Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / PhD oder Postdoc (w/m/d)
Die Universität Heidelberg ist eine Volluniversität mit ausgeprägter Forschungsorientierung und internationalem Anspruch. Mit rund 32.200 Studierenden und 9.540 Mitarbeiter*innen, darunter zahlreiche Spitzenforscher*innen, ist sie eine weltweit angesehene Institution, die zudem eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Metropolregion Rhein-Neckar hat.
Am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg ist in der Abteilung für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters (Prof. Dr. Katajun Lindenberg) ab 01.10.2026 folgende Stelle, zunächst befristet für eine Dauer von drei Jahren, mit der Option zur Verlängerung um bis zu drei weiteren Jahren, zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / PhD oder Postdoc (w/m/d)
E13 TV-L, 70%
Der Fokus unserer Abteilung liegt in der Präventions- und Interventionsforschung zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, von der Entwicklung der Interventionen auf Basis psychologischer Mechanismen bis hin zur Implementierung und Dissemination der Interventionen in der Praxis. Wir interessieren uns insbesondere für psychische Störungen, die durch eine problematische Nutzung digitaler Technologien ausgelöst oder verstärkt werden. Zugleich interessieren wir uns für Interventionsstrategien, die durch ergänzende digitale Technologien effizienter, wirksamer und skalierbarer sind als traditionelle Interventionsmethoden. Zu unserer Abteilung gehören die Akademie für Präventionswissenschaften sowie eine Hochschulambulanz für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie als wichtige Strukturen für den Transfer in die Gesellschaft.
Ihre Aufgaben:
Diese Qualifikationsstelle mit dem Ziel der Promotion oder Vorbereitung der Habilitation wird im Rahmen des Abteilungsschwerpunktes Digitalisierung und Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen ausgeschrieben. Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit (50% der regulären Arbeitszeit) liegt in der Interventionsforschung zur Vorbeugung von problematischer Internetnutzung bei verschiedenen Zielgruppen. Dabei sollen die PROTECT-Präventionsprojekte weiterentwickelt (z. B. auf die Nutzung von KI-Chatbots angepasst) und die Internationalisierung der Projekte weiter vorangebracht werden. Ihre Aufgaben umfassen die Planung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Publikation der beschriebenen Interventionsforschung bei Online-Verhaltenssüchten in internationalen Fachzeitschriften sowie die Präsentation von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Kongressen. Zudem beinhaltet die Stelle die Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung, die Mitbetreuung von Qualifikationsarbeiten sowie die Anleitung von studentischen Hilfskräften. Die Lehrverpflichtung beträgt 2 SWS. Eine enge Begleitung durch die Lehrstuhlinhaberin ist für uns selbstverständlich und soll die bestmögliche Unterstützung bei der Qualifikation für eine wissenschaftliche Laufbahn bieten.
Der zweite Stellenanteil (20% der regulären Arbeitszeit) erfolgt in der Akademie für Präventionswissenschaften. Die Aufgaben beinhalten die Koordination von PROTECT-Präventionsworkshops in Schulen und von Weiterbildungen für Fachkräfte. Die Anstellung über die Universität (50% Stellenanteil) wird nach TV-L EG 13 vergütet. Der zweite Stellenanteil über 20% erfolgt über die Akademie für Präventionswissenschaften gemeinnützige UG und wird analog TV-L EG 13 vergütet.
Ihr Profil:
Sie bringen für die genannten Forschungsschwerpunkte Begeisterung, Teamorientierung, sozial-kompetentes Auftreten, sowie sehr gute Statistikkenntnisse mit und haben sich idealerweise bereits in Ihrem Studium mit Interventionsstudien bei Kindern und Jugendlichen befasst. Sie verfügen über sehr hohe Organisations- und Kommunikationskompetenzen und eine sehr genaue, sorgfältige und eigenständige Arbeitsweise. Sie haben Interesse, die oben aufgeführten Interventionen und longitudinalen Forschungsmethoden kennen zu lernen. Sie sind motiviert, gemeinsam mit einem jungen Forschungsteam die Effekte der Digitalisierung auf psychische Gesundheit und effektive Interventionsmethoden zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit systematisch zu explorieren und so ein neues Forschungsfeld zu beschreiten.
Dann senden Sie uns bitte Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail in einem PDF-Dokument (Motivationsschreiben mit Forschungsinteressen, Lebenslauf inkl. Publikationsliste, Zeugnisse und Qualifikationen, Referenzen) bis zum 03.09.2026 an sekretariat.kiju-neuro@psychologie.uni-heidelberg.de. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten für Zwecke der Bewerbung gespeichert, verarbeitet und an die am Bewerbungsverfahren beteiligten Stellen weitergeleitet werden.
Für weiterführende Informationen wenden Sie sich gerne an: katajun.lindenberg@psychologie.uni-heidelberg.de
Die Universität Heidelberg steht für Chancengleichheit und Diversität. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Informationen zu Stellenausschreibungen und zum Datenschutz finden Sie unter https://www.uni-heidelberg.de/de/stellenmarkt.
