Studentin/Student (w/m/d) zur Mitarbeit im Forschungsprojekt: Kurzzeitvermietungen und Wohnraumschutz (083-26)
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht für das Referat RS 5 „Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr“ in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
Studentin/Studenten (w/m/d)
zur Mitarbeit im Forschungsprojekt
„Kurzzeitvermietungen und Wohnraumschutz“
Knr. 083-26
Das BBSR im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die Ressortforschungseinrichtung des Bundes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) für die Themenbereiche Stadtentwicklung, Raumordnung, Wohnen und Bauwesen. Zudem setzt das BBSR vielfältige Förder- und Investitionsprogramme im Bereich von Klimaschutz und Stadtentwicklung um.
Das Referat RS 5 befasst sich mit den Chancen und Potenzialen der digitalen Transformation von Städten. Zusammen mit Forschungspartnern und Akteuren der Stadtentwicklung werden Studien durchgeführt und Handlungsempfehlungen erarbeitet, um mit den Herausforderungen, vor denen Kommunen und Regionen im digitalen Zeitalter stehen, klug umzugehen. Zudem unterstützt es das BMWSB konzeptionell und fachlich bei der Förderung von Modellprojekten. Nähere Informationen erhalten Sie hier.
In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt unterstützen Sie am BBSR eine Untersuchung zur Frage, wie planerische Steuerungsinstrumente im Umgang mit Kurzzeitvermietungsplattformen neu verhandelt und weiterentwickelt werden. Am Beispiel von „Airbnb“ soll analysiert werden, wie auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene die unerwünschten Folgen von Kurzzeitvermietungen diskutiert werden und mit welchen Argumenten Zweckentfremdungsverbote sowie andere Steuerungsinstrumente verhandelt werden. Zudem wird der Stellenwert der Regulierung digitaler Geschäftsmodelle im Kontext der Wohnungsfrage sowie im Verhältnis zwischen Ländern und Kommunen eingeordnet, um daraus Schlussfolgerungen für die planerische Steuerung digitaler Schwarmphänomene abzuleiten.
Ihre Aufgaben:
- Literatur- und Datenrecherche sowie Zuarbeit und Qualitätssicherung bei der Aufbereitung und Auswertung von (rechtlichen) Dokumenten, insbesondere kommunalen Satzungen bzw. Verordnungen und landesrechtlichen Ermächtigungsgrundlagen
- Mitarbeit in einem interdisziplinären, auf Grundlagenforschung spezialisierten Forschungsprojekt sowie bei der Koordinierung der Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern
- Unterstützung beim Aufbau und bei der Pflege unterschiedlicher Datenkorpora
- Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung diskursanalytischer Fallstudien
- Mitwirkung am Aufbau und der Pflege eines gemeinsamen Projektmanagements
- Mitarbeit bei der Erstellung von Publikationen.
Ihr Profil:
Vorausgesetzt wird:
- eingeschriebene Studentin/eingeschriebener Student der Fachrichtung Raum- oder Stadtplanung, Wirtschafts-, Sozial- oder Politikwissenschaften, Geographie, Jura, Statistik oder einer vergleichbaren Studienrichtung
Worauf es uns noch ankommt:
- Interesse an aktuellen wohnungspolitischen Themen, räumlicher Planung und den Auswirkungen der digitalen Transformation auf Städte
- erste Erfahrungen mit Methoden der empirischen Sozialforschung (z.B. Erhebung, Diskursanalyse, Auswertungsverfahren); alternativ grundlegende Fachkenntnisse der rechtswissenschaftlichen Methodenlehre
- erste Erfahrungen im Umgang mit Software zur qualitativen Textanalyse und zur Verarbeitung strukturierter Datensätze (z.B. Citavi, MAXQDA, etc.)
- sicherer Umgang mit Software zum kollaborativen Arbeiten und mit Microsoft Office
- Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten nach entsprechender Einarbeitung
- Engagement, Freude und Zuverlässigkeit bei der Zusammenarbeit in einem über mehrere Städte und Institutionen verteilten Team
- sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen in der deutschen Sprache zur Analyse und Auslegung von Gesetzen und Parlamentsdokumenten (Sprachkenntnisse des Sprachniveaus C 1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen - Bewerbende, deren Erstsprache nicht die deutsche Sprache ist, bitten wir um einen Nachweis).
Unser Angebot:
Die Arbeitszeit beträgt regelmäßig 14 Std./Woche. Die Vergütung beträgt 15,00 € brutto pro Stunde.
Das Arbeitsverhältnis ist bis zum 31.12.2028 befristet.
Wir bieten Ihnen interessante und anspruchsvolle Aufgaben in einem kollegialen und familienfreundlichen Arbeitsumfeld, das Wert auf Zusammenarbeit legt.
Ein strukturierter Einarbeitungsprozess sorgt dafür, dass Sie sich von Anfang an gut unterstützt und integriert fühlen.
Ihre persönliche und fachliche Weiterentwicklung liegt uns am Herzen. Daher steht Ihnen ein umfassendes Fortbildungsangebot zur Verfügung, unter anderem über die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.
Das strukturierte Auswahlverfahren wird voraussichtlich in der 36. Kalenderwoche stattfinden.
Wir stehen für:
Als moderner und zukunftssicherer Arbeitgeber gewährleisten wir die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung der Vielfalt unter unseren Mitarbeitenden. Hierfür wurden wir wiederholt durch das audit berufundfamilie zertifiziert.
Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt, wenn in dem betroffenen Bereich eine Unterrepräsentanz vorliegt.
Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerbende werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von Ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Unsere Arbeitsumgebung zeichnet sich durch Familienfreundlichkeit aus und bietet flexible Arbeitszeiten und -formen. Individuelle Teilzeitvereinbarungen sind möglich und können je nach dienstlichen Belangen mit mobilem Arbeiten kombiniert werden.
Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt setzen wir uns aktiv für die Chancen der Diversität in der Arbeitswelt ein. Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund.
Weitere Gründe, die für uns als Arbeitgeber sprechen, finden Sie auf unserer Karriereseite Das BBR als Arbeitgeber.
Ihre Bewerbung:
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschluss- sowie Arbeitszeugnisse, ggf. die letzten drei Beurteilungen und weitere Qualifikationsnachweise und Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung) sowie unter der Angabe der Kennnummer 083-26 bis zum 20.08.2026 ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal www.interamt.de oder unter dem nachfolgenden Link:
https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id?=1464510
Interamt ist barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung dennoch nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.
Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Brezina (Tel.-Nr. 0151/53995880) oder Herrn Rauch (Tel.-Nr. 0228/99 401-2150).
Ihre Ansprechperson zum Bewerbungsverfahren ist Frau Mutz (Tel.-Nr. 0228/99 401-1334).
