Sachbearbeitung im Bereich Fallmanagement (m/w/d)
Stellenausschreibung
Emmerich am Rhein liegt am unteren Niederrhein, rechtsrheinisch, an der Grenze zu den Niederlanden. Die Bevölkerung zählt rund 30.000 Einwohner. Die günstigen Verkehrsanbindungen an Schiene, Wasser und Straße machen die Stadt zu einem bevorzugten Logistik-, Gewerbe- und Industriestandort. Ein abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitangebot trägt zur Attraktivität der Stadt bei.
Die Stadtverwaltung Emmerich am Rhein versteht sich als ein modernes und kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und beschäftigt ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sind sowohl im Rathaus als auch in Außenstellen für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger tätig.
Bei der Stadt Emmerich am Rhein ist im Fachbereich 7 – Arbeit und Soziales / Jobcenter im Kreis Kleve zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle als
Sachbearbeiter/in im Bereich Fallmanagement (m/w/d)
(aktive Leistungen nach SGB II zur Arbeitsmarktintegration)
in Vollzeit oder in Teilzeit mit einem Arbeitsumfang von mindestens 28 Wochenstunden zu besetzen.
Der Fachbereich 7 – Arbeit und Soziales mit seinem Team von 50 Mitarbeitenden unterstützt –organisiert in 3 Sachgebieten- Menschen in schwieriger sozialer Lage. Zu den Aufgabengebieten des Fachbereiches gehören insgesamt die Gewährung von Grundsicherungsgeld und die Arbeitsmarktintegration als Aufgaben des Jobcenters im Kreis Kleve (Optionsmodell), die Leistungsgewährung nach SGB XII, die Gewährung von Wohngeld, Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz, die Unterhaltsheranziehung sowie Leistungen für Asylbewerber*innen einschließlich der Unterbringung Geflüchteter.
Zu Ihren wesentlichen Aufgaben gehören:
- Beratung, Betreuung und Motivation von arbeitslosen Menschen mit dem Ziel des Abbaus von Vermittlungshemmnissen und der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
- Erstellung einer sozialen, schulischen und beruflichen Situationsanalyse
- Erarbeitung von Eingliederungsstrategien und Abschluss von Kooperationsplänen
- Angebotsplanung und Entscheidung über aktivierende Hilfen nach dem SGB II und III
- Kooperation mit Bildungsträgern, Beratungsstellen, Arbeitgebern, etc.
- bewerberorientierte Vermittlung in den Arbeitsmarkt inkl. Förderung
- Dokumentation von Eingliederungs- und Beratungsprozessen
- Evaluation, Nachbetreuung und Statistik
Notwendiges fachliches Anforderungsprofil:
- Tarifbeschäftigte: Erfolgreicher oder zeitnaher Abschluss des Verwaltungslehrgangs II oder eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten bzw. erfolgreicher Abschluss des Verwaltungslehrgangs I mit der Bereitschaft, den Verwaltungslehrgang II zu besuchen
- Alternativ: Erfolgreich abgeschlossenes Studium aus dem sozialpädagogischen, dem psychologisch-therapeutischen Bereich oder der Sozialen Arbeit
- Beamte: Laufbahnbefähigung Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst) als Diplom-Verwaltungswirt/in oder Regellaufbahnbewerber/in gemäß §§ 1, 1aVAP2.1 (Bachelor)
Wünschenswert sind:
- Vertiefte Kenntnisse im SGB II und SGB III sowie im Verfahrensrecht nach SGB I und X
- Fundierte Kenntnisse im Umgang mit MS-Office-Software
- Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung –speziell im Bereich der Arbeitsvermittlung
- Interkulturelle Kompetenzen/Kultursensibilität
Darüber hinaus werden von dem/der Bewerber*in die folgenden sozialen und persönlichen Kompetenzen erwartet:
- Strukturierter und selbständiger Arbeitsstil
- Affinität zur elektronischen Datenverarbeitung, da bereits große Teile der Akten nur noch in elektronischer Form geführt werden
- Dienstleistungsorientierung und eine positive Grundeinstellung im Umgang mit Menschen in sozialen Notlagen
- Hohe Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
- Verhandlungsgeschick, Entscheidungsfreude, Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit
- Kooperations- und Teamfähigkeit
Unser Angebot:
- Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt eine Eingruppierung in Entgeltgruppe 9 c des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA). Alternativ: Besoldungsgruppe A 10 des Besoldungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW)
- Die Einstellung erfolgt unbefristet.
- Sie werden Teil eines aufgeschlossenen Teams und es wartet ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit verantwortungsvollen Tätigkeiten auf Sie.
- Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur mobilen Arbeit an einzelnen Wochentagen.
- Neben turnusmäßigen Dienstbesprechungen und Inhouse-Schulungen zu bestimmten Themen gibt es weitere attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
- Tarifbeschäftigte erhalten eine zusätzliche Altersvorsorge bei der RZVK.
- Außerdem erwarten Sie die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen, ein jährliches Leistungsentgelt sowie eine Jahressonderzahlung.
- Angebote zum betrieblichen Gesundheitsmanagement stehen Ihnen ebenso zur Verfügung wie
- Angebote zum Fahrradleasing
Die Stadt Emmerich am Rhein unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten. Die Wahrnehmung des Arbeitsplatzes in Teilzeit ist unter der Voraussetzung möglich, dass die Stelle mittels Jobsharing im vollen Umfang besetzt und eine vor- und nachmittägliche Besetzung des Arbeitsplatzes sichergestellt wird.
Für Schwerbehinderte mit gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung gelten die Bestimmungen des SGB IX.
Für fachliche Fragen hinsichtlich der ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen im Fachbereich 7 – Arbeit und Soziales Herr Frank Schaffeld, Tel.: 02822 75 1701 zur Verfügung. Ansprechpartnerin im Fachbereich 1 – Zentrale Dienste ist Frau Martina Lebbing, Tel.: 02822 75 1101.
Hinweise zur Bewerbung:
Bei Interesse an der vorgestellten Tätigkeit bewerben Sie sich bitte bis zum 11.09.2026 online auf www.emmerich.de, Rubrik „Offene Stellen“ und laden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen im Bewerbungsportal hoch.
Die Bewerbung sollte neben einem Anschreiben mit Aussagen über die Motivation für Ihre Bewerbung folgende Unterlagen enthalten: lückenloser Lebenslauf, Ausbildungsnachweise sowie Nachweise beruflicher Tätigkeiten mit entsprechenden Abschluss- bzw. Arbeitszeugnissen. Bei Einstellung ist ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen.
Nach Ablauf des Stellenbesetzungsverfahrens werden alle Unterlagen in Papier- und Dateiform aus datenschutzrechtlichen Gründen vernichtet.
