Trainer/in für Stressmanagement und Teamentwicklung
Bei der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung 2 - Fortbildung -, am Standort Hahn-Flughafen eine Stelle als
Trainer/in für Stressmanagement und Teamentwicklung
(Kennziffer 07-26)
in der Entgeltgruppe 11 (TV-L) zu besetzen.
Aufgaben:
Folgende Aufgabenschwerpunkte gehören zum Arbeitsfeld:
- Durchführung von gesundheitsorientierten Stress- und Konfliktbewältigungstrainings der Polizei Rheinland-Pfalz im Teamteaching mit dem Themenschwerpunkt mentale Gesundheit
- Durchführung weiterer Seminare, Trainings und Vorträge insbesondere zu den Themenkreisen Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Resilienz, Kommunikation, Moderation sowie Teamentwicklung
- Lehrtätigkeit im Bachelorstudiengang Polizeidienst in Trainings zur Teamentwicklung, Kommunikation sowie suizidaler Krisenintervention
- Konfliktberatung innerhalb von polizeilichen Organisationseinheiten auf Anfrage
- Planung und Durchführung von Seminaren und Trainings für außerpolizeiliche Bedarfsträger
Im Bedarfsfall sind die Aufgaben zumindest vorübergehend an den Standorten Enkenbach-Alsenborn sowie Wittlich-Wengerohr sowie an weiteren Veranstaltungsorten wahrzunehmen. Eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B ist erforderlich.
Bildungsabschluss:
Wir erwarten eine abgeschlossene einschlägige Hochschulbildung (Bachelor- bzw. entsprechenden Hochschulabschluss) im Bereich Soziologie oder Pädagogik.
Die erforderliche pädagogische Eignung kann durch eine Lehrprobe oder durch Erfahrung in der Lehre nachgewiesen werden.
Anforderungen:
Von den Bewerbenden werden darüber hinaus überdurchschnittlich stark ausgeprägte soziale und personale Kompetenzen erwartet. Dazu gehören insbesondere:
- kommunikative Fähigkeiten
- Empathie und Sensibilität, insb. im Themenfeld mentale Gesundheit
- mündliches Ausdrucksvermögen
- persönliche Verantwortungsbereitschaft
- Vermittlungskompetenz
- Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur Kooperation
- eine hohe psychische Belastbarkeit
- Kommunikationsstärke in Gesprächs- und Vortragssituationen
- Fähigkeit zum professionellen Umgang mit Konflikt- und Krisensituationen
Wünschenswert sind zudem zertifizierte Weiterbildungen im Bereich Stress- und Resilienzmanagement. Darüber hinaus sind nebenamtliche und ehrenamtliche Vorerfahrungen in den Bereichen Krisenintervention oder Konfliktmanagement von Vorteil, ebenso Erfahrungen im Bereich der Erwachsenenbildung. Die Voraussetzungen zum Erwerb überfachlicher Methodenkompetenzen im Rahmen von Qualifizierungen müssen gleichfalls vorhanden sein wie die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung und -bildung sowie die Teilnahme an Supervisionen bzw. Fallkonferenzen. Erfahrungen im Bereich der polizeilichen Aus- und Fortbildung und/oder Erwachsenenbildung sind von Vorteil.
Wir bieten:
- eine abwechslungsreiche, vielfältige Tätigkeit
- in einem dynamischen Aufgabenfeld
- in einem interdisziplinär aufgestellten und engagierten Team
- mit hoher Eigeninitiative und Gestaltungsmöglichkeiten
- flexible Arbeitszeitgestaltung im Team
Sonstiges:
Die Stelle ist teilzeitgeeignet und soll bei Teilzeitvariante in der Summe zu 100 Prozent besetzt werden. Interessierte Bewerbende werden gebeten, in ihrer Bewerbung den Prozentsatz der gewünschten Arbeitszeit anzugeben.
Schwerbehinderte Bewerbende werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Im Bereich der rheinland-pfälzischen Polizei wird die Vereinbarkeit von Beruf und Fa-milie durch familienfreundliche Regelungen und Maßnahmen unterstützt.
Da wir eine Erhöhung des Frauenanteils anstreben, werden Frauen bei Vorlage von Unterrepräsentanz bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung nach Maßgabe des LGG Rheinland-Pfalz vorrangig berücksichtigt.
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtli-che Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rah-men des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz berücksichtigt.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätig-keitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbun-gen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Ge-schlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen. Die Verwaltungsvorschrift 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Bewerbung:
Für fachliche Rückfragen steht Ihnen Herr POR Florian Stadtfeld (06131/65-72450) oder Frau Bonita Schall (06131/65-72451) gerne zur Verfügung.
Die Personalauswahl wird aufgrund der Besonderheit der zu besetzenden Stelle neben den Bewerbungsunterlagen auch auf eine Präsentation/ Kurzvortrag und ein Vorstellungsgespräch gestützt.
Aussagekräftige Bewerbungen mit detaillierten Angaben zum bisherigen beruflichen Werdegang bitte ich bis spätestens 14.08.2026 auf dem Dienstweg an folgende Adresse zu richten:
Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz
Referat 43 - Personal / Soziales -
Gebäude 1341
55483 Hahn-Flughafen
oder elektronisch an hdp.personal@polizei.rlp.de
