Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Öffentliches Recht, insbes. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie
Juristische Fakultät
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Öffentliches Recht,
insbes. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie mit vorauss. 67 v. H. d. regelm. Arbeitszeit - E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet für 3,5 Jahre)
Die 1810 gegründete Humboldt-Universität zu Berlin ist eine der führenden deutschen Hochschulen. Als Volluniversität mit über 36.000 Studierenden verbindet sie Forschungsexzellenz mit innovativer Nachwuchsförderung. Ihre internationalen Netzwerke, interdisziplinären Forschungskooperationen sowie ihre progressiven Lehrkonzepte prägen den Wissenschaftsstandort Berlin. Die Humboldt-Universität verfügt über den Status einer Exzellenzuniversität.
Die Stelle ist im Teilvorhaben „Normsetzung zwischen Transzendenz und Positivität“ des Verbundprojekts Institut für multidisziplinäre Religionsforschung (ImRe) angesiedelt. Das Vorhaben untersucht, wie religiöse und säkulare Normen entstehen, begründet und verändert werden und wie sich staatliches und religiöses Recht zueinander verhalten. Die Forschungsgruppe „Transzendente Zweitwertungen – ihre juristischen, theologischen und soziologischen Implikationen“ wird von Christoph Möllers (Rechtswissenschaft), Michael Seewald (Katholische Theologie) und Sanyu A. Mojola (Soziologie) geleitet. Die Mitarbeit bietet Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung an der Professur für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie (Prof. Dr. Christoph Möllers).
Ihre Aufgaben:
- wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung im Projekt „ImRe – Wissenschaftlicher und struktureller Aufbau des Instituts für multidisziplinäre Religionsforschung (ImRe) e.V.“, Teilvorhaben „Normsetzung zwischen Transzendenz und Positivität“ innerhalb der Forschungsgruppe 3 „Transzendente Zweitwertungen – ihre juristischen, theologischen und soziologischen Implikationen“, d. h. insb. rechtswissenschaftliche und rechtsphilosophische Untersuchung religiöser und säkularer Normsetzung im Rahmen einer allgemeinen Theorie sozialer Normen, Analyse des Verhältnisses von staatlichem und religiösem Recht sowie von Strukturparallelen staatlicher und religiöser Rechtsetzung
- Mitwirkung an der Konkretisierung der Forschungsfragen und am interdisziplinären Austausch mit den beteiligten theologischen und soziologischen Forschenden sowie den übrigen Verbundpartnern
- Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen und des Austauschs mit der juristischen Fachöffentlichkeit
- Recherche und Auswertung einschlägiger Literatur sowie Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen
- Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion)
Das bringen Sie mit:
- mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Rechtswissenschaft
- vertiefte Kenntnisse im Öffentlichen Recht und in der Rechtsphilosophie, insbesondere in der Rechts- und Normtheorie
- Interesse an religionsbezogenen Fragestellungen und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
- Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit und zur Analyse komplexer theoretischer Fragestellungen
- sichere Deutschkenntnisse (mind. C1) und gute Englischkenntnisse (mind. B1) in Wort und Schrift
- hohes Maß an Selbständigkeit, Engagement, Flexibilität, Belastbarkeit und Teamfähigkeit
Das wäre wünschenswert:
- Kenntnisse historischer, philosophischer und theologischer Zusammenhänge sowie klassischer und zeitgenössischer Normativitäts- und Souveränitätstheorien
- Kenntnisse im Religionsverfassungsrecht, Staatskirchenrecht oder Kirchenrecht
- Erfahrungen in der wissenschaftlichen Projektarbeit und der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen
Unser Angebot:
- ein modernes Arbeitsumfeld
- eine tarifliche Eingruppierung (TV-L)
- abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben
- eine strukturierte Einarbeitung
- flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit)
- sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten
Als familiengerechte Hochschule fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Ihr Weg an die HU:
Ihre vollständige Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer DR/163/26 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, LS für Öffentliches Recht, Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie, Prof. Dr. Christoph Möllers, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an sekretariat.moellers.rewi@lists.hu-berlin.de.
Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
- Motivationsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- Nachweis der erforderlichen Qualifikation (Zeugnisse, Urkunden, Weiterbildungsnachweise)
- Arbeitszeugnisse oder Beurteilungen
Für Fragen zur Ausschreibung und zum Aufgabengebiet steht Ihnen das Sekretariat (sekretariat.moellers.rewi@lists.hu-berlin.de) gern zur Verfügung.
Die Besetzung der Stelle ist zum 01.01.2027 oder zum nächstmöglichen Termin vorgesehen.
Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist tarifgebunden und wendet den TV-L HU an. Informationen zur Eingruppierung und zum Jahresentgeltrahmen finden Sie hier: https://hu.berlin/ETRL.
Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

