Abteilungsleiter*in Abfallwirtschaft
Beim Kreis Steinburg ist im Amt für Umweltschutz in der Abteilung „Abfallwirtschaft“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Vollzeitstelle als
Abteilungsleiter*in Abfallwirtschaft
(EG 12 TVöD-VKA bzw. Bes.-Gr. A 12 SHBesG)
zu besetzen. Die Stelle ist nicht weiter teilbar. Eine Mindestbesetzung durch eine Person mit einem Stundenumfang von mindestens 35 Wochenstunden ist möglich.
Wir über uns:
Die Abteilung Abfallwirtschaft mit 20 Mitarbeitenden übernimmt die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Kreis Steinburg und organisiert die Entsorgung der anfallenden Abfälle. Die Abfallwirtschaft umfasst das Einsammeln und die Entsorgung u.a. von Restabfall, Bioabfall, Papier, Elektroaltgeräten, Sperrmüll und Schadstoffen sowie den Betrieb der Wertstoffhöfe und den Betrieb einer Deponie in der Stilllegungsphase. Zur Aufgabenerledigung bedient sich der Kreis verschiedener privater Entsorgungspartner sowie der Öffentlich Privaten Partnerschaft (ÖPP) mit der Abfalllogistik Steinburg GmbH.
Ihre Aufgaben:
- Leitung der Abteilung und Verteilung der Aufgaben, die eine fristgerechte und ordnungsgemäße Aufgabenerledigung sicherstellen
- Unterstützung bei der Steuerung der ÖPP (Abfalllogistik Steinburg GmbH)
- Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft im Sinne von Zukunftsorientierung, Abfallvermeidung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Dienstleistungsorientierung
- Bearbeitung grundsätzlicher und bedeutender, tatsächlich oder rechtlich schwieriger Verwaltungsangelegenheiten sowie des Satzungs- und Abfallrechts
- Bearbeitung von Haushaltsangelegenheiten und Ermittlung des Gebührenbedarfs (Erstellung der jährlichen Gebührenkalkulation),
- Erstellung von Verwaltungsvorlagen und fachbezogene Vertretung in den Ausschüssen des Kreistages
Ihr Profil:
Voraussetzung für die Stelle ist
- eine abgeschlossene Ausbildung zur*zum Verwaltungsfachangestellten und die Angestelltenprüfung II oder
- ein erfolgreich abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium um den Studiengang Public Administration/ Management oder ein erfolgreich abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium (Diplom/ Bachelor) mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt oder Umweltingenieurwesen mit abfallwirtschaftlichen Studieninhalten
- mehrjährige Berufserfahrung in der Abfallwirtschaft oder Gebührenkalkulation kommunaler Einrichtungen
- mindestens das deutsche Sprachniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenz-rahmens
Für die Bewerbung von Vorteil sind
- Erfahrungen in der Personalführung, Kompetenz zur kooperativen Zusammenarbeit, eine ausgeprägte Kommunikations- und Konfliktkompetenz sowie Durchsetzungsvermögen
- Grundkenntnisse im Planungs- und Umweltrecht, Vergabe- und Verwaltungsrecht, sowie Kenntnisse im Abfallrecht und dem öffentlichen Haushaltsrecht
- betriebswirtschaftliche Kenntnisse und strategische Planungskompetenz sowie Erfahrungen in der Projektarbeit
- Affinität im Bereich Digitalisierung und der Optimierung von Prozessabläufen
- souveränes und bürgerfreundliches Auftreten
Unser Angebot:
- gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, inkl. der Möglichkeit zur alternierenden Telearbeit (Homeoffice)
- betriebliche Gesundheitsförderung, inkl. der Möglichkeit zur Teilnahme am Firmenfitnessprogramm (EGYM Wellpass)
- Zuschuss zur Förderung klimafreundlicher Mobilität (Kauf/Leasing von Fahrrädern/E-Bikes, ÖPNV-Ticket)
Ihre Bewerbung:
Ihre Bewerbung mit folgenden Dokumenten:
- Anschreiben, Lebenslauf, aktuelle Zeugnisse/Beurteilungen
- Nachweise der geforderten Qualifikation und über die Anerkennung in Deutschland bei im Ausland erworbenen Abschlüssen
- für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren ein entsprechender Hinweis (im Lebenslauf oder im Anschreiben)
richten Sie bitte bevorzugt per E-Mail, zusammengefasst in einem PDF-Dokument, bis zum 13.09.2026 unter Angabe der Referenznummer 1657 an:
Kreis Steinburg
Der Landrat
Personalamt
Viktoriastr. 16-18
25524 Itzehoe
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der 42. Kalenderwoche 2026 statt.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Befähigung, Eignung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.
