Informatiker:in (m/w/d) für Datenschutz
Sie wollen mit Ihrer Informatik-Kompetenz Grundrechte schützen?
Dann verstärken Sie das Informatik-Team bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit! Ob bei Behörden, Vereinen oder Unternehmen – wir durchdringen komplexe Systeme, lokalisieren Schwachstellen, decken Missbrauch auf und helfen bei der datenschutzfreundlichen Ausgestaltung von Systemen. Als Aufsichtsbehörde des Landes Berlin setzen wir wirksame Sanktionen durch und beraten bei der Umsetzung der datenschutzrechtlichen Anforderungen der DSGVO und anderer Datenschutz-Gesetze in der Praxis. Mit unserer Arbeit schützen wir die Privatsphäre und andere Grundrechte.
Verstärken Sie uns bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, um technische Systeme zum Wohle von Bürger:innen datenschutzkonform zu gestalten.
Wir freuen uns über alle geeigneten Bewerber:innen – egal ob aus der Verwaltung, aus der Wissenschaft, aus Unternehmen oder als Quereinsteiger:innen!
Informatiker:in (m/w/d) für Datenschutz
Entgeltgruppe E 14 TV-L
Diese Aufgaben erwarten Sie
- Sie nutzen Ihre technische Expertise, um die Einhaltung technischer und organisatorischer Maßnahmen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu überprüfen.
- Mit Ihrem Technikwissen prüfen und beraten Sie Unternehmen und Organisationen im Land Berlin – mit Schwerpunkten in Gesundheit, Bildung und Forschung. Dabei achten Sie auf die wirksame Umsetzung von Datenschutzgrundsätzen insbesondere im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Transparenz und Gewährung der Betroffenenrechte. Beratungen und Vor-Ort-Kontrollen werden von Ihnen selbstständig geplant und durchgeführt.
- Sie arbeiten dabei proaktiv mit den juristischen Kolleg:innen zusammen, um als Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik die Gestaltung von IT-Systemen rechtskonform zu beeinflussen.
- Sie entwickeln selbständig geeignete Schwerpunkte, welche IT-Anwendungsszenarien in Berliner Unternehmen geprüft werden sollten. Sie überblicken den Stand der Forschung und pflegen engen Austausch mit anderen Expert:innen zum gemeinsamen Kompetenzaufbau und zu Best Practices bei Datenschutz durch Technikgestaltung.
- Sie helfen Bürger:innen mit verständlichen und konkreten Hinweisen und unterstützen Verantwortliche mit zielgruppenspezifischen Arbeitshilfen.
- Sie tragen im Rahmen von Gremien- und Projektarbeit zur Klärung von Grundsatzfragen auf deutscher und internationaler Ebene bei.
- Sie unterstützen bei der Bewertung und Bearbeitung eingehender Datenpannenmeldungen.
- Zudem wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Dienststelle zum Beispiel mit Veröffentlichungen und Vorträgen mit.
Formale Anforderungen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom Universität oder Promotion oder vergleichbare Studienabschlüsse) in Informatik, Wirtschafts- oder Verwaltungsinformatik oder vergleichbaren Studiengängen
oder
- gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nach einem Bachelor- oder FH-Diplom-Abschluss in den genannten oder vergleichbaren Studiengängen
Fachliche Anforderungen
- Sehr wichtig sind Informatik-Fach- und Methodenwissen, vorzugsweise zum Stand der Technik im Bereich des Datenschutzes oder der Informationssicherheit.
- Sehr wichtig ist die Fähigkeit, rechtliche Anforderungen in die technische Ausgestaltung der Verarbeitung personenbezogener Daten zu übersetzen, und deren Einhaltung zu überprüfen und zu bewerten.
- Sehr wichtig ist die Bereitschaft zur engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen, idealerweise nachgewiesen durch einschlägige Erfahrungen.
- Wichtig sind Grundkenntnisse des deutschen und europäischen Datenschutzrechts sowie ein ausgeprägtes Interesse an datenschutzrechtlichen Fragestellungen.
- Zu sehr wichtigen Fachkenntnissen gehören insbesondere Praxiskenntnisse in Cloudtechnologien, verteilten Systemen oder im Einsatz von KI. Praktische Erfahrungen aus der Entwicklung und Wartung von Software-Systemen sind dabei ebenfalls sehr wichtige Voraussetzungen für die Aufgabenerfüllung.
- Wichtig sind außerdem ein gutes Verständnis und kreative Ideen, wie datenschutzrechtliche Anforderungen durch technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt werden können (u.a. Kenntnisse über Privacy Enhancing Technologies).
- Wünschenswert ist ein Grundverständnis aktueller Digitalregulierung in der Europäischen Union.
- Idealerweise verfügen Sie bereits über Erfahrungen zum technischen Datenschutz in der betrieblichen oder behördlichen Praxis – vorzugsweise im Bildungs-, Forschungs- oder Gesundheitsbereich (z.B. KIS-Systeme).
- Hilfreich sind Erfahrungen mit IT-Sicherheitstools (z.B. zur Netzwerkanalyse).
Persönliche Anforderungen
- Sie sind interessiert daran, interdisziplinär zu arbeiten und sich auch in juristische Fragestellungen einzuarbeiten.
- Sie haben Interesse daran, IT-Systeme von der konzeptionellen Ebene bis hin zur System-Architektur und Netzwerksicherheit zu durchdringen.
- Sie können sich auf Deutsch und Englisch mündlich und schriftlich gut ausdrücken und Sachverhalte und Inhalte für Experten und Laien verständlich und strukturiert darstellen.
- Sie sind souverän, kommunikationsstark und teamfähig.
- Sie geben gerne Ihr Fachwissen weiter und erweitern dieses proaktiv um neue Themenbereiche.
- Sie sind belastbar, organisations- und entscheidungsfähig sowie kreativ.
Wir bieten:
- ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld
- spannende und abwechslungsreiche Themenfelder zu einer der drängendsten Herausforderungen für die Verwaltung – der Digitalisierung
- einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative und zur Gestaltung
- individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikations-Maßnahmen
sowie außerdem
- eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- betriebliches Gesundheitsmanagement
- Jobticket
Bewerbungen sind bis einschließlich 2. August 2026 an die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin zu richten.
Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zur Verschlüsselung auf unserer Homepage unter https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote.
Die Vorstellungsgespräche sind für Ende August (ab 34. Kalenderwoche) geplant.
Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig:
Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.
Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.
Weitere Informationen zu den notwendigen Unterlagen und zum Verfahren entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung im pdf-Format oder der Veröffentlichung auf der Homepage: https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/stellenausschreibungen/stellenausschreibungen
