Universitätsprofessur (m/w/d) für Musikpädagogik - Bes.Gr. W2
Universität Hildesheim
Stiftung des öffentlichen Rechts
Stellenausschreibung
Kennziffer 2026/12
Im Institut für Musik und Musikwissenschaft des Fachbereichs 2 - Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation - ist zum 01.10.2027 eine
Universitätsprofessur (m/w/d)
für Musikpädagogik
(Bes.Gr. W2)
zu besetzen.
Das Forschungsprofil der Universität Hildesheim umfasst drei Profilfelder, in denen Wissenschaftler*innen mit sich ergänzenden Forschungsinteressen über Disziplingrenzen hinweg an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen arbeiten: „Bildung und gesellschaftliche Teilhabe“, „Ästhetische Praxis“ und „KI im Alltag“. Die ausgeschriebene Professur soll zur Stärkung des Profilfelds Ästhetische Praxis beitragen. Weitere Informationen zu den Profilfeldern finden Sie unter https://www.uni-hildesheim.de/forschung/forschungsprofil/ .
Die Stelle ist am Institut für Musik und Musikwissenschaft angesiedelt, das sich durch eine kulturwissenschaftlich und interdisziplinär ausgerichtete Musikwissenschaft auszeichnet. Der*die Stelleninhaber*in soll das Fach Musikpädagogik in Forschung und Lehre in seiner Breite vertreten und einen Schwerpunkt auf kultur- und bildungswissenschaftliche Kontexte setzen.
Die Professur soll im Rahmen der Niedersächsischen Allianz für Bildung und Lehramt in der direkten Kooperation der Technischen Universität Braunschweig und der Universität Hildesheim besetzt werden. Die Stelle wird in enger Abstimmung mit der ausgeschriebenen Professur für Didaktik des Musikunterrichts / Musikpädagogik an der TU Braunschweig ausgeschrieben. Angestrebt wird eine Kooperation beider Stelleninhaber*innen in Forschung und Lehre.
Aufgaben:
- Forschung im Bereich Musikpädagogik (mit kultur- und bildungswissenschaftlichem Schwerpunkt)
- Beteiligung am Lehrangebot im Bereich Musik Lehramt sowie den kulturwissenschaftlichen Studiengängen des Fachbereichs
- Entwicklung von Forschungsprojekten, Lehrangeboten und Kooperationen an der Schnittstelle von schulischer und außerschulischer Musikvermittlung
- Mitwirkung bei den Forschungsaktivitäten des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium in Musik (Lehramt) oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang
- durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung
- besondere Befähigung zu vertiefter selbständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion vorzugsweise in Musikpädagogik oder Musikwissenschaft nachgewiesen wird
- zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer Habilitation, im Übrigen auch im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer anderen wissenschaftlichen Tätigkeit im In- oder Ausland erbracht worden sind
- Nachweis einer mindestens dreijährigen schulpraktischen oder geeigneten pädagogischen Erfahrung oder einer den Aufgaben entsprechenden Erfahrung in der empirischen Forschung
- ein durch Publikationen ausgewiesener Forschungsschwerpunkt soll in mindestens einem der folgenden Bereiche liegen:
- Digitalität,
- Diversität und musikalische Teilhabe oder
- Praktiken gemeinsamen Musizierens bzw. musikalische Projektarbeit und deren Vermittlung
Gewünscht:
- Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten
- Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Anschlussfähigkeit an formale und non-formale Bildung
Ein Forschungskonzept, das die Bezüge künftiger Forschungsaktivitäten zum Profilfeld Ästhetische Praxis aufzeigt, ist mit der Bewerbung vorzulegen.
Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus §§ 25 ff. des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG). Für im Nicht-EU-Ausland erworbene Hochschulabschlüsse ist zur Beurteilung der Einstellungsvoraussetzungen zwingend eine Zeugnisbewertung der ZAB vorzulegen (siehe hierzu www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen).
Die Universität Hildesheim legt Wert auf Gender- und Diversitykompetenz und fördert Chancengleichheit, Diversität und Inklusion. Bewerber*innen verfügen über die erforderlichen Sozial- und Führungskompetenzen.
Die Universität Hildesheim will die Gleichstellung der Geschlechter fördern und strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.
Bewerbungen von Bewerber*innen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für Fragen steht Ihnen Dekan Prof. Dr. Julius Heinicke unter der Tel.: 05121/883-20101 oder per E-Mail: heinicke@uni-hildesheim.de gern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Urkunden, Aufstellungen der bisherigen Lehrtätigkeiten, Publikationsliste, Forschungs- und Lehrkonzept, ggf. Auflistung der eingeworbenen Drittmittel sowie Kurzbeschreibung durchgeführter Projekte) bis zum 31.08.2026 unter der Kennziffer 2026/12 über unser Karriereportal https://bewerbung.uni-hildesheim.de/.
