Referentin/Referenten (w/m/d) Sanierung kommunaler Infrastruktur (129-26)
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht für das Referat IP 4 „Projektentwicklung und -betreuung Sport, Jugend und Kultur II“ in Bonn oder Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
Referentin/Referenten (w/m/d)
„Sanierung kommunaler Infrastruktur“
Knr. 129-26
Das BBSR im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die Ressortforschungseinrichtung des Bundes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) für die Themenbereiche Stadtentwicklung, Raumordnung, Wohnen und Bauwesen. Zudem setzt das BBSR vielfältige Förder- und Investitionsprogramme im Bereich von Klimaschutz und Stadtentwicklung um.
Dem Referat IP 4 obliegt die administrative Betreuung, operative Projektunterstützung und fachlich-wissenschaftliche Begleitung der Bundesprogramme „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) und „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Bonn und Berlin begleiten die verschiedenen Projekte über den gesamten Projektverlauf an den Schnittstellen zu Zuwendungsempfängern, Bundesbauverwaltungen in den Ländern, externen Dienstleistern und dem übergeordneten Ministerium.
Nähere Informationen erhalten Sie hier.
Ihre Aufgaben:
- eigenständige fachliche Begleitung und Auswertung ausgewählter Projekte im Rahmen von Förder- und Investitionsprogrammen
- eigenständige fachlich-inhaltliche Antragsqualifizierung von Projektskizzen und Begleitung von Zuwendungsmaßnahmen, Beratung von kommunalen Zuwendungsnehmern zu fachlichen Inhalten
- Erstellung von fachlich-inhaltlichen Prüfvermerken vor dem Spiegel der Erreichung des Zuwendungszwecks
- Unterstützung der Referatsleitung bei komplexen bzw. grundsätzlichen fachlich-inhaltlichen Projekt- und Programmaufgaben
- Teilnahme an Veranstaltungen, Workshops etc, Berichterstattung gegenüber der Leitungsebene, Durchführung von Koordinierungsgesprächen auf Basis der RZBau
- fachlich-inhaltliche Vorbereitung von Projektaufrufen bzw. Förderrichtlinien in Kooperation mit dem BMWSB
- Wahrnehmung von Forschungsmanagementaufgaben (Vorbereitung, Betreuung, Auswertung) bei größeren, komplexen Forschungsprojekten, Entwicklung von politik- und praxisrelevanten Forschungsfragen
Ihr Profil:
Vorausgesetzt werden:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitäts-Diplom bzw. Master) in den Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen, Rechtswissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Public Management, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsrecht oder ein vergleichbarer Abschluss
- oder Sie gehören zum Kreis der Personen, die aufgrund nachgewiesener gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten bereits ausübten und diese nachweisen können
Worauf es uns noch ankommt:
- fundiertes Überblickswissen über aktuelle Themen des energetischen und nachhaltigen Planens, Sanierens und Bauens
- Verwaltungserfahrungen mit baulichen Förderprogrammen und dem Zuwendungswesen
- Erfahrungen im Bereich fachtechnischer und wissenschaftlicher Betreuung von Forschungsvorhaben und Evaluierungen
- Erfahrungen im Projektmanagement sowie eine analytische und strukturierte Arbeitsweise
- Kooperationsbereitschaft, aber auch sicheres und gewandtes Auftreten, v.a. gegenüber Antragstellenden und Förderinteressierten
- ausgeprägtes Kommunikationsvermögen, Fähigkeit zur präzisen Argumentation sowie zur raschen Erfassung und Bewertung komplexer Sachverhalte
- Sprachkenntnisse des Sprachniveaus C 1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Bewerbende, deren Erstsprache nicht die deutsche Sprache ist, bitten wir um einen Nachweis)
- fundierte EDV-Anwenderkenntnisse (insbesondere Word, Excel, Powerpoint) und Erfahrung in Datenbanknutzung
- Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen
Unser Angebot:
Eine Einstellung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TVöD Bund, soweit die persönlichen Anforderungen erfüllt sind. Die aktuelle Entgelttabelle und den Entgeltrechner finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Wochenstunden bei Tarifbeschäftigten.
Interne Tarifbeschäftigte möchten wir darauf hinweisen, dass der Dienstposten während der Erprobungszeit von maximal sechs Monaten zunächst nur vorübergehend übertragen wird. Eine Höhergruppierung erfolgt in dieser Phase nicht. Bei Vorliegen der Voraussetzungen erfolgt jedoch die Zahlung einer Zulage gem. § 14 Abs. 3 TVöD.
Das strukturierte Auswahlverfahren wird voraussichtlich in der 44. Kalenderwoche stattfinden.
Wir stehen für:
Als moderner und zukunftssicherer Arbeitgeber gewährleisten wir die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Vielfalt unter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hierfür wurden wir wiederholt durch das audit berufundfamilie zertifiziert.
Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, wenn in dem betroffenen Bereich eine Unterrepräsentanz vorliegt.
Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von Ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Unsere Arbeitsumgebung zeichnet sich durch familienfreundlichkeit aus und bietet flexible Arbeitszeiten und -formen. Individuelle Teilzeitvereinbarungen sind möglich und können je nach dienstlichen Belangen mit mobilem Arbeiten kombiniert werden.
Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt setzen wir uns aktiv für die Chancen der Diversität in der Arbeitswelt ein. Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu schaffen. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund.
Weitere Gründe, die für uns als Arbeitgeber sprechen, finden Sie auf unserer Karriereseite Das BBR als Arbeitgeber.
Ihre Bewerbung:
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschluss- sowie Arbeitszeugnisse, ggf. die letzten drei Beurteilungen und weitere Qualifikationsnachweise und Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung) sowie unter der Angabe der Kennnummer 129-26 bis zum 04.10.2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal http://www.interamt.de oder unter dem nachfolgenden Link:
https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=1482244
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden gebeten, die Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht – unter Nennung der Anschrift der Personalakten führenden Stelle – zu erteilen.
Interamt ist barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung dennoch nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.
Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.
Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Katrin Meyer (Tel.-Nr. 030 18 401-8381)
oder Herrn Güssgen (Tel.-Nr. 0228 99 401-8500).
Ihre Ansprechperson zum Bewerbungsverfahren ist Frau Mutz (Tel.-Nr. 0228 99 401-1334).

