Leitung der Geschäftsstelle des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) (m/w/d)
Zentrum Chancengerechtigkeit
Leitung der Geschäftsstelle des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) (m/w/d)
befristet bis zum 31.12.2032 - E 13 TV-L HU (Teilzeitbeschäftigung ggf. möglich)
Die Stelle wird finanziert über das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Berliner Chancengleichheitsprogramm – BCP).
Die 1810 gegründete Humboldt-Universität zu Berlin ist eine der führenden deutschen Hochschulen. Als Volluniversität mit über 36.000 Studierenden verbindet sie Forschungsexzellenz mit innovativer Nachwuchsförderung. Ihre internationalen Netzwerke, interdisziplinären Forschungskooperationen sowie ihre progressiven Lehrkonzepte prägen den Wissenschaftsstandort Berlin. Die Humboldt-Universität verfügt über den Status einer Exzellenzuniversität.
Ihre Aufgaben:
- wissenschaftsbasierte Koordination und Weiterentwicklung des Berliner Chancengleichheitsprogramms (BCP)
- Fachberatung von Hochschulen zu Fördermöglichkeiten, Antragsmodalitäten und Projektumsetzung inkl. Durchführung von hochschulübergreifenden Antragswerkstätten für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
- verantwortliche Begleitung und Durchführung des gesamten Antragsverfahrens von Ausschreibungen zum Förderprogramm über Koordination der Tätigkeit der Auswahlkommission, Vor- und Nachbereitung der Kommissionssitzungen bis zur Umsetzung der Förderentscheidungen der Auswahlkommission
- Bewirtschaftung der Fördermittel nach haushaltsrechtlichen Vorgaben, inkl. Monitoring, Prüfung von Verwendungsnachweisen und Berichterstattung
- Weiterentwicklung und Umsetzung der Controlling-Strategie für das Programm
- eigenverantwortliche Fortschreibung und Umsetzung des Konzepts zur Öffentlichkeitsarbeit des Programms
- Konzeption, Redaktion und Steuerung verschiedener Formate der Öffentlichkeitsarbeit
- strategischer Ausbau des Alumnae-Netzwerks sowie Organisation und inhaltliche Gestaltung von Netzwerktreffen geförderter Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen
- Zusammenführung und Analyse der jährlichen Berichte der Hochschulen für die Auswahlkommission
- Zulieferung von Daten und Analysen zum Fördergeschehen für die Berichterstattung an das Abgeordnetenhaus von Berlin
Das bringen Sie mit:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Verwaltungswissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Public Management, Gender Studies oder andere für das Aufgabengebiet förderliche Fachrichtung) bzw. gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen
- mehrjährige Erfahrung in der Konzeption, Leitung und Koordination von akademischen Programmen
- sehr gute Kenntnisse von Universitätsstrukturen sowie von Verwaltungsabläufen an Berliner Hochschulen
- umfassende Kenntnisse über den Aufbau der Berliner Verwaltung und der Wissenschaftslandschaft in Deutschland
- sehr gute Kenntnisse in der Geschlechterforschung und mehrjährige Erfahrung in der praktischen Gleichstellungsarbeit
- ausgezeichnete Kenntnisse auf dem Gebiet der geschlechtergerechten Organisationsentwicklung
- umfassende Erfahrungen in der Antragsberatung von Forschungsvorhaben
- umfangreiche Berufserfahrungen in der Budgetverwaltung, im Controlling sowie im Projekt- und Veranstaltungsmanagement
- ausgeprägte analytische Fähigkeiten und sehr gutes Zahlenverständnis, verbunden mit einer strukturierten und eigenständigen Arbeitsweise sowie hoher Genauigkeit im Umgang mit Datenbeständen und komplexen Excel-Auswertungen
- sehr gute Kenntnisse im Haushalts- und Zuwendungsrecht, Verwaltungsrecht sowie Gleichstellungsrecht
- ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, organisatorische Kompetenz und Beratungserfahrung
- Bereitschaft und Fähigkeit zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und konzeptionellen Arbeit
- sehr gute Deutsch- (mind. C1) und Englischkenntnisse (mind. B2) in Wort und Schrift
- IT-Kenntnisse (Microsoft-Office insbes. Excel, Word und Power Point, Datenbanken, Grafikprogramme wie Affinity)
- SAP-Kenntnisse von Vorteil
Unser Angebot:
- ein modernes Arbeitsumfeld
- eine tarifliche Eingruppierung (TV-L)
- ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet
- flexible, geregelte Arbeitszeiten (Gleitzeit)
- sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten
Als familiengerechte Hochschule fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Ihr Weg an die HU:
Ihre vollständige Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer AN/186/26 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum Chancengerechtigkeit, Dr.in Verena Namberger, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an chancengerechtigkeit@hu-berlin.de.
Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
- Motivationsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- Nachweis der erforderlichen Qualifikation (Zeugnisse, Urkunden, Weiterbildungsnachweise)
- Arbeitszeugnisse oder Beurteilungen
Für Fragen zur Ausschreibung und zum Aufgabengebiet steht Ihnen Dr.in Verena Namberger (chancengerechtigkeit@hu-berlin.de) gern zur Verfügung.
Die Besetzung der Stelle ist zum 01.01.2027 vorgesehen.
Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist tarifgebunden und wendet den TV-L HU an. Informationen zur Eingruppierung und zum Jahresentgeltrahmen finden Sie hier: https://hu.berlin/ETRL.
Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

