Juristische Ermittler/in (m/w/d)
Interne Stellenausschreibung
Nur für Landesbedienstete und Menschen mit Behinderung und ihnen Gleichgestellte
Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt
zwei Stellen
eines/r juristischen Ermittlers/in
im Sachgebiet 312 und 314 „Ermittlungen“ und „Spionage, Sabotage“ (m/w/d)
auf Dauer in Vollzeit mit 38,7 Wochenstunden zu besetzen.
Über uns
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA SH) ist ein zugeordnetes Amt des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Die Aufgabengebiete des LKA SH im Bereich der Ermittlungen und der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung bilden ein breites Spektrum ab und sind sehr vielseitig. Das LKA SH ist in sechs Abteilungen untergliedert.
Die ausgeschriebenen Arbeitsplätze befinden sich in der Abteilung 3 - Staatsschutz, Dezernat 31 Terroristische Gewaltkriminalität, organisierte PMK, Sprengstoffdelikte, NSG, VStGB, Spionage, Personenschutz.
Ihre Aufgaben
Sachbearbeitung im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung und Gefahrenabwehr bei PMK-Delikten und Gefahrenlagen mit PMK-Bezug:
• Eigenständige Bearbeitung und Ermittlungsführung im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten mit schlüssiger und gerichtsverwertbarer Darstellung der Ergebnisse in schriftlicher, mündlicher und digitaler Form, insbesondere in besonders sensiblen und umfangreichen Strafermittlungs- oder Gefahrenabwehrverfahren.
• Juristische und kriminalistische Bewertung von Sachverhalten, Informationslagen und Erkenntnissen
• Erhebung insbesondere des Sachbeweises
• Anregung, Unterstützung und Koordinierung im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten offener und verdeckter gravierender und besonders gelagerter strafprozessualer und gefahrenabwehrrechtlicher Maßnahmen
• Ergebnisauswertung von verdeckt geführten Maßnahmen zur Informationsgewinnung
• Zusammenführen und Analysieren von Auswerte- und Ermittlungsergebnissen der eigenen Dienststelle und anderer Sicherheitsbehörden und Dienststellen (LfV, BfV, MAD etc.)
• Zusammenarbeit mit Behörden und Dienststellen der deutschen und ausländischen Polizeien, der Justiz des Bundes und der Länder, anderen Verwaltungszweigen des Bundes und der Länder, Nachrichtendiensten sowie sonstigen Institutionen
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
• Umfassende Fachkenntnisse in der Fachrichtung Jura - mindestens erworben durch die bestandene Zwischenprüfung
• Vorliegen der Erlaubnis Führerschein Klasse B (spätestens zum Besetzungszeitpunkt)
Zudem wäre wünschenswert:
• Kenntnisse in: Anwenderlehrgänge Landessystemkonzept (LSK), Zeiterfassungssystem (SP-EXPERT), Vorgangssachbearbeitungssystem @rtus (VBS @rtus) und Fallbearbeitungssystem MERLIN (FBS MERLIN), VIS-Kompakt (Sachvorgänge)
• Analytisches Denkvermögen und Befähigung zur sachgerechten Informationsauswertung, -bewertung, -aufbereitung und Umsetzung
• umfangreiche Anwenderkenntnisse im Bereich Libre-Office
• Belastbarkeit und Durchsetzungsfähigkeit
• Verantwortungsbewusstsein
• Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit
• Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen
• Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung (SÜ3)
Wir bieten Ihnen
Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9b TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
• ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
• ein kollegiales Arbeitsklima
• ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
• ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
• 30 Tage Urlaub im Jahr
• Sportmöglichkeiten über Hansefit
• eine gute Anbindung an den ÖPNV
Wir freuen uns auf Sie!
Diese Ausschreibung richtet sich nur an Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein.
Das Land Schleswig-Holstein setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Deshalb können sich Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte auf diese Stellenausschreibung bewerben, auch wenn sie nicht im Landesdienst beschäftigt sind und werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
09. Juli 2026
an das Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Sachgebiet 314, LPA 3142, Mühlenweg 166, 24116 Kiel gerne in elektronischer Form an Frau Frank unter kiel.lpa3142@polizei.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Claudia Frank unter der E-Mail-Adresse claudia.frank@polizei.landsh.de und/oder unter der Telefonnummer 0431-160-63142, gern zur Verfügung.
Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herrn Stefan Trapp (stefan.trapp@polizei.landsh.de oder Telefon 0431/160-43100).
