Beschäftigte als Ermittlungsunterstützung bei der Auswertung Bild- und Videodateien
Interne Stellenausschreibung - Nur für Landesbedienstete des Landes Schleswig-Holstein und Menschen mit Behinderung und ihnen Gleichgestellte
Bei der Polizeidirektion Flensburg, Bezirkskriminalinspektion Flensburg, ist zum nächstmöglichen Termin ein Arbeitsplatz
einer/eines Beschäftigten (m/w/d) im Bereich Ermittlungsunterstützung Sexualdelikte im Internet
des Kommissariats 10 (Ermittlungen Kinder- und Jugendpornografie)
in Vollzeit unbefristet zu besetzen.
Über uns
Die Stadt Flensburg ist Sitz der Polizeidirektion Flensburg und damit Führungszentrum der Polizei für die Landkreise Nordfriesland, einschließlich der nordfriesischen Inseln und Halligen, Schleswig-Flensburg und der kreisfreien Stadt Flensburg. Mit sieben Polizeirevieren sowie diversen nachgeordneten kleineren Polizeistationen sorgt die Polizeibehörde mit ihren ca. 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Sicherheit. Daneben ist das Polizeiautobahnrevier Nord zusammen mit den Fachdiensten in Husum und Schleswig für vielfältige Aufgaben, insbesondere auf dem verkehrspolizeilichen Gebiet im ganzen Direktionsbereich tätig. Unabhängig davon unterstützt das Polizeiautobahnrevier Nord die örtlichen Dienststellen bei der Wahrnehmung der polizeilichen Aufgaben.
Die schwerere Kriminalität wird von der Kriminalpolizei bearbeitet. Die Bezirkskriminalinspektion Flensburg mit den Kriminalpolizeistellen in Husum, Niebüll, Schleswig und auf Sylt sind hierfür zuständig. Die ständig besetzte Einsatzleitstelle der Polizei befindet sich in Harrislee. Hier wird der Polizeiruf 110 entgegengenommen und alle Einsätze im Direktionsbereich abgestimmt.
Ihre Aufgaben
- Auswertung von sichergestellten Bild- und Videomaterial im Hinblick auf strafrechtliche Relevanz
- Klassifizierung von Bild- und Videodateien für das jeweils zu bearbeitende Strafverfahren
- Teilnahme an Durchsuchungen
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz sind
- eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten, Qualifizierungslehrgang I, eine mindestens dreijährige kaufmännische Ausbildung mit IHK-Abschluss, eine zweijährige kaufmännische Ausbildung und mindestens eine zweijährige Beschäftigung im Büro- und Verwaltungsdienst der Polizei oder eine mindestens aktuelle sechsjährige Beschäftigung im Büro- oder Verwaltungsdienst des öffentlichen Dienstes
- hohe psychische Belastbarkeit (z. B. Sichtung Bilder/Videos, Arbeitshalden)
Zudem wäre wünschenswert:
- gründliche IT-Anwenderkenntnisse, u.a. im Bereich der gängigen Bürosoftware sowie die Bereitschaft zum Erlernen und Arbeiten mit Analyse- und Auswertetools
- logisches analytisches Denkvermögen und Befähigung zur sachgerechten Informationsauswertung, -bewertung, -aufbereitung und -umsetzung
- Kenntnisse und Erfahrungen mit Vorgangssachbearbeitungssystemen
- Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Datenerfassung
-
Kommunikationsfähigkeit (z. B. Führen von Telefonaten)
Hinweis: Aufgrund der besonderen Belastung wird eine regelmäßige psychologische Betreuung angeboten.
Die Auswertung von sichergestellten Bild- und Videomaterial im Hinblick auf strafrechtliche Relevanz (hauptsächlich Sexualdelikte) umfasst den überwiegenden Stundenanteil der Stelle.
Wir bieten Ihnen
Bei einer Tätigkeit im Beschäftigungsverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9a der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L).
Darüber hinaus bieten wir:
- ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
- ein kollegiales Arbeitsklima
- ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- ein betriebliches Gesundheitsmanagement
- eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie ein attraktives Jobticket
Wir freuen uns auf Sie!
Diese Ausschreibung richtet sich nur an Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und Menschen mit Behinderung und ihnen Gleichgestellte.
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Es ist erwünscht, den Arbeitsplatz nach vorheriger Terminabsprache zu besichtigen bzw. sich bei der u.a. Ansprechpartnerin weitergehend zu informieren.
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bis zum
30. Oktober 2026
an das Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Sachgebiet 314, Kenn-Nr. 132-2026, Mühlenweg 166, 24116 Kiel gern in elektronischer Form an die E-Mailadresse kiel.lpa3141@polizei.landsh.de mit dem Betreff: 132-2026, BKI Flensburg, K10 Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiter Herr Daniel Butzmann unter der Tel.-Nr.: 0431 – 160-63141 oder per Email Kiel.LPA3141@polizei.landsh.de gern zur Verfügung.
Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und der damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an die Leiterin Frau Margitta Waetzmann unter der Tel.-Nr.: 0461-484-3250 oder per Email Margitta.Waetzmann@polizei.landsh.de.
Es ist erwünscht, den Arbeitsplatz nach vorheriger Terminabsprache zu besichtigen.

