Referent*in (m/w/d) Informatik bzw. vergleichbare Fachrichtung bis Besoldungsgruppe A 14 LBesO NRW oder vergleichbare Tarifbeschäftigte
Die Landesbeauftragte
für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle
für Referent*innen (m/w/d)
der Laufbahngruppe 2.2 bis Besoldungsgruppe A14 LBesO oder vergleichbare
Tarifbeschäftigte (bis EG 14)
Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit stellt als unabhängige Landesbehörde das Recht auf Information sicher und überwacht die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften bei den öffentlichen und nichtöffentlichen Stellen in Nordrhein-Westfalen.
Zu besetzen ist eine Stelle im Referat 12. Dieses Referat stellt die interne Informationstechnik der LDI NRW. Hierfür bedient es sich externer Dienstleister, insbesondere des landeseigenen IT-Dienstleisters IT.NRW, und entwickelt sowie betreibt ausgewählte IT-Systeme. Zudem koordiniert das Referat notwendige Veränderungsprozesse im E-Government-Kontext.
Zu den prägenden Aufgaben der Stelle gehören insbesondere
- die Stellvertretung der Referatsleitung,
- die Fortschreibung der IT-Strategie der LDI NRW sowie die Koordinierung der entsprechenden Umsetzung,
- die Leitung von und die Mitarbeit in IT-Projekten,
- die Optimierung von Prozessen und deren Unterstützung mit IT,
- die Aufnahme von Anforderungen der Fachreferate sowie die Entwicklung geeigneter Lösungen,
- das Erstellen von Spezifikationen,
- die fachliche Kontrolle externer Dienstleister.
Eine Beförderung in ein Amt der Besoldungsgruppe A15 LBesO nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung kommt bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen sowie einer freien und besetzbaren Stelle perspektivisch in Betracht. Entsprechendes gilt für eine Übertragung von Aufgaben, welche die Voraussetzungen für eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 15 TV-L erfüllen.
Sie bringen mit:
Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Universitätsdiplom oder Master) der Fachrichtung Informatik oder vergleichbarer Fachrichtung mit starkem Bezug zur Informationstechnik. Im Falle eines Masterabschlusses einer Fachhochschule ist Voraussetzung, dass der betreffende Akkreditierungsbeschluss die Öffnungsklausel für den höheren Dienst enthält. Ein entsprechender Nachweis ist beizufügen.
Ebenfalls vorausgesetzt werden
- Nachgewiesene Erfahrungen oder gute Kenntnisse auf den Gebieten der Netzwerk-, System- und Applikationssicherheit,
- Nachgewiesene Erfahrungen als DevOps-Engineer (vorzugsweise Python/Django, Ansible, Docker) oder gute Kenntnisse in den Bereichen Systemarchitektur, Softwareentwicklung, Bereitstellung von IT-Infrastrukturen und Systemmonitoring,
- Nachgewiesene praktische Erfahrungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, insbesondere der KI-unterstützten Softwareentwicklung und der Bereitstellung KI-gestützter Systeme.
Zudem haben Sie die Fähigkeit zu konzeptionellem Arbeiten und Interesse an wechselnden Aufgaben, d.h. Sie sind aufgeschlossen gegenüber neuen technischen Entwicklungen bzw. Verfahren sowie bereichsübergreifenden Fragestellungen.
Erwartet wird ein sehr guter Ausdruck in Wort und Schrift sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte der Informationstechnik für Endanwender verständlich darzustellen und adressatengerechte Kommunikation mit internen wie externen Ansprechpartnern zu führen. Dabei agieren Sie auch in herausfordernden Situationen konfliktfähig und lösungsorientiert. Schließlich verfügen Sie über gute Englischkenntnisse, zumindest aber die Bereitschaft, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen.
Wünschenswert sind darüber hinaus
- praktische Erfahrungen im Datenschutz/Informations-Sicherheitsmanagement, bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten und der Umsetzung von Sicherheitsstandards,
- Erfahrungen oder gute Kenntnisse im Netzwerkbetrieb und/oder im Betrieb und Deployment von Linux-Systemen,
- Erfahrungen in der Betreuung moderner VoIP- und Videokonferenzsysteme,
- nachgewiesene Kenntnisse im Projektmanagement mit der PRINCE2-Methode,
- nachgewiesene Kenntnisse im IT-Service-Management (ITIL v3, ITIL 4).
Von Vorteil sind praktische Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung.
Wir bieten:
Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Verbeamtung.
Die LDI NRW bietet zudem flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist auf allen ausgeschriebenen Arbeitsplätzen grundsätzlich möglich.
Ferner besteht die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice.
Das Land NRW fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.
Das Land Nordrhein-Westfalen ist weiter bestrebt, die Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu fördern. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten und diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ebenfalls ausdrücklich erwünscht.
Die Ausschreibung richtet sich des Weiteren ausdrücklich an Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität sowie an Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Für Fragen zur Stellenausschreibung stehen Ihnen
Frau Nickel (Tel.: 0211/38424-128, montags bis donnerstags)
oder Herr Manz (Tel. 0211/38424-602) gerne zur Verfügung.
Bei Fragen zu den Aufgabenbereichen wenden Sie sich gerne an den Leiter des Referats 12, Herrn Lamp (Teil.: 0211/38424-350).
Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 3. Dezember 2026 entweder
per E-Mail an bewerbung@ldi.nrw.de
oder schriftlich an
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW
Referat 10 – Personal –
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf

