Sachbearbeiter*in Widersprüche und stellvertretende Sachbereichsleiter*in
Aufgaben:
- Bearbeitung von Widersprüchen, Beurteilung der Rechtslage und Bescheiderstellung
- Zusammenarbeit mit dem Rechtsamt
- Unterstützung der Sachbereichsleitung u.a. bei Grundsatzentscheidungen, Vorbereitungen für Zahltage sowie Erstellen von Arbeitsanweisungen und Vordrucken
- Bearbeitung der Anträge auf Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe nach dem AsylbLG, Abrechnung der Hilfen, Korrespondenz und Abstimmungen mit den Trägern
- Bearbeitung und Entscheidung über Leistungskürzungen nach § 1a AsylbLG
- Terminarbeiten, Kontakte zu anderen Behörden und Ämtern, Leistungsträger*innen und Beratungsstellen, Telefonate und Gespräche mit Mitarbeitenden sowie mit Kund*innen in schwierigeren Belangen
Anforderungen:
- Studium. Abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern (Bachelor oder FH-Diplom) in:
- Verwaltungsmanagement, Public Management
- Staats-, Verwaltungswissenschaft
- Öffentliches Recht
- Rechtswissenschaft
- Politikwissenschaft mit fundierten Kenntnissen in der Anwendung und Auslegung von Rechtsvorschriften
- oder Laufbahnprüfung/ -befähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe zwei, Fachrichtung Allgemeine Dienste
oder den abgeschlossenen Angestelltenlehrgang II
- Erfahrung. Mindestens 2 Jahre einschlägige Berufserfahrung auf Grundlage der geforderten Vor- und Ausbildung.
Die vorstehend genannten Ausschreibungskriterien müssen bis zum Ende der Ausschreibungsfrist vollständig erfüllt sein.
Was Sie auszeichnet
Sie begegnen den Anliegen von Bürger*innen mit Offenheit und Verständnis und gehen fachkundig darauf ein, ohne dabei das Wohl der Gemeinschaft aus den Augen zu verlieren. Sie übernehmen Ihre Aufgaben eigenverantwortlich und zuverlässig. Gleichzeitig zeigen Sie ein ehrliches Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen, die Rat oder Unterstützung suchen, und bringen Wertschätzung für verschiedene Lebensweisen und Kulturen mit. Den Menschen gegenüber sollten Sie eine positive, zugewandte Haltung haben, sicher auftreten und dabei Verständnis für deren durch Krieg und Fluchterfahrungen entstandenen Problemstellungen sowie für die kulturellen Unterschiede zeigen.
Wo Sie wirken
Die Abteilung Flüchtlinge und Spätaussiedler ist als zentrale Dienststelle in der Landeshauptstadt Kiel sowohl für die Versorgung ankommender Asylbewerber*innen als auch für die Unterbringung von Asylbewerber*innen und Spätaussiedlern zuständig.
Das Aufgabenspektrum ist vielseitig und abwechslungsreich und erfordert in Teilen individuelle und situationsgerechte Lösungsansätze. Ziel unserer Arbeit ist es, die Menschen bedarfsgerecht zu unterstützen und ihnen damit bestmögliche Voraussetzungen für einen guten Start zu bieten.
Die Planstelle umfasst neben der grundlegenden Sachbearbeitung insbesondere vielfältige und interessante Aufgaben, die über das reguläre Tagesgeschäft hinausgehen. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei in der Unterstützung der Mitarbeitenden bei besonderen und komplexeren Fragestellungen und Fallkonstellationen.
Gleichzeitig eröffnet diese Planstelle Ihnen die Möglichkeit, Kenntnisse für eine spätere Leitungstätigkeit zu erwerben und Ihre Fähigkeiten zu entwickeln.
Gut zu wissen
Die Zugangsvoraussetzung für Tarifbeschäftigte richtet sich nach der Vorbemerkung Nr. 4 der Entgeltordnung (VKA) zum TVöD.
Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des TVöD und ist der aktuellen Entgelttabelle für den Bereich Verwaltung, IT und Ingenieurwesen zu entnehmen.

