Mitarbeit im BMFTR-Forschungsprojekt - Antisemitismuskritische Professionalisierung von Polizeikräften
Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV NRW) sucht
für die Abteilung Gelsenkirchen der HSPV NRW
- ab 01.11.2026 -
eine Regierungsbeschäftigte / einen Regierungsbeschäftigten (m/w/d)
für die Mitarbeit im BMFTR-Forschungsprojekt
„Antisemitismuskritische Professionalisierung von Polizeikräften“
(EG 13 TV – L)
befristet für die Dauer der Projektlaufzeit (voraussichtlich vier Jahre)
gem. § 14 Abs. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).
Die Besetzung dieser Stelle erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel.
Die Beschäftigung erfolgt für eine anwendungsorientierte Forschungsarbeit zum Thema „Antisemitismuskritische Professionalisierung von Polizeikräften“. Der Aufgabenbereich ist Teil des Verbundforschungsprojekts COMBATING ANTISEMITISM: PUBLIC SERVANTS STANDING AGAINST ANTISEMITISM IN STATE AND SOCIETY (COMPASS) mit mehreren Praxispartnern und wissenschaftlichen Einrichtungen innerhalb von Deutschland. Der Fokus des Projekts an der HSPV NRW liegt im Bereich Aus- und Fortbildung von Polizei. Das Projekt wird gefördert vom Bundesforschungsministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
IHRE AUFGABEN
- Wissenschaftliches empirisches Arbeiten: bundesweite Erhebung und netzwerkanalytische Auswertung vorliegender Initiativen und Bildungsansätze zu den Themenfeldern Antisemitismus und jüdisches Leben im Kontext polizeilicher Bildung
- Bildungswissenschaftliches Arbeiten: Ausarbeitung und Evaluation von Bildungskonzepten und -materialien für die Aus- und Fortbildung von Polizei
- Aktive Beteiligung an projektrelevanten Veranstaltungen, Publikationen, Vorträgen und Fortbildungen
- Aktive Beteiligung an Arbeiten im Forschungsverbund, dem Forschungsnetzwerk fonA21 und dem Drittmittelgeber
- Übernahme von Arbeiten im Projektmanagement
IHRE VORAUSSETZUNG
Sie verfügen über
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) aus dem Bereich der Sozialwissenschaften.
IHRE KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN
- Ihre praktischen Erfahrungen in der qualitativen empirischen Sozialforschung und der sichere Umgang mit MAXQDA sind Voraussetzung.
- Sie verfügen über praktische Erfahrungen in der Bildungsarbeit, insbesondere in der Konzeption und Durchführung von Bildungsmaßnahmen.
- Sie können Fachkenntnisse in den Themenfeldern Antisemitismus sowie jüdisches Leben in Deutschland vorweisen und kennen die Ausbildungs- und Praxisstrukturen der Polizeien in Deutschland.
- Sie haben Erfahrung im Projektmanagement, insbesondere in Drittmittelprojekten, welche Ihnen eine kompetente Planung und Umsetzung von Projektzielen ermöglicht .
- Durch Ihr ausgeprägtes Organisationsvermögen und Ihre selbstständige Arbeitsweise, stellen Sie effiziente und zielgerichtete Projektabläufe sicher.
- Sie verfügen über eine sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, um komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.
- Durch Ihre Bereitschaft zur intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit im Projektverbund können Synergien genutzt werden, um innovative Lösungen zu entwickeln.
Im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung wird die Bereitschaft zu Dienstreisen vorausgesetzt.
Uns liegt die berufliche Entwicklung von Frauen am Herzen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Außerdem freuen wir uns ganz besonders über Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung, ihnen gleichgestellten Menschen sowie Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte.
Das bieten wir Ihnen:
FAIRE BEZAHLUNG
Sie werden in die Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages der Länder – TV-L – eingruppiert. Das heißt: Sie erhalten mindestens 4.759 EUR brutto, eine arbeitgeberunterstützte Altersvorsorge sowie ggf. eine Jahressonderzahlung. Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen könnte ggf. eine höhere Stufenzuordnung vorgenommen werden und das Entgelt höher ausfallen.
