Koordinator:in dezentrale Erinnerungslandschaft (m/w/d)
Die Stiftung Stadtmuseum Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Team Erinnerungsort Kolonialismus befristet auf 12 Monate und in Teilzeit (29,25 Wochenstunden), eine:n
Koordinator:in dezentrale Erinnerungslandschaft (m/w/d)
Entgeltgruppe 11 TVöD-V VKA
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Das Stadtmuseum Berlin verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – dabei stellen wir die Menschen der diversen Stadtgesellschaft und ihre Geschichten in den Mittelpunkt. Unsere Sammlungen, Ausstellungen und Programme bieten hierfür in sechs Museen digital vielfältige Zugänge. So ermöglichen wir neue Erkenntnisse und leisten einen Beitrag zum Miteinander und Zusammenhalt in einem offenen und vielstimmigen Berlin.
Das Team
Das Team Erinnerungsort Kolonialismus am Stadtmuseum Berlin arbeitet an der Umsetzung des Berliner Erinnerungskonzepts Kolonialismus. Dessen drei zentrale Forderungen sind: Die Schaffung eines zentralen Lern- und Erinnerungsorts Kolonialismus in der Mitte von Berlin, die Stärkung einer dezentralen Erinnerungslandschaft und die Schaffung sowie der Ausbau von Strukturen zur Sicherung der langfristigen Auseinandersetzung mit Kolonialismus in Berlin.
Ihre Aufgaben
- Koordination und fachliche Begleitung der Entwicklung der dezentralen Erinnerungslandschaft Berlins im Themenfeld Kolonialismus, ausgehend vom Konzept „Kolonialismus Erinnern“
- Organisation, Vorbereitung und teilweise Moderation von Gesprächen und Arbeitsprozesse mit Akteur:innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Institutionen
- Inhaltliche und strukturelle Konzeption des dezentralen Programms
- Mitarbeit bei strategischen Fragestellungen des Gesamtprojekts
- Planung und Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der Realisierung des Konzepts
- Koordination und Durchführung von Projekten im öffentlichen Raum und bei Partnernetzwerk
- Mitarbeit bei der verwalterischen Aufsetzung, Durchführung und Abwicklung der Projekte (Abstimmungen, Dokumentation und Budgetüberblick)
- Sicherstellen der Verzahnung der Arbeit an der dezentralen Erinnerungslandschaft mit jener am zentralen Lern- und Erinnerungsort
Ihr Profil
- abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Architektur, Philosophie, Kultur-, Sozial- oder Geschichtswissenschaft oder in einem anderen für die Tätigkeit geeigneten Faches
- mehrjährige Erfahrung in der Koordination von Projekten, idealerweise im kultur-, erinnerungs- oder zivilgesellschaftlichen Kontext
- gute Kenntnisse und Verständnis von Verwaltungsabläufen im öffentlichen Dienst
- sehr gute Kenntnisse und Verständnis von zivilgesellschaftlichen Arbeitsweisen und Bedarfen
- Fundierte Auseinandersetzung mit Fragen von Kolonialismus, Erinnerungskultur und Machtverhältnissen im öffentlichen Raum
- Erfahrung in der Organisation und Moderation von Gesprächen und partizipativen Prozessen
- hohe kommunikative Kompetenz, Sensibilität im Umgang mit Konflikten
Anforderungen:
- selbständiges, systematisches, ergebnisorientiertes Arbeiten
- ausgeprägte Kommunikations-, Koordinierungs- und Teamfähigkeit
- Einsatzbereitschaft, Organisationsfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit
- hohe Diversitätskompetenz sowie migrationsgesellschaftliche Kompetenz
Was wir Ihnen bieten
- eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit im öffentlichen Dienst
- die Möglichkeit, Ihre persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln, indem Sie unsere Angebote der fachlichen und außerfachlichen Fort- und Weiterbildung nutzen
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung im Rahmen der dienstlichen Notwendigkeiten
- tarifliche Bezahlung nach Entgeltgruppe 11 TVöD-V VKA (Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes – Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen. Je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann eine Eingruppierung auch in eine niedrigere Entgeltgruppe erfolgen.
- die Stufen-Zuordnung erfolgt unter Berücksichtigung Ihrer einschlägigen Erfahrung
- 30 Tage Jahresurlaub, Heiligabend und Silvester zusätzlich arbeitsfrei
- betriebliche Altersvorsorge über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
- Jahressonderzahlung zur Gesundheitsförderung
- einen Arbeitsplatz am Paul-Linke-Ufer in Berlin Kreuzberg
- die Möglichkeit mobilen Arbeitens
- Zuschuss zum Firmenticket für den öffentlichen Nahverkehr
Wen wir besonders zur Bewerbung auffordern
Für die Stiftung Stadtmuseum Berlin hat eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung absolute Priorität, weshalb wir uns ausdrücklich auch über Bewerber:innen marginalisierter Perspektiven freuen.
Wir gewährleisten die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Berliner Landesgleichstellungsgesetz. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die genannten Anforderungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung und Qualifikation werden Bewerbungen von anerkannten Schwerbehinderten bevorzugt berücksichtigt (bitte Nachweis beifügen).
Wie Sie sich bewerben
Bitte bewerben Sie sich bis zum 6.5.2026 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse sowie Ihr frühestmögliches Eintrittsdatum) ausschließlich über unsere Online-Bewerbungsplattform.
Durch die Bewerbung entstehende Reisekosten werden von uns nicht erstattet.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
