim Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis in Bad Vilbel ist ab 01.09.2026 eine befristete Stelle als Volljuristin/Volljurist in der verwaltungsfachlichen Aufsicht (m/w/d) mit der Entgeltgruppe 13 TV-H zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 15.09.2027 befristet.
Aufgabenbeschreibung:
- Verwaltungsfachliche Aufsicht, bestehend aus der Rechtsaufsicht über die Schulen des Schulamtsbezirks sowie der Dienstaufsicht gegenüber den Schulleitungen und Lehrkräften und den rechtlichen Schülerangelegenheiten aller Schulformen; einschließlich der Bearbeitung von Widerspruchs- und Klageverfahren sowie Beschwerdeverfahren.
- Vertretung des Landes Hessen, insbesondere vor den Verwaltungsgerichten und den Arbeitsgerichten.
- Allgemeine Rechtsberatung in schulischen Angelegenheiten, insbesondere auch im Rahmen von themenbezogenen Schulleiterdienstversammlungen.
- Bearbeitung aller rechtlichen Fragestellungen der Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern.
- Rechtsberatung im Bereich der Kooperation mit anderen Trägern und Kooperationspartnern.
Allgemeine berufliche Qualifikationen / Kenntnisse / Erfahrungen
- Befähigung zum Richteramt: Abschluss des 1. und 2. juristischen Staatsexamens mit überdurchschnittlichen (beide mindestens „befriedigend“) Ergebnissen (vorausgesetzt)
- Im Falle einer mindestens einjährigen hauptberuflichen Tätigkeit möglichst nach Abschluss des Referendariats, alternativ auch aus einer früheren anderen Tätigkeit nach Beendigung einer Ausbildung kann eine Bewerbung auch dann erfolgen, wenn die Punktzahl beider Staatsexamina in der Summe mindestens 13,0 beträgt und die vorgenannte Tätigkeit durch entsprechende Zeugnisse/Beurteilungen o.ä. nachgewiesen wird
- umfassende Kenntnisse im Öffentlichen Recht, insbesondere im allgemeinen Verwaltungsrecht und im Verwaltungsprozessrecht (vorausgesetzt)
- Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Beamtenrecht, Schulrecht, Personalvertretungsrecht, Disziplinarrecht sowie im Arbeits- und Tarifrecht, die idealerweise sowohl durch Studium und Referendariat als auch erste Berufserfahrung nachgewiesen werden (wünschenswert)
Fachliche und überfachliche Kompetenzen, die als besonders relevant angesehen werden:
- ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungs- und Überzeugungsvermögen – auch in Konfliktsituationen unter Berücksichtigung der möglichen Auswirkungen von Entscheidungen
- hohes Verantwortungsbewusstsein und überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft
- sehr hohe Belastbarkeit und Flexibilität
- Teamfähigkeit (u.a. berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit) und Kooperationsfähigkeit
- ausgeprägte Planungs- und Organisationskompetenz sowie hohes Maß an Problemlösungskompetenz
- sehr gutes Kommunikationsverhalten, Beratungs- und Verhandlungsgeschick
- gute mündliche und schriftliche Argumentations- und Ausdruckfähigkeit
- überzeugendes und sicheres Auftreten
- Genderkompetenz, im besonderen Maße im Bereich geschlechtergerechter und gendersensibler Sprache
- Bereitschaft zur Übernahme landesweiter Aufgaben
Als Beschäftigte bzw. Beschäftigter des Landes Hessen kommen Sie außerdem derzeit in den Genuss des „LandesTicket Hessen“. Mit diesem haben Sie nicht nur innerhalb Hessens sowie in mehreren angrenzenden Gebieten wie Mainz, Eberbach und Warburg freie Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Es beinhaltet auch die Möglichkeit von montags bis freitags ab 19:00 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen ganztags einen Erwachsenen und alle zum Haushalt gehörenden Kinder bis 14 Jahre kostenfrei mitzunehmen.
Es steht ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung.
Das Land Hessen fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.
Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung nach § 2 Abs. 2 oder 3 des neunten Buches Sozialgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 412), werden bei der Auswahl für Stellen im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Aus dem Hessischen Gleichstellungsgesetz in Verbindung mit den Frauenförderplänen ergibt sich die Verpflichtung, den Frauenanteil in allen Bereichen und Positionen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen. Frauen sind deshalb besonders aufgefordert, sich auf die ausgeschriebene Stelle zu bewerben.
Bewerbungen sind bis spätestens 13.07.2026 an das Staatliche Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis zu Händen Frau Katrin Groth zu richten.
Aus Kostengründen können eingereichte Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens nur gegen Zusendung eines Freiumschlages zugesandt oder nach Voranmeldung im Staatlichen Schulamt abgeholt werden.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSIG).
Bewerbungsfrist: 13.07.2026
Ansprechpartner: Frau Groth
Telefon: 06101-5191 640
E-Mail: katrin.groth@kultus.hessen.de
Bewerbungsanschrift: Staatliches Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis
Frau Katrin Groth
Konrad-Adenauer-Allee 1-11
61118 Bad Vilbel
