Eine Stelle als schulpsychologische Referentin / schulpsychologischer Referent (m/w/d)
Nur für unbefristet in der unmittelbaren Landesverwaltung Sachsen-Anhalts Beschäftigte Stellenausschreibung
Nr. 119971 veröffentlicht am: 30.09.2026
Eine Stelle als schulpsychologische Referentin / schulpsychologischer Referent (m/w/d)
Entgeltgruppe 13 TV-L Besoldungsgruppe A 14 LBesO
Landesschulamt Referat 23 „Schulpsychologische Beratung“
Bewerbung bis 28.10.2026
Vollzeit
ab sofort
Dienstort: Halle (Saale)
unbefristet
Aufgabengebiet:
Das Aufgabengebiet umfasst die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie Schulleiterinnen und Schulleitern aller Schulformen im Landkreis Mansfeld-Südharz, Burgenlandkreis oder in Halle (Saale):
• Einzelberatung, Stellungnahmen und schulpsychologische Untersuchungsbefunde bei Auffälligkeiten des Lern-, Leistungs- und Sozialverhaltens von Schülerinnen und Schülern, bei Teilleistungsstörungen, bei besonderen Problemlagen und bei Schullaufbahnentscheidungen
• Beratung der Schule als System, z. B. bei der Gestaltung von Erziehungs-, Lehr- und Lernprozessen
• Mitwirkung bei Entscheidungen der Schulbehörden und bei der Umsetzung gesetzlicher Regelungen (z. B. Schulfähigkeitsfeststellungen, Ausnahmen von der Schulpflicht, Feststellung des individuellen Förderbedarfs)
• Durchführung von Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Schulleiterinnen und Schulleiter zu schulpsychologisch relevanten Themen und Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler
• Zusammenarbeit mit anderen Beratungsdiensten, insbesondere Gesundheitsämtern, Jugendämtern, Familien- und Erziehungsberatungsstellen, Suchtberatungsstellen,
• Aktive Übernahme einer referatsrelevanten Generalie, wie zum Beispiel Psychosoziale Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, Diagnostik und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten, Supervision/Coaching, Krisenintervention, Prävention.
Voraussetzungen
• Wissenschaftlicher Hochschulabschluss als Diplom-Psychologin / Diplom-Psychologe (m/w/d) oder dem Master of Science in Psychologie auf Basis des erfolgreich abgeschlossenen Bachelors in Psychologie. Nachrangig werden die Hochschulabschlüsse als Master of Science in Schulpsychologie oder Pädagogischer Psychologie oder Klinischer Psychologie oder Rehabilitationspsychologie berücksichtigt. Bei Vorliegen eines ausländischen Studienabschlusses ist ein Nachweis über die Gleichwertigkeit vorzulegen
• Die Aufgabenwahrnehmung erfordert Dienstreisen, so dass Bewerberinnen und Bewerber über eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse B (PKW) verfügen müssen.
Berücksichtigt werden jeweils auch Abschlüsse, die voraussichtlich innerhalb der nächsten 3 Monate nach Bekanntmachung der Ausschreibung erreicht werden.
Darüber hinaus wird erwartet:
• Kenntnisse in systemischer Beratung und Gesprächsführung
• Berufserfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist wünschenswert
• Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit
• Selbstständige Arbeitsweise und hohes Organisationsvermögen
• Belastbarkeit und Lösungsorientierung
• Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung
• Freude an einer Dienstreisetätigkeit; regelmäßige Schulbesuche im Zuständigkeitsbereich
Wir bieten Ihnen:
• interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung
• die Vereinbarkeit von Familie und Beruf u. a. mit einer flexiblen Arbeitszeitregelung
• einen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen pro Kalenderjahr bei einer Kalenderwoche mit 5 Arbeitstagen
• Fortbildungsmöglichkeiten
• ein behördliches Gesundheitsmanagement mit bedarfsgerechten Angeboten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit einschließlich der ergonomisch-gerechten Ausstattung aller Arbeitsplätze
• bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen sowie der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen ist eine Übernahme in das Beamtenverhältnis möglich
Das Landesschulamt ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und bekennt sich damit zu den Werten des Netzwerkes und zu einer familienfreundlichen Personalpolitik.
Evtl. weitere Infos unter Tel.-Nr. 0345/ 514-1560, Frau Bürger, interne Stellen-Nr. LSchA 48-2026.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) und ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung und Befähigung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Sofern eine vorhandene Schwerbehinderung/Gleichstellung beim Einstellungsverfahren berücksichtigt werden soll, wird um entsprechenden Hinweis und Beifügung der Nachweise (Schwerbehindertenausweis bzw. Gleichstellungsbescheid) gebeten. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.
Bewerbungen, die ausschließlich aus einem Bewerbungsschreiben, einem Lebenslauf und einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte bestehen sollten, senden Sie bitte unter Angabe der internen Stellen-Nr. LSchA 48-2026 an folgende E-Mail-Adresse: lscha referat11-personalstelle@sachsen-anhalt.de.
Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Die Bewerbungsunterlagen nicht berücksichtigter Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Datenschutzhinweise für Bewerberinnen / Bewerber gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung
Das Landesschulamt informiert Sie darüber, welche personenbezogenen Daten erhoben werden, bei wem sie erhoben werden und wofür diese Daten verwendet werden. Außerdem werden Sie über Ihre Rechte in Datenschutzfragen in Kenntnis gesetzt, auch an wen Sie sich diesbezüglich wenden können.
1. Verantwortlicher und Datenschutzbeauftragter
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist das Landesschulamt. Fragen in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten können Sie an den Datenschutzbeauftragten des Landesschulamtes richten. Die entsprechenden Kontaktdaten für das Landesschulamt sowie für den dortigen Daten schutzbeauftragten lauten: Postanschrift: Landesschulamt, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale) E-Mail: lscha-datenschutzbeauftragter@sachsen-anhalt.de
2. Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten
Bei der Übersendung von Bewerbungsunterlagen per Post oder per E-Mail werden die folgenden für das Bewerbungsverfahren erforderlichen Daten elektronisch erfasst und gespeichert:
• Personendaten (Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum)
• Kommunikationsdaten (Telefonnummern, E-Mail-Adresse)
• Behinderung/Gleichstellung
• Daten zur Ausbildung und Weiterbildung
• Daten zum bisherigen beruflichen Werdegang, Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse
• Angaben zu sonstigen Qualifikationen
• Datum der Bewerbung
Bei einer Bewerbung per E-Mail werden auch die mitgesandten Unterlagen gespeichert. Informationen über eine Schwerbehinderung werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erhoben und verarbeitet.
3. Empfänger
Ihre Daten werden ausschließlich vom Landesschulamt verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
4. Dauer der Datenspeicherung
Die Daten werden grundsätzlich sechs Monate nach Abschluss des konkreten Bewerbungsverfahrens automatisch gelöscht. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen einer Löschung entgegenstehen, die weitere Speicherung zum Zwecke der Beweisführung erforderlich ist oder Sie einer längeren Speicherung ausdrücklich zugestimmt haben.
5. Recht auf Auskunft, Widerruf und Löschung
Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft zu verlangen über die zu Ihnen beim Landesschulamt gespeicherten Daten sowie deren Herkunft und den Zweck der Speicherung. Sie können der Nutzung Ihrer Daten für die vorgenannten Zwecke jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen sowie die Löschung Ihrer Daten verlangen. Dies führt allerdings zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren.

