eine wissenschaftliche Mitarbeiterin /einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)
„Erinnerung ermöglichen - Geschichte erleben“
Gemeinsam mit unseren 2300 Mitarbeitenden sichern wir als obere Bundesbehörde an insgesamt 23 Standorten die Zeugnisse der neueren und neuesten Geschichte als Archivgut des Bundes. Als moderne Dienstleistungseinrichtung ermöglichen wir die öffentliche Nutzung des Archivguts. Mit unserer Arbeit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus den Quellen der Vergangenheit Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Gerade in Zeiten einer riesigen Informationsflut und vieler Falschinformationen wird unsere Arbeit „als Lotsin in der Demokratie“ mehr denn je gebraucht.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet bis zum 31.12.2028 für das Referat VF 4
eine wissenschaftliche Mitarbeiterin /einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)
am Dienstort Berlin-Lichtenberg
Kennziffer: 26-0040
Ihre Aufgabenschwerpunkte sind:
- die wissenschaftliche Mitarbeit bei der Edition „Die DDR im Blick der Stasi. Die geheimen Berichte an die SED-Führung 1953-1989“,
- das Verfassen wissenschaftlicher Texte,
- die Darlegung der Forschungsergebnisse vor einem breiten wissenschaftlichen Fachpublikum und der allgemeinen Öffentlichkeit,
- die Mitwirkung an projektbegleitenden Präsentationen, wissenschaftlichen Tagungen und Publikationen.
Sie bringen mit:
Unverzichtbar für die Wahrnehmung der Aufgaben sind:
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium (Universitäts-Diplom, Master, Magister) im Studiengang Geschichte, vorzugsweise in der Fachrichtung Zeitgeschichte, mit mindestens der Abschlussnote „gut“, bevorzugt in Verbindung mit einer abgeschlossene Promotion in der Fachrichtung Geschichte, mit mindestens der Note „magna cum laude“.
Wesentlich sind weiterhin:
- fundierte Kenntnisse der deutschen und europäischen Zeitgeschichte, insbesondere der Geschichte der DDR und des MfS
- Erfahrungen in der Recherche und Analyse von historischen Quellen,
- gute Kenntnisse in qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden,
- ausgeprägte analytische Fähigkeiten und ein hohes Maß an Präzision und Sorgfalt im Umgang mit historischen Dokumenten,
- sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen,
- eine selbständige und strukturierte Arbeitsweise sowie ausgeprägte konzeptionelle Fähigkeiten.
Für Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht die deutsche Sprache ist, bitten wir um Nachweis der Sprachkenntnisse des Sprachniveaus C 2 nach dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen.
Wünschenswert ist zudem:
- Erfahrung in der Edition von historischen Quellen.
Hinweis:
Für diese Ausschreibung steht ausschließlich eine befristete Stelle der Entgeltgruppe 13 TVöD zur Verfügung, keine Stelle für Beamte.
Wir bieten Ihnen:
- eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem sehr motivierten Team,
- einen Arbeitsplatz mit einer Bezahlung und Eingruppierung nach Entgeltgruppe 13 TVöD,
- eine ausgewogene Work-Life-Balance mit bis zu 8 Tagen Homeoffice im Monat, flexible Arbeitszeiten von 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr ohne Kernzeiten, vielfältige Möglichkeiten der Arbeit in Teilzeit,
- bezahlte Fort- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten,
- 30 Tage Urlaub und bis zu 24 Gleittage pro Jahr,
- eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Jahressonderzahlung für Tarifbeschäftigte,
- die Möglichkeit eines Arbeitgeberzuschusses zum Deutschlandticket Job.
Was uns besonders wichtig ist:
Unsere Mitarbeitenden sind der wichtigste Baustein für die Erfüllung der Aufgaben des Bundesarchivs. Gemeinsam haben wir die Rahmenbedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben geschaffen und verstehen uns als familienfreundlicher Arbeitgeber, der die bestehenden Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie auch zukünftig weiterentwickeln will. Daher sind im Bundesarchiv grundsätzlich alle Arbeitsplätze auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.
Das Bundesarchiv gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir sind bestrebt, den Frauenanteil in Bereichen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Inklusion ist uns ebenso ein wichtiges Anliegen. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen nach SGB IX besonders berücksichtigt.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten begrüßen wir ausdrücklich.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise in deutscher Sprache bzw. amtlich beglaubigter Übersetzung über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org.
Sie fühlen sich angesprochen?
- Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 08.09.2026 online auf www.interamt.de unter der StellenID=1479690 und laden folgende Unterlagen in Ihr Profil hoch: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse bzw. die letzte Beurteilung.
- Eine Bewerbung ist zur Sicherstellung des Datenschutzes nur nach vorheriger Registrierung auf www.interamt.de möglich! Postalische oder per E-Mail eingereichte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.
- Informationen zum Datenschutz finden Sie auf der Internetseite des Bundesarchivs unter: https://www.bundesarchiv.de/datenschutz/#c57518
- Nähere Informationen zum Bundesarchiv finden Sie hier: www.Bundesarchiv.de
Fachliche Fragen beantwortet Ihnen unser Projektleiter Herr Dr. Stief (030 18665 6810).
Ihre Ansprechperson zum Auswahlverfahren ist Frau Dötsch (030 18665 - 7717).
Sie erreichen uns auch per E-Mail unter Personalgewinnung-01@Bundesarchiv.de.
