W2-Professur: Werkstoffkunde und Fertigungstechnologien in der Kunststofftechnik W2 3/2026
An der Hochschule Hannover ist an der Fakultät II - Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik, Abteilung Maschinenbau zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine
W2-Professur
„Werkstoffkunde und Fertigungstechnologien in der Kunststofftechnik“
- W2 3/2026 -
zu besetzen.
Die Professur ist wissenschaftlich ausgerichtet und soll die Themenfelder Werkstoffkunde von Metallen und Kunststoffen, sowie Fertigungstechnologien in der Kunststofftechnik in Lehre, Forschung und Transfer entwickeln und weiterführen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich innovativer und nachhaltiger polymerbasierter Fertigungstechnologien, insbesondere der additiven Fertigung. Mit der Professur ist die Leitung der Labore für Werkstoffe und für Kunststoffe am Standort Linden vorgesehen. Über den Schwerpunkt nachhaltige polymerbasierte Fertigungstechnologien ist die Professur in Lehre und Forschung mit dem fakultätszugehörigen Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe – IfBB am Standort Ahlem verzahnt.
Die Professur soll anwendungsorientierte Forschungsaktivitäten im Bereich innovativer und nachhaltiger polymerbasierter Fertigungstechnologien, insbesondere der additiven Fertigung, aufbauen und weiterentwickeln. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich im fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkt Energie- und Ressourceneffizienz zu engagieren, beispielsweise in den Bereichen additive Fertigung von Verbundwerkstoffen, Prozessüberwachung oder Kreislaufwirtschaft in der Kunststofftechnik.
Wir erwarten von Ihnen:
• Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Maschinenbau, Produktionstechnik, Werkstoffwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung.
• Die durch praktische Erfahrung nachgewiesene pädagogisch-didaktische Eignung.
• Die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird.
• Einen beruflichen Werdegang (5-jährige berufliche Praxis, davon mindestens 3 Jahre außerhalb des Hochschulbereichs), der nachweisliche Bezüge zu den Inhalten und Aufgaben der Professur aufweist. Zudem müssen sich aus der Tätigkeit besondere Leistungen ergeben.
Außerdem sollen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Solides Fachwissen in der Werkstoffkunde der Metalle inklusive der Fertigungsverfahren Urformen und Fügen sowie in der Werkstoffkunde von Kunststoffen.
• Nachgewiesene Expertise im Bereich polymerbasierter Fertigungstechnologien, idealerweise auch additiver Fertigungsverfahren.
• Bereitschaft zur Übernahme von Grundlagenveranstaltungen zu angrenzenden Fertigungsverfahren, z. B. in der Umformtechnik oder in der Zerspantechnik.
• Berücksichtigung der Gender-/ Gleichstellungsthematik in Lehre und Forschung.
• Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung, bei der Gestaltung von Studiengängen sowie bei der strategischen Weiterentwicklung der Fakultät.
Wünschenswert ist es, dass Sie darüber hinaus folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Forschungserfahrung im Bereich polymerbasierter Fertigungstechnologien.
• Nachgewiesene Fähigkeit zur Drittmitteleinwerbung sowie aktive Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
• Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit.
• Kooperativer Führungsstil gegenüber Studierenden und Mitarbeitenden.
• Interkulturelle Erfahrungen in einem internationalen Umfeld.
• Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahme englischsprachiger Lehrveranstaltungen.
Die Hochschule erwartet von ihren Professor*innen neben der Beteiligung an der Selbstverwaltung auch die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung des Ausbaus der Fakultäten.
Im Übrigen ergeben sich die Einstellungsvoraussetzungen aus § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG). Einzelheiten sind einem Merkblatt zu entnehmen, das hier heruntergeladen werden kann.
Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr.-Ing. Christian Bilgen (christian.bilgen@hshannover.de) gerne zur Verfügung.
Die Hochschule Hannover ist daran interessiert, den Frauenanteil auch beim wissenschaftlichen Personal zu erhöhen und begrüßt es deshalb besonders, wenn sich Frauen bewerben. Frauen sollen nach § 21 Abs. 3 NHG bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden, solange der Frauenanteil in der jeweiligen Berufsgruppe an der Hochschule 50 von Hundert nicht erreicht hat. Für diesbezügliche Rückfragen können Interessentinnen sich auch an das Büro der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten wenden (f2-gleichstellung@hs-hannover.de).
Die Hochschule Hannover ist aufgrund ihrer erfolgreichen Aktivitäten für die Verwirklichung der Gleichstellung mehrfach mit dem Total E-Quality Prädikat und für ihre Initiativen zur familiengerechten Gestaltung mit dem Audit familiengerechte Hochschule ausgezeichnet. Seit 2024 trägt sie das Prädikat Gleichstellungsstarke Hochschule im Professorinnenprogramm 2030.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben einen entsprechenden Hinweis auf Ihre Schwerbehinderung/Gleichstellung zu geben. Gerne können Sie sich bei Fragen auch vorab an unsere Schwerbehindertenvertretung wenden. Kontakt: schwerbehindertenvertretung@hshannover.de.
Das Lehrdeputat beträgt 18 SWS. Die Stelle ist grds. teilzeitgeeignet.
Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert. Wir weisen darauf hin, dass Ihnen gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verschiedene Rechte als Bewerberinnen und Bewerber zustehen. Eine ausführliche Information, welche Rechte dies im Einzelnen sind und wie Ihre Daten verarbeitet werden, finden sie hier auf den Internetseiten der Hochschule Hannover.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 12.07.2026 an den Dekan Prof. Dr.-Ing. Günter Klawitter der Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover. Die Bewerbung ist bis zum Ablauf dieser Frist online über das Bewerbungsportal möglich.
Bei Fragen zur Bewerbung können Sie die Mitarbeitenden des Berufungsmanagements auch per E-Mail kontaktieren: berufungen@hs-hannover.de
