Sachbearbeiter/in Daktyloskopie (m/w/d) Auswertung und AFIS-Recherche
Öffentliche Stellenausschreibung
Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz
als Sachbearbeiter/in Daktyloskopie (m/w/d) im Sachgebiet 441 „Daktyloskopische Auswertung, AFIS-Recherche“
befristet bis zum 04.08.2027 in Vollzeit zu besetzen.
Über uns
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA SH) ist ein zugeordnetes Amt des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Die Aufgabengebiete des LKA SH im Bereich der Ermittlungen und der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung bilden ein breites Spektrum ab und sind sehr vielseitig. Das LKA SH ist in fünf Abteilungen untergliedert. Der ausgeschriebene Arbeitsplatz befindet sich in der Abteilung 4 – Kriminaltechnisches Institut. Hier werden u.a. in kriminaltechnischen Untersuchungen Finger- und Handflächenspuren bearbeitet, bewertet und abgeglichen mit dem Ziel der Identifizierung von Spurenverursachern, Personen, Toten und Opfern.
Ihre Aufgaben
Daktyloskopische Sachbearbeitung
u.a.
- Bewertung des Spurenmaterials auf Eignung für den daktyloskopischen Identifizierungsprozess unter Berücksichtigung des Standards für daktyloskopische Sachverständige
- Ergreifung von Maßnahmen zur Spurenverbesserung, ggf. in Zusammenarbeit mit anderen Sachgebieten
- Vergleich von Tatortspuren mit daktyloskopischem Vergleichsmaterial und verantwortliche Feststellung eines Ergebnisses im Rahmen des Vier-Augen-Prinzips
- Dokumentation von Eingang bis zur Löschung der übersandten Spurenfälle gemäß den Bestimmungen des Qualitätsmanagements
- Fertigung von unterschriftsreifen und gerichtsfesten Behördengutachten
- Dokumentation von Eingang bis zur Löschung der übersandten Spurenfälle gemäß den Bestimmungen des Qualitätsmanagements
- Nutzung des automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungssystems (AFIS) zu Recherche- und Verifizierungszwecken
- Allgemeine Verwaltungstätigkeiten, z.B. Erhebung statistischer Daten
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz sind:
Ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium (oder vergleichbarer Abschluss) in der Fachrichtung Forensic Science, Biologie oder in einer vergleichbaren Fachrichtung
und
einen Nachweis über die Qualifikationsstufe 5 als Gerichtssachverständige im Fachgebiet "Daktyloskopische Untersuchungen".
Für die Bewerbung von Vorteil sind:
- Daktyloskopische Erfahrungen in Theorie und Praxis
- vorheriges Tätigkeitsfeld mit Ergebnisverantwortung
- Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
- Eigeninitiative, Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Selbstmotivation
- Belastbarkeit und schnelle Auffassungsgabe
- Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
- Befähigung zur kooperativen und initiativen Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, Behörden und Institutionen
- Kenntnisse und Erfahrungen in der digitalen Bildbearbeitung
- Kenntnisse in der Anwendung des Zentralen Vorgangsverwaltungssystem des KTI (SMILE) und in dem Programm A Better Dactyloscopy zur Bearbeitung digitaler daktyloskopischer Spurenfälle
- Gute EDV-Kenntnisse, wenn möglich Libre Office
- Kenntnisse der Richtlinien für das Straf- und Bußgeldverfahren
- Kenntnisse in der StPO sowie im StGB
Hinweis:
Zur Feststellung der Befähigung für daktyloskopische Untersuchungen wird im Rahmen des Auswahlverfahrens ein Eignungstest durchgeführt.
Wir bieten Ihnen
Für das Beschäftigungsverhältnis gilt der TV-L und bei Vorliegen der tariflichen und
persönlichen Voraussetzungen erfolgt eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9b TV-L.
Darüber hinaus bieten wir:
• Eine sinnhafte, anspruchsvolle und eigenverantwortliche Tätigkeit für die Sicherheit und Lebensqualität in Schleswig-Holstein
• Unterstützung bei der fachlichen Weiterentwicklung bei internen und externen Fortbildungsträgern
• ein vielfältiges Aufgabenspektrum
• ein kollegiales Arbeitsklima
• ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit flexibel zu arbeiten
• 30 Urlaubstage im Jahr sowie grundsätzlich am 24. und 31. Dezember frei
• eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie ein kostengünstiges Jobticket.
• ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
Wir freuen uns auf Sie!
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse) und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte
bis zum 11.10.2026
an das
Landespolizeiamt Schleswig – Holstein,
Sachgebiet 314 - Kenn-Nr. 135-2026
Mühlenweg 166
24116 Kiel
gern in elektronischer Form an die E-Mailadresse kiel.lpa3142@polizei.landsh.de
mit dem Betreff: 135-2026 LKA SG 441 SB Daktyloskopie
Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Claudia Frank unter der Tel.-Nr.: 0431/160-63142 oder unter claudia.frank@polizei.landsh.de gern zur Verfügung.
Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an den Herrn Ali Köten unter der Tel.-Nr.: 0431/160-44410 oder unter ali.koeten@polizei.landsh.de
Nachfragen zum Arbeitsplatz und der Tätigkeit werden grundsätzlich als sinnvoll und empfehlenswert angesehen.

