Sachbearbeiters/in für den Bereich Politisch motivierte Kriminalität (PMK)
Interne Stellenausschreibung
Nur für Landesbedienstete und Menschen mit Behinderung und ihnen Gleichgestellte
Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen
eines/r Sachbearbeiters/in für den Bereich Politisch motivierte Kriminalität (PMK)
im Sachgebiet 311 „Auswertung Gefährdungsmanagement“ (m/w/d)
auf Dauer in Vollzeit mit 38,7 Wochenstunden zu besetzen.
Über uns
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA SH) ist ein zugeordnetes Amt des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Die Aufgabengebiete des LKA SH im Bereich der Ermittlungen und der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung bilden ein breites Spektrum ab und sind sehr vielseitig. Das LKA SH ist in fünf Abteilungen untergliedert.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz befindet sich in der Abteilung 3 - Staatsschutz, Dezernat 31 Terroristische Gewaltkriminalität, organisierte PMK, Sprengstoffdelikte, NSG, VStGB, Spionage, Personenschutz.
Ihre Aufgaben
Auswertung und Gefährdungsmanagement im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität; Erstellung von Gefährdungsprognosen und Risikoprofilen:
• Recherche, Speicherung, Aufbereitung, Darstellung sowie Analyse und Bewertung aller -auch verdeckt gewonnener- Informationen aus allgemeinpolizeilichen und staatsschutzrelevanten Datenbeständen, von anderen Behörden und aus sonstigen öffentlichen Quellen für alle Phänomenbereiche der politisch motivierten Kriminalität
• Bearbeitung von komplexen kriminalpolizeilichen Auswerteaufträgen
• Unterstützung und Initiierung von Maßnahmen bei herausragenden Verfahren zur Gefahrenabwehr und/oder Strafverfolgung
• Beteiligung an der Detektion von Prüffällen sowie Einstufung von Gefährdern und Relevanten Personen aller Phänomenbereiche der politisch motivierten Kriminalität
• Softwarebasierte Analyse zur Unterstützung von mittleren und großen Ermittlungsverfahren
• Erstellung von komplexen personen-, lage- oder gruppenbezogenen Auswerte- und Strukturberichten
• Informationsaustausch mit anderen OE und Behörden
• Erstellung von Fall-, Personen und Gruppenchronologien sowie von Fall- und Netzwerkstrukturen
• Visualisierung, Analyse und Präsentation von Chronologien mittels entsprechender Auswerteanwendungen wie z.B. Analyst’s Notebook
• Erstellung von individuellen Risikoprofilen (unter Festlegung risikoerhöhender und risikominderer Merkmale) ggf. mittels Risikobewertungswerkzeugen wie z.B. RADAR
• Präsentation der Risikoprofile sowie gemeinsame Bewertung, Entwicklung und Abstimmung von individuellen Ermittlungs- und Interventionsmaßnahmen in Gefährder- und Fallkonferenzen
• Umsetzung von Ermittlungs- und Interventionsmaßnahmen ohne Vollzugscharakter
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
• erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mindestens mit einem Bachelor in der Fachrichtung Politikwissenschaft, Politologie, Sicherheitspolitik oder Friedens- und Konfliktforschung, Zeitgeschichte oder einer vergleichbaren Fachrichtung
Zudem wäre wünschenswert:
• Analytisches Denkvermögen und Befähigung zur sachgerechten Informationsauswertung, -bewertung, -aufbereitung und Umsetzung
• Ausgeprägte Kommunikationskompetenz sowie mündliche und schriftliche zielgruppenorientierte Ausdrucksfähigkeit
• Rhetorisches Geschick und Fähigkeit zur überzeugenden Darstellung arbeitsplatzbezogener Inhalte und Ergebnisse
• umfangreiche Anwenderkenntnisse im Bereich Libre-Office
• Belastbarkeit und Durchsetzungsfähigkeit
• Verantwortungsbewusstsein
• Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit
• Vorliegen der Erlaubnis Führerschein Klasse B (spätestens zum Besetzungszeitpunkt)
• Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen
• Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung (SÜ2, ggf. SÜ3)
Wir bieten Ihnen
Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9b TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
• ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
• ein kollegiales Arbeitsklima
• ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
• ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
• 30 Tage Urlaub im Jahr
• Sportmöglichkeiten über Hansefit
• eine gute Anbindung an den ÖPNV
Wir freuen uns auf Sie!
Diese Ausschreibung richtet sich nur an Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein.
Das Land Schleswig-Holstein setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Deshalb können sich Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte auf diese Stellenausschreibung bewerben, auch wenn sie nicht im Landesdienst beschäftigt sind und werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
15. Mai 2026
an das Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Sachgebiet 314, LPA 3142, Mühlenweg 166, 24116 Kiel gerne in elektronischer Form an Frau Frank unter kiel.lpa3142@polizei.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Claudia Frank unter der E-Mail-Adresse claudia.frank@polizei.landsh.de und/oder unter der Telefonnummer 0431-160-63142, gern zur Verfügung.
Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an den Sachgebietsleiter Stefan Meyer (stefan.meyer2@polizei.landsh.de oder Telefon 0431/160-43110).
