Ko-Abteilungsleiter*in Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands (§ 1 DIMR-Gesetz). Es ist gemäß der Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu Menschenrechten und deren Umsetzung in und durch Deutschland sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist darüber hinaus mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden sowie mit der Berichterstattung zu den Konventionen des Europarats zu Menschenhandel und zu Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt. Seit 2026 erfüllt das Institut zudem das Mandat des Monitoring-Mechanismus im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) in Deutschland, gemeinsam mit der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter.
Das Institut sucht zum 01.03.2027
eine*n Ko-Abteilungsleiter*in für die Abteilung Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden.
Die Stelle wird entsprechend Entgeltgruppe 14 TVöD (Bund) vergütet und ist unbefristet.
Dienstort ist Berlin.
Menschenrechtsarbeit braucht vielfältige Perspektiven. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, insbesondere von Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich als Sinti*zze, Rom*nja, Schwarze Menschen, Person of Color, jüdisch, muslimisch oder Geflüchtete bezeichnen, sowie von trans oder intergeschlechtlichen Personen und Hochschulabsolvent*innen der ersten Generation.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Form der Ausbeutung und Gewalt ist für das Deutsche Institut für Menschenrechte eine zentrale Aufgabe und ein zentrales Anliegen. Das Institut hat sich daher eine Kinderschutz-Richtlinie für die eigene Arbeit gegeben und setzt die Bereitschaft, sich dem Verhaltenskodex dieser Richtlinie zu verpflichten, voraus.
Ihre Aufgaben:
- Leitung und Entwicklung der Abteilung UN-Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere:
- Führung der Mitarbeitenden
- Qualitätssicherung der Produkte der Abteilung
- Budgetplanung und -umsetzung
- Durchführung, Begleitung und Steuerung wissenschaftlicher Forschung
- Mitwirkung im Leitungsgremium des Instituts
- Strategische Planung in Umsetzung der Mehrjahresstrategie des Instituts
- Beratung von Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung
- Vertretung der Themen der Abteilung in politischen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken sowie in den Medien, auch in internationalen Organisationen
- Stärkung der Netzwerke mit Zivilgesellschaft, Selbstorganisationen, Wissenschaft und anderen Akteur*innen und Zielgruppen
- Strategische Drittmitteleinwerbung
Diese Aufgaben übernehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Ko-Abteilungsleiter.
Mit der Durchführung der Aufgabe sind planbare, ein- oder mehrtägige Dienstreisen im In- und Ausland verbunden.
Ihr Profil:
- Hochschulabschluss in Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Disability Studies
- Vertrautheit mit dem menschenrechtlichen Konzept von Behinderung sowie der UN-Behindertenrechtskonvention
- Berufserfahrung auf einem der Gebiete Politik bzw. Politikberatung, Verbands- oder sonstige zivilgesellschaftliche Arbeit, Wissenschaft, Verwaltung
- Erfahrung in der Führung von wissenschaftlichen Mitarbeitenden
- Erfahrungen in strategischer Planung, im Arbeits- und Prozessmanagement sowie im Projektmanagement, einschließlich Budgetplanung und -bewirtschaftung
- Sehr gute deutsche (C2) und gute englische (C1) Sprachkenntnisse
Wünschenswert sind:
- Erfahrung in der Politikberatung oder Wissenschaftskommunikation
- Erfahrungen in der Medienarbeit
- Kenntnis der relevanten Akteure der behindertenrechtlichen Zivilgesellschaft
- Praktische Vorerfahrungen im menschenrechtlichen Bereich und/oder der Behinderten(selbst)-hilfe
- Erfahrung in der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen und Kenntnisse über barrierefreie Kommunikation
- Erfahrung in interdisziplinärer Arbeit
- Erfahrung mit intersektionalen Ansätzen und Diskriminierungssensibilität
- Erfahrungen in der Akquise von Drittmittelprojekten
Wir bieten:
Durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit mobiler Arbeit ermöglichen wir eine gute Balance zwischen Beruf- und Privatleben. Wir bieten professionelle Unterstützung (intern und extern), gerade auch beim Umgang mit herausfordernden Situationen. Wir bieten auch Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen. Das Institut unterstützt nachhaltige Mobilität durch einen Zuschuss zum Deutschlandticket Job. Das Institut bezuschusst zudem die betriebliche Altersvorsorge (VBLU) sowie vermögenswirksame Leistungen. Unsere Mitarbeitenden können die Vorteile einer Mitgliedschaft im Sozialwerk Bund und der Wohnungsfürsorge des Bundes nutzen.
Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 14 TVöD (Bund) vergütet.
Kontakt:
Wir führen ein halb-anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Zur Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Onlinebewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus. Bitte schicken Sie uns weder Lebenslauf noch Anschreiben oder Foto. Bewerbungen, die per E-Mail eingehen, werden im Verfahren nicht berücksichtigt und gelöscht. Wenn wir Ihre vollständigen Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren. Barrierefreie Bewerbungsformate stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie dafür Frau Geice Lisboa, (lisboa@dimr.de oder Tel.: 030 – 259 359 – 476.
Die Bewerbungsfrist endet am 30.11.2026 um 23:59 Uhr (Eingang Ihrer vollständigen Unterlagen am Institut).
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 11. – 12.01.2027 über Zoom oder MS Teams sowie am 28.01.2027 in Berlin statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

