Sachbearbeiter:in (w/m/d)
Die Stadt Bremerhaven (ca. 120.000 Einwohner:innen) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Teilnahme an dem Forschungsprojekt „Resiliente Versorgung in Kommunen im Zivilschutzfall“ eine:n
Sachbearbeiter:in (w/m/d)
- Entgeltgruppe 13 TVöD (Entgeltordnung/VKA) –
in Teilzeit (19,5 Wochenstunden) befristet bis zum 31.01.2029.
Resiliente Versorgung in Kommunen im Zivilschutzfall (ReVeKoZ) ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Stärkung der kommunalen Resilienz im Zivilschutzfall. Es analysiert sektorübergreifende Abhängigkeiten kritischer Versorgungsstrukturen und entwickelt darauf basierend praxisnahe Notfallpläne, digitale Frühwarnsysteme sowie simulationsgestützte Entscheidungswerkzeuge. Die Stadt Bremerhaven und ihre Ämter stellen einen zentralen Aspekt in der Architektur dieses Forschungsprojektes dar, weil diese nicht nur die späteren Anwender, sondern auch maßgeblich in die Entwicklung der Inhalte involviert sind.
Im Rahmen des genannten Forschungsprojektes ist folgende Stelle zu besetzen, die die Stadt Bremerhaven und deren Ämter bei der Analyse sektorübergreifender Versorgungsabhängigkeiten, der Entwicklung belastbarer Notfall- und Krisenmanagementpläne sowie der Konzeption innovativer Kommunikations-, Schulungs- und Frühwarninstrumente unterstützen:
- 0,5 Stelle (19,5 Wochenstunden) im Schulamt.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
- Planung, Koordination und inhaltliche Steuerung von projektbezogenen Arbeitspaketen
- Durchführung und Auswertung von Expert:inneninterviews, Workshops, Dokumentenanalysen und Best-Practice-Recherchen
- Entwicklung methodischer Instrumente (z. B. Netzwerkmodelle, Szenarien, Risikoprofile)
- Mitarbeit an der Erstellung sektorübergreifender Notfallpläne, Krisenmanagement-Handbücher und interaktiver Planungswerkzeuge
- Konzeption und Durchführung von Schulungsformaten und Pilottrainings
- Erstellung wissenschaftlicher Analysen, Berichte, Konzeptpapieren und Publikationen
- Schnittstellenkommunikation mit Verbundpartner:innen, städtischen Ämtern und Betreibern kritischer Infrastrukturen
- Mitwirkung bei Praxistests, Simulationen und Evaluierungsformaten
- Mitarbeit am Wissenstransfer und an Fachtagungen
Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:
- ein mit einem Mastergrad (oder vergleichbar) abgeschlossenes Studium in einer für die Aufgabenwahrnehmung relevanten Fachrichtung, z. B. Public Health, Public Management, Verwaltungswissenschaft oder Sozialwissenschaften
- Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche:
- Kommunales Krisenmanagement
- Netzwerkanalyse, Szenarioentwicklung, Risikoanalyse
- Verwaltungsprozesse, Organisation, kritische Infrastrukturen
Ein sicherer Umgang mit den MS-Office-Anwendungen wird ebenso wie die Bereitschaft, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten, als selbstverständlich angesehen. Wünschenswert sind ferner Erfahrungen in wissenschaftlicher Projektarbeit oder angewandter Forschung, Kenntnisse in Projektmanagementmethoden, Erfahrungen in Moderation, Workshopdesign oder Schulungstätigkeit sowie Kenntnisse über die einschlägigen Rechtsgrundlagen (Katastrophenschutz, Datenschutz etc.).
Für das anspruchsvolle Aufgabengebiet suchen wir Personen, die über eine sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit und die Fähigkeit zur strukturierten Aufbereitung komplexer Inhalte verfügen.
Wir bieten Ihnen:
- eine Mitarbeit in einem innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekt
- ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld mit städtischen Ämtern, Forschungseinrichtungen und KRTIS-Betreibern
- Homeoffice, flexible Arbeitszeiten
- betriebliche Gesundheitsförderung (u. a. Hansefit)
- lebensphasenorientierte Personalentwicklung
- ein breitgefächertes Fort- und Weiterbildungsangebot
- familienfreundliches Arbeiten (Zertifikat audit berufundfamilie)
- Jobticket.
Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir darum, vorliegende Nachweise einer Schwerbehinderung bzw. einer Gleichstellung Ihrer Bewerbung beizufügen.
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven begrüßt die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Informationen über die Seestadt Bremerhaven erhalten Sie im Internet unter www.bremerhaven.de. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Herr Cordes, Tel. 0471/590-1300, E-Mail: jens.cordes@magistrat.bremerhaven.de, zur Verfügung.
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung Kopien der Zeugnisse Ihrer Studien- oder Ausbildungsabschlüsse, eines aktuellen Arbeitszeugnisses oder einer aktuellen dienstlichen Beurteilung bei. Auf ein Foto, Originalzeugnisse und -bescheinigungen sowie Mappen und Folien bitten wir zu verzichten. Bei erfolgloser Bewerbung werden die Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Wenn Sie im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, geben Sie bitte Ihre derzeitige Entgeltgruppe bzw. Ihre derzeitige Besoldungsgruppe an. Bitte bewerben Sie sich möglichst über das Online-Bewerbungsportal der Stadt Bremerhaven www.stellen.bremerhaven.de oder richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 17.06.2026 an den
Magistrat der Stadt Bremerhaven
Personalamt (11/39.1 - 100)
Postfach 21 03 60
27524 Bremerhaven
Informationspflicht nach Art. 13 Datenschutzgrundverordnung für Bewerber:innen:
Wir bitten Sie, die Informationen zur Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten zur Kenntnis zu nehmen. Sie finden diese unter www.bremerhaven.de oder direkt im Personalamt. Mit Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich mit der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten einverstanden.
