ein*e wissenschaftlich-technische Mitarbeiter*in (m/w/d)
Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Wir beraten das BMUKN in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.
Für unseren Standort in Leipzig suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Elternzeitvertretung befristet voraussichtlich bis zum 18.10.2027 (eine Verlängerung bzw. Änderung des Enddatums ist nicht ausgeschlossen)
eine(n) wissenschaftlich-technische Mitarbeiter*in (m/w/d)
Kennziffer 430/26
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle für das Fachgebiet II 4.2 „Prüfinstrumente des Naturschutzes und Infrastrukturvorhaben“.
Das Fachgebiet mit derzeit neun Mitarbeitenden ist zuständig für die Entwicklung und Anwendung von Konzepten und Standards zu Grundlagen, Inhalten und Methoden für die Prüfinstrumente des Naturschutzes unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen bundesrelevanter Infrastrukturvorhaben auf Naturhaushalt, Landschaftsbild und biologische Vielfalt.
Aufgaben:
- Fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung von Positionen, inhaltlichen Konzepten und anwendungsorientierten Methoden zu naturschutzrechtlichen Prüfinstrumenten insbesondere der Eingriffsregelung, der FFH-Verträglichkeitsprüfung, der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung sowie ihrer Querbezüge zur Umweltverträglichkeitsprüfung
- Unterstützen bei der Analyse und Bewertung der Auswirkungen bundesrelevanter Infrastrukturvorhaben (z. B. Freileitungen, Erdkabel, Straßen, Schienenwege) auf Natur und Landschaft
- Prüfen von Antragsunterlagen für Infrastrukturvorhaben im Hinblick auf Vollständigkeit bzw. Fehlstellen sowie auf besonders konfliktträchtige arten- und gebietsschutzrechtliche Aspekte und Erstellen von inhaltlichen Zuarbeiten für die BfN-Stellungnahme
- Zuarbeit zur Operationalisierung und Konkretisierung neuer gesetzlicher Regelungen für die Planungspraxis und die Fachöffentlichkeit, z.B. in Form von Arbeitshilfen oder Fachstandards
- Zuarbeit zur Erstellung von inhaltlichen fachwissenschaftlich basierten Vorlagen für die Hausleitung
- Verfassen von Antwortentwürfen zur Beantwortung von Bürger- oder Verbändeanfragen sowie Anfragen der Presse
- Fachliches Vorbereiten von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bzw. -projekten z. B. aus dem Ressortforschungsplan, Konzipieren von Projektskizzen und Definition zentraler Projektziele
- Durchführen und Auswerten wissenschaftlicher Literaturrecherchen und zielgerichtetes Auswerten, Prüfen und Bewerten wissenschaftlicher Quellen im Hinblick auf ihre Verwendbarkeit in Stellungnahmen, Publikationen oder Fachinformationen des BfN
- Mitwirken an Fachveranstaltungen des BfN sowie in der Kooperation mit fachpolitischen Gremien, Vertretung des BfN
Zwingende Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Diplom FH) in einer einschlägigen Fachrichtung (z. B. Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur, Landschaftspflege, Naturschutz, Landschaftsökologie oder bei entsprechender Schwerpunktsetzung in einer für die genannten Aufgaben relevanten Fachrichtung Geografie, Regional- bzw. Raum- und Umweltplanung, Umweltmanagement, Biologie)
- Sehr gute Fachkenntnisse im Naturschutz
- Sehr gute Fähigkeiten in mündlichem und schriftlichem Ausdruck in deutscher Sprache
Wünschenswerte Voraussetzungen:
- Qualifizierte Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrung hinsichtlich der Prüf- und Folgenbewältigungsinstrumente des Umwelt- und Naturschutzes (Eingriffsregelung, FFH-Verträglichkeitsprüfung, artenschutzrechtliche Prüfung etc.)
- Gute Fähigkeiten im interdisziplinären Arbeiten, im analytischen und konzeptionellen Denken und Handeln, hohe Leistungsbereitschaft
- EDV- und GIS- Kenntnisse
- Gute Englischkenntnisse
- Fähigkeit zu interdisziplinärem Arbeiten mit analytischem und konzeptionellem Denken, Kreativität und Flexibilität
- Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Soziale und interkulturelle Kompetenz sowie Genderkompetenz
- Berufserfahrungen in einer Verwaltung oder mit Verwaltungsverfahren
Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.
Bei Tarifbeschäftigten ist bei vorliegenden Voraussetzungen eine Einstellung bis Entgeltgruppe 11 TVöD möglich.
Die Wahrnehmung der Tätigkeiten auf allen aufgeführten Stellen ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich.
Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil in Bereichen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Bewerber*innen wird ein nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Freuen Sie sich auf:
- Familienfreundliche Behördenkultur (Familienservice, Eltern-Kind-Büro)
- Modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld
- Individuelle Förderung (Weiterentwicklung durch vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungen)
- Gute Verkehrsanbindung
- Ladesäulen für Elektroautos
- Zuschuss zum Deutschland-Jobticket
- Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten
Näheres über uns erfahren Sie auf unserer Homepage: www.bfn.de
Falls Sie sich für diese Stelle interessieren, bitten wir um Ihre Online-Bewerbung über die Plattform Interamt (www.interamt.de) unter der Stellen-ID 1489011. Hierfür ist eine einmalige Registrierung notwendig. Bewerbungsschluss ist der 09.10.2026.
Neben der vollständigen Eingabe der persönlichen Daten und dem Bewerbungsschreiben bitten wir darum, folgende Anlagen als pdf-Dokumente hochzuladen: lückenloser, tabellarischer Lebenslauf; Qualifikations- bzw. Studiennachweise; soweit vorhanden Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen; relevante Fortbildungsnachweise; ggf. Nachweis über Schwerbehinderung.

