Bürosachbearbeiter (w/m/d) für die Dokumentationsstelle und den Entscheidungsversand
Bundesgerichtshof
Stellenausschreibung
Als oberstes Gericht des Bundes in Zivil- und Strafsachen sichert der Bundesgerichtshof die Rechtseinheit, klärt grundsätzliche Rechtsfragen und überprüft Entscheidungen der Instanzgerichte auf Rechtsfehler. In der Dokumentationsstelle des Bundesgerichtshofs werden jährlich rund 11.000 Entscheidungen der ordentlichen Gerichtsbarkeit für eine digitalisierte Informationsversorgung von Nutzern innerhalb und außerhalb der Justiz erschlossen. Aktuell suchen wir an unserem Dienstsitz Karlsruhe zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere
Bürosachbearbeiter (w/m/d) für die Dokumentationsstelle
und den Entscheidungsversand.
Die Stellen sind zum Teil unbefristet, zum Teil unterliegen sie aufgrund von Projektarbeit einer zeitlichen Befristung von einem Jahr. Das Aufgabengebiet umfasst die Auswertung von juristischen Fachzeitschriften hinsichtlich der darin enthaltenen Gerichtsentscheidungen sowie von Entscheidungsabdrucken des Bundesgerichtshofes und der Ländergerichte und die Aufbereitung von Entscheidungstexten für eine Rechtsprechungsdatenbank.
Im Entscheidungsversand sind Sie für die Korrespondenzen verantwortlich, bereiten Kostenrechnungen vor und machen Bestellungen versandfähig.
Ihr Profil:
- eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (idealerweise mit Schwerpunkt Information und Dokumentation), zur/zum Buchhändler/in oder eine vergleichbare Ausbildung; alternativ eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten, Rechtsanwaltsfachangestellten oder Notarfachangestellten;
- gute Kenntnisse über den Aufbau des deutschen Gerichtswesens;
- äußerst sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise;
- sehr gute Beherrschung der deutschen Sprache;
- Interesse an der Auswertung und Texterfassung juristischer Quellen;
- souveräner Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen;
- Freude an der Arbeit mit etablierten und innovativen Digitalanwendungen;
- hohe Leistungsbereitschaft;
- ausgeprägte Teamfähigkeit;
- freundliches und serviceorientiertes Auftreten sowie höfliche Umgangsformen.
Wir bieten Ihnen:
- eine Eingruppierung und Bezahlung nach Entgeltgruppe E 6 der Entgeltordnung des Bundes;
- die zusätzliche Zahlung einer oberstgerichtlichen Zulage, die bei Vollzeitbeschäftigung derzeit 220,00 € (brutto) monatlich beträgt;
- ein spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit gesellschaftlicher Relevanz;
- für Tarifbeschäftigte eine betriebliche Altersvorsorge (VBL);
- Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben;
- individuelle Schulungs- und Fortbildungsmöglichkeiten;
- verschiedene Angebote unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements;
- einen Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket.
Sie müssen bereit sein, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG) zu unterziehen. Das Ergebnis der Überprüfung darf der ausgeschriebenen Tätigkeit nicht entgegenstehen.
Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Bundesgleichstellungsgesetz und haben uns die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (u. a. tabellarischer Lebenslauf, Prüfungszeugnisse, Arbeitszeugnisse und Fortbildungsnachweise) bis spätestens 6. September 2026 an:
@ karriere@bgh.bund.de
oder
Bundesgerichtshof
– Verwaltung –
76125 Karlsruhe
Bitte achten Sie bei der Übermittlung Ihrer Bewerbung per E-Mail auf eine maximale Dateigröße (einschließlich Anhängen) von 10 MB, um eine erfolgreiche Übersendung Ihrer Bewerbung zu gewährleisten.
Bitte reichen Sie bei einer schriftlichen Bewerbung nur Kopien ein; die Bewerbungsunterlagen werden nur auf Anforderung zurückgesandt.
Wir erheben im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens nur solche personenbezogenen Daten, die für die Stellenbesetzung relevant sind und beachten dabei die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden die Bewerbungsunterlagen vernichtet.
Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen für Fragen zum Aufgabengebiet Frau Dorn (Tel. 0721/159-1401), für weitere Fragen Frau Marsh (Tel. 0721/159-1433) zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