SPANNENDE AUFGABEN
Ihre künftige Stelle ist in dem Teilprojekt „Antisemitismuskritische Professionalisierung von Polizeikräften“ angesiedelt. Das Teilprojekt wird in einem größeren Verbundprojekt zu COMBATING ANTISEMITISM: PUBLIC SERVANTS STANDING AGAINST ANTISEMITISM IN STATE AND SOCIETY „COMPASS“ zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal und dem Tikvah Institut gUG bearbeitet. Der Forschungsverbund COMPASS untersucht, wie die Professionalisierung von Staatsbediensteten im Umgang mit Antisemitismus gestärkt und langfristig in Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden kann. Im Zentrum stehen drei gesellschaftlich zentrale Handlungsfelder, in denen antisemitische Vorfälle erkannt, eingeordnet und bearbeitet werden müssen: Schule (Berufskollegs), Polizei und Justiz.
ZEIT FÜR FAMILIE
Sie können durch flexible Arbeitszeitregelungen, Teilzeitmodelle und mobile Arbeitsformen einen anspruchsvollen Beruf und Zeit für sich und die Familie vereinbaren. U.a. können Sie kostenlose Services wie eine Elternberatung oder Beratungen bei der Pflege von Angehörigen in Anspruch nehmen. Die HSPV NRW bietet als zertifizierte familiengerechte Hochschule Respekt und Anerkennung für die verschiedenen Lebensmodelle und familiären Situationen.
WERTVOLLES WISSEN
Sie profitieren von einem umfangreichen Fortbildungsangebot mit jährlich über 1.000 Seminaren in unserer Fortbildungsakademie.
GESUNDES ARBEITEN
Sie fördern Ihre Gesundheit durch die Möglichkeiten und Angebote unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Neben flexiblen Gesundheitsangeboten wie Gesundheits-Check-ups oder Vorträgen, bietet die HSPV NRW eine Reihe von Kooperationen an. Hierzu gehört beispielsweise eine Kooperation mit unserem Wellbeing-Partner Wellhub über den Ihnen ein breites Angebot an sportlichen sowie weiterführenden gesundheitsförderlichen Angeboten zur Verfügung steht. Darüber hinaus unterstützt das Gesundheitsmanagement die Teilnahme an Firmenläufen oder anderen Wettkämpfen, bei denen Sie die HSPV NRW vertreten wollen.
Sind Sie neugierig geworden?
Dann bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal bis spätestens 23.09.2026.
Das Hochladen Ihrer Unterlagen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
Diese Unterlagen benötigen wir von Ihnen:
- Anschreiben
- Lebenslauf
- Nachweise zu den geforderten Qualifikationen
- Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen
- einen Nachweis bei vorliegender Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung
Nähere Informationen zum Datenschutz an der HSPV NRW finden Sie unter folgendem Link:
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!
Sollten Sie Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle haben, wenden Sie sich bitte an
- die Projektleiterin, Frau Prof. Dr. Jahn, E-Mail: sarahjadwiga.jahn@hspv.nrw.de
oder für Fragen zum Bewerbungsverfahren und tarifrechtliche Fragen
- an das Teildezernat 21.1, Frau Schmachtenberger, Tel.: 0209/1659-2117 Frau Yilmaz, Tel.: 0209/1659-2103
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass Vorstellungsgespräche grundsätzlich in der Zentralverwaltung der HSPV NRW, Haidekamp 73, 45886 Gelsenkirchen, stattfinden. Die HSPV NRW bietet Ihnen die Möglichkeit die entstandenen Kosten über Reisekosten abzurechnen. Informationen hierzu erhalten Sie auf der Homepage im Servicebereich Reisekosten. Sollte Ihnen eine Anreise aufgrund einer Schwerbehinderung nicht möglich sein, so können Sie sich an die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen der HSPV NRW wenden (Herrn Schwering, Tel.: 0209/1659-2415).

