Sozialarbeiter*in/Sozialpädagoge*in (w/m/d) in der Psychologischen Beratungsstelle
Der Fachbereich Familien- und Jugendhilfe, Jugendamt bietet vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien, Kinder und Jugendliche und ist Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Neben Angeboten für Eltern, die schon vor der Geburt des Kindes ansetzen, reichen die Angebote über Betreuungsmöglichkeiten, der Schulsozialarbeit an den Grund- und weiterführenden Schulen bis hin zu erzieherischen Hilfen für junge Menschen und Kinderschutz. Die Psychologische Beratungsstelle berät und begleitet Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche bei Erziehungs- und Entwicklungsfragen sowie in familiären Belastungs- und Konfliktsituationen. Ergänzend unterstützt sie pädagogische und soziale Fachkräfte durch Beratung und fachliche Begleitung.
Sie möchten Familien kompetent beraten, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen und tragfähige Lösungen in familiären Konfliktsituationen mitgestalten? Dann werden Sie Teil unseres Teams!
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für den Fachbereich Familien- und Jugendhilfe, Jugendamt
eine*n Sozialarbeiter*in / Sozialpädagoge*in (w/m/d) in der Psychologischen Beratungsstelle.
Allgemeine Stelleninformationen:
- Standort: 66424 Homburg, Bahnhofsplatz 4
- Arbeitszeitumfang: Teilzeit (50 v.H. / 19,5 Wochenstunden)
- Beschäftigungsart: Unbefristet
- Vergütung: Entgeltgruppe S 15 TVöD. Das monatliche Einstiegsgehalt bei Vollzeitbeschäftigung liegt, abhängig von den einschlägigen beruflichen Vorerfahrungen, derzeit zwischen 4.112,68 € brutto (Stufe 1) und 4.691,87 € brutto (Stufe 3).
- Bewerbungsfrist: 11.10.2026
Ihr zukünftiges Aufgabengebiet:
- Beratung von Eltern in Entwicklungs- und Erziehungsfragen
- Trennungs- und Scheidungsberatung / Mediation
- Beratung von und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Einzel- und Gruppensetting
- Beratung und Unterstützung bei Fragen zur Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts
- Durchführung und Begleitung von Umgangsanbahnungen sowie begleiteten Umgängen
- Durchführung von präventiven Veranstaltungen zu Themen aus Erziehung und Familie
- Netzwerkarbeit innerhalb der Jugendhilfe und mit Kooperationspartnern anderer Fachrichtungen
Darauf können Sie sich freuen:
- eine interessante, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einer modernen Kommunalverwaltung und einem kunden- und qualitätsorientierten Arbeitsumfeld
- eigenverantwortliches Arbeiten innerhalb eines professionellen Teams
- vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Qualifizierung und Weiterentwicklung
- eine krisensichere Beschäftigung im öffentlichen Dienst mit einer anforderungs- und leistungsgerechten Vergütung nach TVöD
- die Gewährung einer Jahressonderzahlung sowie eine zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Darüber hinaus wird eine einmalige Sonderzahlung nach Maßgabe des § 18a TVöD in Verbindung mit der bestehenden Dienstvereinbarung gewährt
- 30 Tage Jahresurlaub (in einer 5-Tage-Woche), ab 2027 erhöht auf 31 Tage
- flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten (Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“)
- attraktive Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
- eine zentrale Lage mit guten Parkmöglichkeiten und Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz
- ein JobTicket und eine Bezuschussung des Deutschlandtickets zur Unterstützung Ihrer Mobilität
Diese Qualifikation (Mindestanforderung) bzw. persönlichen Voraussetzungen bringen Sie mit:
- erfolgreich abgeschlossenes Studium als Sozialarbeiter*in (w/m/d) oder Sozialpädagoge*in (w/m/d) (bspw. Diplom (FH) oder Bachelor) mit Nachweis der staatlichen Anerkennung, oder eine vergleichbare Qualifikation, die für die Wahrnehmung der beschriebenen Aufgaben befähigt
- gültiger Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft, das Privat-Kraftfahrzeug für anfallende Außendiensttätigkeiten zu Dienstfahrten (gegen Kostenerstattung) einzusetzen
- ausreichender Impfschutz bzw. Immunität gegen Masern, nachgewiesen durch Impfausweis oder ein ärztliches Attest; dies gilt nicht für Personen, die vor dem Jahr 1971 geboren sind oder für Personen, die wegen einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können
- Im Falle einer Einstellung: Erweitertes Führungszeugnis ohne Eintragungen
Diese zusätzlichen Skills überzeugen uns:
- idealerweise einschlägige Berufserfahrung und fundierte Kenntnisse in der Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien, insbesondere in familiären Konflikt- und Belastungssituationen
- einschlägige Zusatzqualifikationen (z. B. Systemische Beratung) sind wünschenswert
- digitale Kompetenz und anwendungssichere Kenntnisse in den gängigen Microsoft-Office-Produkten, insbesondere MS Word, Excel und Outlook
- ein breites Spektrum an Soft Skills, insbesondere hohe Kommunikationskompetenz, Einfühlungsvermögen und Sensibilität im Umgang mit Familien, verbunden mit Teamfähigkeit und einem sicheren Blick für familiäre Ressourcen
Bitte bewerben Sie sich auch dann, wenn Sie einzelne vorteilhafte Kriterien derzeit nicht vollständig erfüllen können, sich aber zutrauen, fehlende Kenntnisse kurzfristig eigenständig zu erarbeiten.
