SB Koordinierungsstelle, Zentralstelle Cybercrime, Zentralstelle Kinderpornografie (m/w/d)
Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und
externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle
eines Sachbearbeiters (m/w/d) im Sachgebiet 101
„Koordinierungsstelle, Zentralstelle Cybercrime, Zentralstelle Kinderpornografie“
befristet bis zum Ablauf des 29.05.2027 im Rahmen einer Elternzeitvertretung
in Vollzeit mit 38,7 Wochenstunden zu besetzen.
Über uns
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA SH) ist ein zugeordnetes Amt des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Die Aufgabengebiete des LKA SH im Bereich der Ermittlungen und der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung bilden ein breites Spektrum ab und sind sehr vielseitig. Das LKA SH ist in fünf Abteilungen untergliedert.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz befindet sich in der Abteilung 1 - Cybercrime und Zentrale digitale Kompetenzen im LKA, Dezernat 10 – Koordinierungsstelle, IT-Grundsatz und -Forensik.
Ihre Aufgaben
• Betreuung der Koordinierungsstelle LKA 1 und Zentralstelle Kinderpornografie:
- eigenverantwortliche Sichtung und Bearbeitung der Dienststellenpostfächer Abteilung 1, einschließlich der geeigneten Steuerung in die zuständigen Bereiche
- Entgegennahme und Verwaltung organisatorischer Meldungen und entsprechende Dokumentation
- Verantwortliche Bearbeitung von Vorgängen im Rahmen der E-Akte (VIS)
- Durchführung und Dokumentation zentraler Abfragen im Bereich der Abteilung
Unterstützung der Dezernats- und Abteilungsleitung hinsichtlich Planungs- und Organisationsaufgaben
- Organisation von und Mitwirkung an Fortbildungsveranstaltungen, Facharbeitskreisen und Fachkonferenzen
• Auswertung, Analyse und Darstellung der Kriminalitätslage sowie zugehörige Informationsgewinnung und -Verarbeitung:
- Operative/ verfahrensbegleitende Lageauswertung in dem Deliktsbereich Kinder- und Jugendpornografie:
- Recherchearbeiten in verschiedenen EDV-Systemen z. B. @rtus-Recherche/ Cognos und PIAV-SXD, einschließlich der Beobachtung der Lageentwicklung landes- und bundesweit
- Mitwirkung bei der Erstellung aufgabenbezogener Berichte/Lagebilder aus dem Bereich Kinder- und Jugendpornografie, auch zu aktuellen und neuen Phänomenen
- Mitwirkung bei Controllingaufgaben
- Bearbeitung der vom BKA übersandten Hinweise anstehender Benachrichtigungen gem. §10 BKAG, einschließlich der Beratung von Betroffenen
• Eigenverantwortliche Vorgangsbearbeitung und Steuerung:
- eigenverantwortliche Entgegennahme, Bearbeitung und Steuerung von Vorgängen (u.a. NCMEC / DES), einschließlich Maßnahmen der Qualitätssicherung und Plausibilitätsprüfung sowie Fertigung notwendiger Aktenbestandteile
- Vornahme ergänzender Recherchen in polizeilichen Informationssystemen, z.B. @rtus-Recherche, INPOL, PIAV, EWO.
- Initiierung und Bearbeitung von Bestandsdatenanfragen nach der StPO und/oder dem LVwG
- Anlassbezogene Sichtung und Bewertung übersandter Beweismittel, insbesondere Bild- und Videomaterial im Hinblick auf eine strafrechtliche Ersteinschätzung sowie mögliche Gefährdungssachverhalte
- Entgegennahme und Bearbeitung von Identifizierungsverfahren (IDV) vom BKA
- Bearbeitung von landesinternen, nationalen und internationalen Fahndungsmaßnahmen (z.B. Schulfahndung), einschließlich der Bewertung von Hinweisen und Abstimmung mit anderen Behörden und Organisationen
• Administration, Bestandspflege und Qualitätssicherung im Bereich der DV-gestützten Hashwerte-Datenbank Pornografische Schriften (BKA), des landesweiten Hashwertnetzwerks (SH) sowie der landesweit eingesetzten Auswertesoftware:
- Qualitätssicherung des von den KiPo-Dienststellen (SH) übermittelten inkriminierten Datenmaterials, mit Hilfe aktueller Hard- und Software, einschließlich der Sichtung und Bewertung des inkriminierten Materials
- Administration des landesweiten Hashwertenetzwerks und der Auswertesoftware, einschließlich der Bearbeitung von Störungen
- Pflege des landesweiten Hashwertnetzwerks, insbesondere Beschaffung von Hashwerten aus externen Quellen (z.B. BKA) sowie der Erzeugung der Hashwerte von inkriminiertem Material
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
• eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten, Qualifizierungslehrgang I, eine mindestens dreijährige kaufmännische Ausbildung mit IHK-Abschluss, eine zweijährige kaufmännische Ausbildung und mindestens eine zweijährige Beschäftigung im Büro- oder Verwaltungsdienst der Polizei oder eine mindestens aktuelle sechsjährige Beschäftigung im Büro- oder Verwaltungsdienst des öffentlichen Dienstes
Zudem wäre wünschenswert:
• Kenntnisse in: Inpol-Fall-Ausw.; Inpol-SH, EIS, ZEVIS, AZR, Merlin, Artus VBS; Cognos; Griffeye
• Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
• Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
• Befähigung zur kooperativen und initiativen Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, Behörden und Institutionen
• Eigeninitiative und Entscheidungsfähigkeit
• Verantwortungsbereitschaft und ausgeprägte Bereitschaft zur selbstständigen Arbeit im Team
• Fahrerlaubnis Klasse B (spätestens zum Besetzungszeitpunkt)
• Einwilligung sich einer Zuverlässigkeitsüberprüfung zu unterziehen
• Bereitschaft zur intensiven Fortbildung
Wir bieten Ihnen
Bei der Tätigkeit im Beschäftigungsverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9a der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L).
Darüber hinaus bieten wir:
• ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
• ein kollegiales Arbeitsklima
• ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
• ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
• Sportmöglichkeiten über Hansefit
• eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
• 30 Tage Urlaub im Jahr
• eine gute Anbindung an den ÖPNV
Wir freuen uns auf Sie!
Das Land Schleswig-Holstein setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
30. Juli 2026
an das Landespolizeiamt Schleswig-Holstein, Sachgebiet 314, LPA 3142, Mühlenweg 166, 24116 Kiel gerne in elektronischer Form an Frau Frank unter kiel.lpa3142@polizei.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen die Personalsachbearbeiterin Frau Claudia Frank unter der E-Mail-Adresse claudia.frank@polizei.landsh.de und/oder unter der Telefonnummer 0431-160-63142, gern zur Verfügung.
Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Herrn Christian Hütter unter der Tel.-Nr.: 0431/160-41001 oder unter christian.hütter@polizei.landsh.de, alternativ an die Email-Adresse: Kiel.LKA101@polizei.landsh.de
