Juristin/Jurist im Referat Erstaufnahme, Unterbringung und Verteilung von Schutzsuchenden (m/w/d)
Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als
Juristin/Jurist
im Referat „Erstaufnahme, Unterbringung und
Verteilung von Schutzsuchenden“ (m/w/d)
- VIII 413 -
auf Dauer in Vollzeit oder in Teilzeit mit 30 Wochenstunden zu besetzen.
Über uns
Aufgabe des Referats ist die Erstaufnahme, Unterbringung und Verteilung von Flüchtlingen, die Weiterentwicklung und Umsetzung des Standortkonzepts für Aufnahmeeinrichtungen und Landesunterkünfte, sowie der Umsetzung der sogenannten GEAS-Reform (Gemeinsames Europäisches Asylsystem).
Ihre Aufgaben
- Besondere Rechtsfragen des Referats,
- Koordinierung und Begleitung von Rechtsetzungsverfahren, Erlassen, Anwendungshinweisen und Richtlinien,
- Bearbeitung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen und Anfragen des Referats,
- Sonderaufgaben des Referats, insbesondere Vorbereitung und Begleitung von Besprechungen, Fachtagen und Veranstaltungen zu Themen des Referats, zum Beispiel Umsetzung der GEAS-Reform,
- GEAS-Reform: Analyse der Rechtsakte und Identifizierung von administrativen, rechtlichen oder technischen Umsetzungsbedarfen in Schleswig-Holstein (insbesondere AsylverfahrensVO, KrisenVO, RückkehrgrenzverfahrensVO, ResettlementVO, AnerkennungsVO).
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
- die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt, Fachrichtung „Allgemeine Dienste“ durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechtswissenschaften (zwei Staatsexamina, jeweils mindestens mit der Note „befriedigend“) oder
- die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt, Fachrichtung „Allgemeine Dienste“ durch ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechtswissenschaften mit einem Staatsexamen mit mindestens der Note „befriedigend“ sowie eine mindestens zweijährige einschlägige juristische Berufserfahrung.
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- Sie sind in der Lage Feedback zu geben und anzunehmen,
- Sie verfügen über eine analytische Denkweise und handeln lösungsorientiert,
- Sie sind Veränderungen gegenüber aufgeschlossen und gestalten diese aktiv mit,
- Sie kommunizieren zielgerichtet und adressatengerecht,
- Sie sind teamorientiert.
Zudem wäre wünschenswert :
- Kenntnisse über die öffentliche Verwaltung sowie über die ministeriellen Entscheidungs- und Steuerungsprozesse,
- Berufserfahrung im Bereich des Aufenthalts- oder Asylrechts.
Wir bieten Ihnen
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 14 erreicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe E 13 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
- ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
- ein kollegiales Arbeitsklima
- ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
- individuelle Personalentwicklung
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
- eine gute Anbindung an den ÖPNV
- Zuschuss zum (Deutschland-) Jobticket
- Teilnahmemöglichkeit an einem Firmenfitnessangebot in Kooperation mit Hansefit
Wir freuen uns auf Sie!
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist ab einem Umfang von mindestens 30 Wochenstunden möglich.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
19. August 2026
an das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, Personalreferat – VIII 122 -, Kennwort „VIII 413“, Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel oder gerne in elektronischer Form an Frau Rieke Peters unter dem Kennwort „VIII 413“ an stellenausschreibung@sozmi.landsh.de.
Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen das Personalreferat, Frau Rieke Peters (rieke.peters@sozmi.landsh.de oder Telefon 0431/988-5621), gern zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Referats, Frau Petra Utecht (petra.utecht@sozmi.landsh.de oder Telefon 0431/988-3293).
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
Kiel, im Juli 2026
Ministerium für Soziales, Jugend,
Familie, Senioren, Integration und
Gleichstellung des Landes Schleswig-
Holstein
