eine Referentin/ein Referent -w/m/d- als Softwarentwickler für die Projektgruppe Zentrale Stelle zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation
eine Referentin / ein Referent (w/m/d)als Softwarentwickler für die Projektgruppe „Zentrale Stelle zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation“für eine befristete Einstellung oder Abordnung bis zum 31. Mai 2027
Ort: Berlin
Bewerbungsfrist: 30. April 2026
Arbeitszeitmodell: Vollzeit / Teilzeit
Eintrittsdatum: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Entgelt: EG 13 oder EG 14 TVöD (Abhängig vom Ergebnis einer noch durchzuführenden Arbeitsplatzüberprüfung. Die Eingruppierung richtet sich nach der übertragenen Tätigkeit und den persönlichen Voraussetzungen)
Besoldung: bewerbungsberechtigt bis Besoldungsgruppe A 15 im Rahmen einer Abordnung
Laufbahn: höherer technischer Dienst o. vergleichbare Tarifbeschäftigte
Kennziffer: BMI-2026-014
Die Projektgruppe Zentrale Stelle für die Erkennung ausländischer Informationsmanipulation (PG ZEAM) hat die Aufgabe, eine Früherkennungseinheit aufzubauen, die die Demokratie vor illegitimer Einflussnahme ausländischer Staaten im deutschen Informationsraum schützt. Sie schafft die technischen und prozeduralen Voraussetzungen, um Manipulationsweisen und Narrative in sozialen Netzwerken und im Internet möglichst früh erkennen und besser verstehen zu können.
Aufgaben des Arbeitsplatzes:
- Weiterentwicklung der bestehenden IT-Komponenten der PG ZEAM (Frontend und/oder Backend)
- Anpassung und Weiterentwicklung von Komponenten für eine native Cloudnutzung
- Testung dieser Komponenten auf Performanz und Skalierbarkeit in der neuen Netzumgebung
- Anschluss weiterer Datenquellen sowie die Entwicklung neuer Dashboards (Frontend) oder Analysefähigkeiten (Backend) in Zusammenarbeit mit dem Analyseteam
- In diesem Kontext und zur Erfüllung der o. g. Aufgabe im Einzelnen:
- Entwicklung und Implementierung von Softwareprojekten und -Architektur im Bereich Data Science und Machine Learning
- Weiterentwicklung eigener Softwarekomponenten in agiler Struktur und Unterstützung des technischen Kompetenzaufbaus innerhalb der PG ZEAM
- Aufbereitung von Erkenntnissen und ihrer Bewertung in Berichtsformaten sowie für Präsentationen und Austausche
Anforderungsprofil:
- Abschluss eines Master- oder Diplomstudiums (Universität) der Fachrichtungen
- Informatik / Computerwissenschaften
- Ingenieurswissenschaften mit IT-Ausrichtung (z.B. Nebenfach Informatik)
und
- mehrjährige Berufserfahrung in der Funktion einer Referentin/eines Referenten
- fundierte Berufserfahrungen bei der Umsetzung von Softwareprojekten und in der (agilen) Software/KI-Entwicklung
- schnelle Auffassungsgabe und Bereitschaft, sich kurzfristig in neue Sachverhalte einzuarbeiten
- Fähigkeit, komplexe Sachverhalte selbstständig systematisch aufzubereiten und adressatengerecht darzulegen
- Fähigkeit zu konzeptionellem und selbstständigem Arbeiten
- ausgeprägte Team- und Kooperationsfähigkeit
- überdurchschnittlich engagierte und zuverlässige Arbeitsweise
- sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (mind. Niveaustufe C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
- gute Englischkenntnisse (mind. Niveaustufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
- Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2-Sabotageschutz) nach § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG)
Wünschenswert:
- fundierte Berufserfahrung im Bereich Full-Stack-Development in der Projektarbeit, in einem Start-Up oder der Tech-Branche
- nachgewiesene methodische Kenntnisse im Bereich Softwareentwicklung und Softwarearchitektur
- fortgeschrittene Programmierkenntnisse in Python oder Java Script - Frameworks
- Erfahrung im Bereich KI und großer Sprachmodelle
- idealerweise Erfahrung in der Nutzung von Versionskontrolle und mit der Orchestrierung von Containerumgebungen, zum Beispiel Docker, Kubernetes oder API-Frameworks
Wir bieten:
- Eine befristete Einstellung nach § 14 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG oder Abordnung bis zum 31.05.2027
- Möglichkeit des ortsunabhängigen und zeitflexiblen Arbeitens gemäß geltender Dienstvereinbarung (bis zu 60 % der Arbeitszeit im mobilen Arbeiten) inkl. vollumfänglicher technischer Ausstattung
- flexible Arbeitszeitmodelle
- Zahlung einer Ministerialzulage von mindestens 275 Euro monatlich und vermögenswirksame Leistungen
- Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, inkl. Leistungen des Familienservice
- professionelles Onboarding, vielfältiges Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot
- Gesundheitsförderung (wie z. B. interne Sportangebote), betriebliche Altersvorsorge (für Tarifbeschäftigte), vermögenswirksame Leistungen
- modernes Dienstgebäude mit ergonomischer Büroausstattung
- Jobticket, zentrale Lage und günstige ÖPNV-Anbindung
Sind Sie bereits im öffentlichen Dienst tätig, können Sie im Wege einer befristeten Einstellung oder Abordnung bis zum 31. Mai 2027 im BMI tätig werden.
Das BMI fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Das BMI fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Von ihnen wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem. Der Link zum Online-Bewerbungssystem lautet:
https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/BMI-2026-014/index.html
Die Zugangsdaten erhalten Sie dort unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse.
Bitte laden Sie Ihre vollständigen deutschsprachigen Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei (max. 20 MB) hoch:
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf mit bisherigen Berufserfahrungen
- Diplom (Universität) bzw. Masterurkunde mit Notenübersicht
- Arbeitszeugnisse, bei Beschäftigung im öffentlichen Dienst: dienstliche Beurteilungen (inkl. der aktuellsten - max. 24 Monate alt)
- ggfs. Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung
Wir bitten um Verständnis, dass wir nur vollständige Bewerbungsunterlagen für das Auswahlverfahren berücksichtigen. Unvollständige Unterlagen führen zum Verfahrensausschluss.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist eine Vergleichbarkeit mit einem deutschen Abschluss erforderlich. In der von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) bereitgestellten Datenbank anabin (https://anabin.kmk.org/anabin.html) können Sie die Vergleichbarkeit Ihres Bildungsabschlusses überprüfen. Sofern Ihr Bildungsabschluss dort nicht aufgeführt ist, bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss (Zeugnisbewertung): www.KMK.org/ZAB.
Datenschutzhinweis:
https://www.bmi.bund.de/datenschutz-personalgewinnung
Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Servicezentrum Personalgewinnung des Bundesverwaltungsamtes unter der Rufnummer 022899 358-87500 gerne zur Verfügung.
