Psychologe/Psychologin (m/w/d)
Das LKA NRW ermittelt: Wir suchen Sie.
Kriminalitätsbekämpfung erfolgreich machen, das ist unser Ziel. Die Leistungen unserer rund 1.840 Beschäftigten sind in vielen Bereichen entscheidende Grundlage für die Verhütung und Aufklärung von Kriminalität in NRW. Gehören auch Sie dazu.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Psychologin/Psychologen (m/w/d) zur Sachbearbeitung und gleichzeitger Abwesenheitsvertretung der Teildezernatsleitung in der Zentralstelle PeRiskoP
(Personen mit Risikopotenzial)
im Dezernat 35, Teildezernat 35.3
Kennziffer 2026-Tarif-029
Es findet der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) mit Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 Anwendung.
Die Abteilung 3 ist in die Führungsstelle und die Dezernate 31 bis 35 gegliedert. Das Dezernat 35 ist für Verhaltensanalyse und Risikomanagement zuständig und besteht aus zwei Sachgebieten und einem Teildezernat (Zentralstelle PeRiskoP).
Ziel von PeRiskoP ist die Verhinderung von schweren zielgerichteten Gewalttaten, indem Personen mit Risikopotenzial frühzeitig erkannt werden sollen und gefahrenabwehrede Maßnahmen initiiert werden. Die Zentralstelle PeRiskoP bietet fachliche Unterstützung und Beratung für die Kreispolizeibehörden in NRW bei ausgewählten Sachverhalten hinsischtlich Risikobewerung und Maßnahmenplanung an. Die Mitarbeitenden der Zentralstelle unterstützen bei der Vorbereitung von Präventivgesprächen und beraten bei orgnisatorischen und fachlichen Fragen, auch zu forenisch-psychologischen Themen. Sie nehmen an Fallkonferenzen zu Personen mit Risikopotenzial teil oder leiten diese. Weitere Aufgaben umfassen Netzwerkaufbau und -pflege sowie die Fachaufsicht über die Kreispolizeibehörden.
Was Sie erwartet
- Beratung der Kreispolizeibehörden bei herausragenden Fällen durch Erstellen von Risikoanalysen auf Basis wissenschaftlicher/kriminalistischer Methoden und Unterstützung bei der Maßnahmenplanung
- Auswertung und Aufbereitung einschlägiger Fachliteratur sowie Beratung der Kreispolizeibehörden zu forensisch-psychologischen Themen
- Netzwerkarbeit mit polizeiinternen und -externen Stellen (national und international)
- Mitwirken bei der Planung und Durchführung von Arbeitstagungen/Dienstbesprechungen, Projekt- und Bund-Länder-Gremienarbeit
- Fortentwicklung des Konzepts PeRiskoP und der damit verbunden Unterlagen und Bewertungsinstrumente
- Mitarbeit bei Forschungsprojekten
- Referent/Referentin für Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen des Arbeitsbereiches
Was wir zwingend erwarten
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Master of Science oder vergleichbar) mit dem Schwerpunkt Rechtspsychologie oder Forensische Psychologie
oder
- abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Master of Science oder vergleichbar) mit anschließender Weiterbildung zum/zur Fachpsychologen/-in Rechtspsychologie (BDP/DGPs) oder nach dem Studium zweijährige Berufserfahrung in dem Bereich Rechtspsychologie
Was wir uns wünschen
- Nachgewiesene Fachkenntnisse in Rechtspsychologie; Nachweis u. a. durch einschlägige Publikationen, Projektbeteiligungen, Fort- und Weitertbildungen
- zweijährige Berufserfahrung im Bereich Rechtspsychologie
Darüber hinaus bringen Sie folgende Kompetenzen mit
- Teamfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
- Werteorientierung
- Ergebnisorientierung/Leistungsmotivation
- eigenständiges strukturiertes Arbeiten
- Analytische Fähigkeit
- Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit
- Organisations- und Planungskompetenz
- konzeptionelle und strategische Kompetenzen
- Belastbarkeit
- Bereitschaft zur Fortbildung
Das bieten wir Ihnen
- Aufgabenvielfalt
- Sinnvolle, gesellschaftlich relevante Tätigkeit
- gute Fortbildungsmöglichkeiten
- modernes Arbeitsumfeld
- flexibles Arbeitszeitmodell
- Behördliches Gesundheitsmanagement
- gute ÖPNV-Anbindung
- gute Vereinbarkeit von Familie & Beruf
- Jobsicherheit
Die Wahrnehmung der Tätigkeit in Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Uns liegt die berufliche Entwicklung von Frauen besonders am Herzen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Außerdem freuen wir uns ganz besonders über Bewerbungen von Menschen, von denen bisher noch zu wenige bei uns arbeiten: Menschen mit Schwerbehinderung, ihnen gleichgestellte Menschen sowie Menschen mit einer Migrationsgeschichte.
Es wird gebeten zu beachten, dass mit der Eingabe der Bewerbung erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens gemäß Art. 18 (1) Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorübergehend gespeichert werden.
Datenschutzhinweis (Link)
Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das LKA NRW für Stellenausschreibungen
Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Dann bewerben Sie sich bitte über das Jobportal der Polizei NRW bis zum 19.08.2026. Nutzen Sie hierfür gerne den Bewerbungslink:
Das laden Sie bei Ihrer Bewerbung hoch:
- Bewerbungsanschreiben
- Lebenslauf
- Schul- & Berufsabschlüsse
- Studienabschluss
- Arbeitszeugnisse
- Zertifikate von Weiter-/Fortbildungen
Wir weisen darauf hin, dass der Eingang Ihrer Bewerbung im Jobportal der Polizei NRW zur Einhaltung der oben genannten Frist maßgeblich ist.
Bitte verzichten Sie auf postalische Bewerbungen oder Bewerbungen per Email. Sollten Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an die nachgenannten Ansprechpartner.
Ihre Ansprechpartner
Für fachliche Fragen zur ausgeschriebenen Stelle
Frau Dr. Lechner
Tel. +49 211 939-3530
Für Fragen zum Auswahlverfahren/Tarifrecht
Frau Hegemann
Tel. +49 211 939-7271
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
