Informationssicherheitsbeauftragte / Informationssicherheitsbeauftragter (m/w/d)
Wir suchen für unser Referat Z5 „Informationstechnik“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
Informationssicherheitsbeauftragte /
Informationssicherheitsbeauftragten (m/w/d)
Wir, das Paul-Ehrlich-Institut,
sind eine wissenschaftliche Einrichtung des Bundes, die für die Prüfung und Zulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln zuständig ist und im Bereich der Life Sciences Forschung betreibt. Die Vernetzung mit nationalen und internationalen Akteuren macht uns zu einem kompetenten Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, Wissenschaft, Medizin, Politik und Wirtschaft.
Als Informationssicherheitsbeauftragte/
Informationssicherheitsbeauftragter (m/w/d)
sind Sie zuständig für den sicheren Umgang mit Daten und Informationen. Hierbei kümmern Sie sich um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und legen den Rahmen für sichere Arbeit im Paul-Ehrlich-Institut fest. Hierzu gehören neben der Erstellung von Sicherheitskonzepten auch die Sensibilisierung der Mitarbeitenden sowie Information und Beratung der Leitung hinsichtlich der Informationssicherheit. Die Planung von Sicherheitsmaßnahmen und die Überprüfung ihrer Umsetzung ist für Sie ebenso wenig eine Herausforderung wie die Beratung bei neuen Vorhaben.
Ihre Aufgaben
- Entwicklung, Implementierung und Überwachung einer umfassenden IT‑Sicherheitsstrategie
- Erstellung, Pflege und Durchsetzung des IT‑Sicherheitskonzeptes sowie von Richtlinien und Prozessen zur Informations- und IT‑Sicherheit
- Monitoring aktueller Bedrohungen, Schwachstellen und Sicherheitslücken
- Umsetzung relevanter Gesetze/Normen (z. B. KRITIS, NIS2)
- Beratung der Leitung in strategischen IT‑Sicherheitsfragen sowie Beratung der Fachabteilungen in allen Fragen der Informations- und IT‑Sicherheit
- Steuerung und Durchführung regelmäßiger Sicherheitsaudits und Risikobewertungen
- Identifikation von Sicherheitslücken und Erarbeitung von Maßnahmen zur Risikominimierung
- Zusammenarbeit mit externen Sicherheitsdienstleistern und Behörden
Bitte beachten Sie, dass bei Vertragsabschluss eine Declaration of Interests gegenüber der EMA sowie eine Erklärung nach § 77a Abs. 1 Satz 2 AMG abgegeben werden müssen.
Unsere Anforderungen
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Diplom FH oder Master, Diplom-Universität) der Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik oder ein vergleichbarer technischer Studienabschluss mit entsprechender Fachrichtung
- Idealerweise Zusatzausbildung IT‑Security-Manager (IHK)
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich IT‑Sicherheit und Netzinfrastruktur
- Praktische Erfahrung in der Konzepterstellung und in der strukturierten Beschreibung komplexer Sachverhalte
- Fundierte Kenntnisse im IT‑Grundschutz (BSI‑Standards 200-1, ‑2, ‑3) und in den einschlägigen Standards (ISO/IEC 2700x)
- Fundierte Kenntnisse aktueller IT‑Sicherheitstechnologien und ‑methoden
- Gute Kenntnisse in der IT‑Security von Cloud-Lösungen
- Grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Netztechnologien, Betriebssysteme und Anwendungssicherheit
- Einschlägige Erfahrungen im Projektmanagement sowie Kenntnisse im Datenschutz sind von Vorteil
- Ausgeprägte analytische Fähigkeiten und proaktive Arbeitsweise
- Teamfähigkeit und sehr gute Überzeugungs- sowie Kommunikationsfähigkeiten
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Unser Angebot
ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Arbeitsplatz zentral im Rhein-Main-Gebiet mit guten Anschlüssen an das öffentliche Verkehrsnetz (Autobahn, Flughafen, S-Bahn). Als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes bieten wir die hierfür üblichen Sozialleistungen wie Jahressonderzahlung, Betriebsrente und vermögenswirksame Leistung.
Die Einstellung erfolgt als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter (m/w/d) bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe E 13 TVöD. Die Zuordnung zu den Stufen erfolgt unter Berücksichtigung der persönlichen einschlägigen Erfahrungen. Das Beschäftigungsverhältnis ist unbefristet. Bei bestehendem Beamtenverhältnis ist eine Übernahme bis zur A 13g BBesO möglich, eine entsprechende Planstelle steht zur Verfügung. Die Übernahme erfolgt planmäßig als Abordnung mit dem Ziel der Versetzung. Der Dienstposten ist nach A 13g BBesG bzw. E 13 TVöD, Teil III Nr. 24 Fgr. 1 der Anlage 1 Fgr. 1 des TVEntgO Bund bewertet.
Es besteht weiterhin für Tarifbeschäftigte (m/w/d) die Möglichkeit einer Verbeamtung nach bestandener Probezeit. Diese würde bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen im Eingangsamt der Laufbahn des gehobenen Dienstes (A 9g BBesO) erfolgen.
Schwerbehinderte Bewerbende (m/w/d) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Paul-Ehrlich-Institut fördert die Gleichstellung von Menschen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierfür bieten wir u. a. sehr flexible Arbeitszeiten (Teilzeitmodelle, keine Kernarbeitszeiten), hybrides Arbeiten (max. 60 % remote), Kindergartenplätze und zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Unser betriebliches Gesundheitsmanagement und die Bezuschussung des Jobtickets runden das Angebot ab.
Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlussurkunden & Arbeitszeugnisse) übermitteln Sie bitte bis zum 02.08.2026 ausschließlich über unser Bewerberportal unter Angabe der JobID 1477.
Fragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an Frau Julia Kern (E‑Mail: karriere@pei.de, Telefon: +49 6103 77‑1133).
Bitte beachten Sie, dass zum jetzigen Zeitpunkt Gesprächstermine am 12.08.2026 in Planung sind.
Wir weisen darauf hin, dass das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen seiner aufsichtsrechtlichen Befugnisse im Einzelfall Einblick in Ihre Bewerbungsunterlagen nehmen kann (Art. 6 Abs. 1 Ziff. C DSGVO i. V. m. § 3 Abs. 1 GGO und Art. 65 GG), um eine interessengerechte und zweckmäßige Personalauswahl sicherzustellen. Ihre Daten werden unmittelbar nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht.
