Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Wirkungsforschung
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Wirkungsforschung
Zu besetzen ist ab Dezember 2026 eine Vollzeitstelle (39 Wochenstunden) in der Entgeltgruppe EG 13 TVöD (Bund), die auf 3 Jahre befristet ist. Die Eingruppierung erfolgt nach den persönlichen Voraussetzungen.
Aufbauend auf seiner langjährigen Bildungsarbeit entwickelt das Jüdische Museum Berlin im Rahmen seiner Bildungsinitiative „Für die Zukunft lernen“ eine professionell verankerte Wirkungsforschung für ausgewählte Bildungsprogramme, u. a. für die Kinderwelt ANOHA und den digitalen Klassenraum JMB di.kla. Ziel ist es die gesellschaftliche Wirkung der Angebote systematisch zu erfassen, zu analysieren und für ihre gezielte Weiterentwicklung nutzbar zu machen.
Gemeinsam mit wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kooperationspartner*innen wird ein strukturierter Ansatz zur Wirkungsanalyse aufgebaut, der an bereits vorliegende Evaluationen anknüpft. Durch die Entwicklung passgenauer Wirkindikatoren für museale Lern- und Dialogformate stärkt das JMB einen evidenzbasierten Umgang mit Bildungsarbeit an der Schnittstelle von Kultur, Bildung und Demokratiearbeit.
Folgende Aufgaben erwarten Sie u.a.
- Konzeption und Durchführung von prozessbegleitenden Wirkungsstudien und Evaluationen von analogen und digitalen Bildungsprogrammen des JMB, beginnend im ANOHA, der Kinderwelt des JMB
- Empirische Arbeiten mit qualitativen und quantitativen Methoden
- Datenerhebung und Auswertung von Primär- und Sekundärdaten
- Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse, Erstellung von Berichten
- Aufbau eines Kooperationsverbundes mit externen Wirkungsforschungseinrichtungen
- Konzeption, Vergabe und Steuerung von Teilleistungen durch externe Forschungspartner*innen
Unsere Anforderungen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Diplom, Master) in Psychologie, Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften oder einer anderen einschlägigen Studienrichtung
- Nachgewiesene Kenntnisse in Wirkungsforschung und quantitativen Methoden sowie mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung in der Wissenschaft oder Evaluierungspraxis
- Praktische Erfahrungen in der Durchführung von Wirkungsforschung und Evaluierungen
- Sehr gute Kenntnisse in Evaluierungsansätzen/-designs, Standard- und Anwendungskenntnisse inklusive gängiger Analysesoftware
- Praktische Erfahrung in der Erstellung und Anwendung von logischen Modellen für die Programmplanung, Kommunikation und Evaluation von digitalen und analogen Bildungsprojekten, idealerweise auch in der frühkindlichen kulturellen Bildung
- Fundierte Erfahrung in der kooperativen Zusammenarbeit mit unterschiedlichen internen und externen Teams und Kooperationspartner*innen
- Fachkenntnisse in Themenfeldern jüdische Kultur in Geschichte und Gegenwart in Deutschland, Antisemitismus/ -prävention, antisemitismuskritische oder diskriminierungskritische Bildungsarbeit
- Praktische Erfahrungen in der Bildungsarbeit, idealerweise auch mit Kindern/Jugendlichen im Museum
Unser Angebot
- Bis 30 Tage Jahresurlaub nach TVöD, 24.12. sowie 31.12. frei
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und vermögenswirksame Leistungen
- Jahressonderzahlung sowie ein jährliches Leistungsentgelt
- Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit mobil zu arbeiten
- Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen Ihrer Tätigkeit
- Zentral gelegener Arbeitsplatz mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
- Option eines Deutschland-Ticket Job oder Jobtickets, das vom Arbeitgeber bezuschusst wird
Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seiner 2020 neu eröffneten Dauerausstellung und den Wechselausstellungen, seinen Sammlungen, dem Veranstaltungsprogramm und der W. Michael Blumenthal Akademie sowie den digitalen und pädagogischen Angeboten ist das Museum ein lebendiger Ort des Dialogs und der Reflexion jüdischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland. ANOHA, die Kinderwelt des JMB, erzählt als spielerisches Erlebnisangebot für Kinder die Geschichte der Arche Noah.
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und Lebensformen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns ein großes Anliegen. Wir begrüßen Bewerbungen aller Menschen ungeachtet ihrer nationalen, kulturellen, religiösen oder nicht-religiösen Zugehörigkeit. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz ist für die Besetzung mit Teilzeitkräften grundsätzlich geeignet.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 16/2026 bis zum 1. November 2026 an bewerbung@jmberlin.de.
Die Unterlagen sind in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max. 10 MB) einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Unterlagen maximal drei Monate lang aufbewahrt.
Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 16. und 20. November 2026 stattfinden.
Nähere Auskünfte zum Bewerbungsverfahren erteilt Ihnen gern Herr Krogulec unter der Telefonnummer 030/25993 482. Inhaltliche Fragestellungen richten Sie bitte an Frau Birkert 030/25993 336.