Wer wir sind:
Der Saarpfalz-Kreis ist als Wirtschaftsregion im Herzen Europas die Heimat von rund 143.000 Menschen. Im nördlichen Teil des Kreises sind viele Betriebe der weiterverarbeitenden Industrie ansässig, darunter Großunternehmen wie Bosch, Hager und Michelin. Der Süden ist landwirtschaftlich geprägt und von einer besonderen landschaftlichen Schönheit – der Bliesgau wurde schon im Mai 2009 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet.
Die Kreisverwaltung in Homburg versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen und bietet den Bürgerinnen und Bürgern (w/m/d) mit rund 760 Beschäftigten ein breites Leistungsspektrum. Klare Ziele des Leitbildes der europäischen und weltoffenen Kreisverwaltung sind Kundenorientierung, Teamgeist und Qualitätsbewusstsein.
Mehr Informationen über uns finden Sie im Internet unter: www.saarpfalz-kreis.de/karriere
Wir haben Ihr Interesse geweckt? So geht es weiter:
Wir arbeiten mit Interamt, dem Stellenportal für den öffentlichen Dienst. Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagefähigen Unterlagen wie
- Anschreiben
- Lebenslauf
- sämtliche Nachweise über Berufsabschlüsse (ggf. mit beglaubigter Übersetzung)
- Arbeitszeugnisse usw.
können Sie direkt über das Stellenportal einreichen. Onlinebewerbungen über Interamt sind ausdrücklich erwünscht. Sofern Sie eine schriftliche Bewerbung abgeben möchten, richten Sie diese bitte mit den o. g. Unterlagen an den Saarpfalz-Kreis, Fachbereich Personal, Innere Dienste, Am Forum 1, 66424 Homburg.
Weiteres:
Das Arbeitsverhältnis bestimmt sich grundsätzlich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) - Allgemeiner Teil - und dem Besonderen Teil für den Dienstleistungsbereich Verwaltung (BT-V) in der für den Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) jeweils geltenden Fassung.
Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe verfolgt der Saarpfalz-Kreis das Ziel, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des aktuellen Frauenförderplans abzubauen. Wir arbeiten offensiv daran, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten (Berufs-)Bereichen zu erhöhen und sind vor diesem Hintergrund an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.
Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung einen entsprechenden Nachweis bei, sofern im Einstellungsverfahren eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung nach dem SGB IX berücksichtigt werden soll.
Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie der weiteren internen Verarbeitung Ihrer Daten zu dienstlichen Zwecken gemäß der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) zu.
Die im Zusammenhang mit der Bewerbung oder einem späteren Vorstellungsgespräch entstehenden Kosten können nicht erstattet werden.
Haben Sie weitergehende Fragen?
Melden Sie sich gerne bei:
Frau Cornelia Kazakob-Marsollek, Leiterin des Fachbereichs Familien- und Jugendhilfe, Jugendamt, 06841/104 8103
bzw.
Frau Elke Desgranges, Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle, 06841/ 104 8034.

