W3-Professur für Soziologie (m/w/d)
Die Pädagogische Hochschule Freiburg ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule universitären Profils mit Promotions- und Habilitationsrecht. An ihr werden ca. 5.000 Studierende in Studiengängen für alle Lehrämter und Schulstufen und in weiteren bildungswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen ausgebildet.
Am Institut für Soziologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Professur (W3) für Allgemeine Soziologie (m/w/d)
Kennziffer 1093
zu besetzen.
Aufgaben:
Die Professur vertritt das Fachgebiet Soziologie in seiner gesamten Breite in Forschung und Lehre. Sie ist im Institut für Soziologie verortet und trägt zu dessen theoretischer und empirischer Profilentwicklung bei – in enger Verbindung mit den bildungswissenschaftlichen und sonderpädagogischen Studiengängen der Hochschule. Sich bewerbende Personen sollen über einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Soziologie sozialer Benachteiligung/sozialer Teilhabe und sozialer Konstruktionen von Behinderungen und/oder Krankheit verfügen. Die Lehre ist im Umfang von 9 SWS in allen Lehramtsstudiengängen sowie den Bachelor- und Master-Studiengängen der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu erbringen. Zusätzlich sind an der Pädagogischen Hochschule Praktikumsbetreuungen im Umfang von 4 Zeitstunden zu erbringen. Zu den Dienstaufgaben gehört die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.
Voraussetzungen:
- Hochschulabschluss in Soziologie (oder vergleichbar)
- Einschlägige Promotion
- Soziologische Habilitation, positiv evaluierte Juniorprofessur oder vergleichbare Leistungen im Feld der Denomination
- Expertise im Bereich empirischer Bildungsforschung, v.a. im Bereich Soziologie sozialer Benachteiligung/sozialer Teilhabe
- Schwerpunkte in der Analyse gesellschaftlicher Bedingungen von Bildung und Erziehung, insbesondere im Hinblick auf Inklusions- und Exklusionsprozesse in der Schule
- Ausgewiesene Expertise im Bereich der Teilhabeforschung und/oder Disability Studies insbesondere hinsichtlich der Verschränkung von Behinderung mit weiteren Ungleichheitsdimensionen im schulischen Kontext
- Wissenschaftlich gut sichtbare Publikationen im Feld der Denomination
- Hochschuldidaktische Eignung
- Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
Erwartet werden ferner die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und die Berücksichtigung diversitäts- und genderbezogener Fragestellungen in Forschung und Lehre. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht.
Die Pädagogische Hochschule Freiburg versteht sich als familienfreundliche Hochschule. Es gehört zudem zu den strategischen Zielen der Hochschule, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre weiter zu steigern. Bewerbungen geeigneter Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen gegenüber männlichen Bewerbern bevorzugt eingestellt.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.
Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis spätestens 14.06.2026 ausschließlich über unser Bewerbungsportal unter https://stellenangebote.ph-freiburg.de.
Eine Übersicht der von der Hochschule in Berufungsverfahren regelmäßig erwarteten Bewerbungsunterlagen finden Sie unter:
https://www.ph-freiburg.de/hochschule/job-karriere/berufungsverfahren.html.
Fachliche Auskünfte erteilt gerne Prof. Dr. Andreas Köpfer (Telefon: +49 761 682 215; E-Mail: andreas.koepfer@ph-freiburg.de).
