eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / ein wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Wir beraten das BMUKN in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.
Für unseren Standort in Leipzig suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von 3 Jahren (nach §2 WissZeitVG)
eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
Kennziffer 719/26
für das Fachgebiet II 4.1 „Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich“.
Das Fachgebiet mit derzeit 5 Mitarbeitenden befasst sich mit Fragen der Landschaftsplanung als zentrales räumlich planendes Instrument des Naturschutzes. Für den Siedlungsbereich und insbesondere Städte, werden Strategien, Konzepte und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Biologischen Vielfalt und Stadtnatur auf Basis von Forschungsvorhaben erstellt sowie über Projekte erprobt und umgesetzt.
Die Wahrnehmung der nachfolgend gelisteten Aufgaben ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich.
Aufgaben:
- Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen im Themenbereich „Naturschutz im Siedlungsbereich“ im Hinblick auf die Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen von Naturschutz und Landschaftspflege
- Auswertung und Bewertung von internationalen Strategien und Zielvorgaben sowie nationalen Gesetzen, Richtlinien, Strategien und Förderungen hinsichtlich der Integration von Naturschutzzielen in die Siedlungsentwicklung einschließlich der räumlichen Planung
- Konzeptionierung von kurz-, mittel- und langfristigem Forschungsbedarf im Bereich naturschutzverträgliche Siedlungs- und Stadtentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des Wiederherstellungsbedarfs
- konzeptionelle Arbeiten zur Umsetzung der Wiederherstellungs-Verordnung für städtische Ökosysteme
- fachliche Betreuung und wissenschaftliche Auswertung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
- Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Erarbeitung wissenschaftlicher Konzepte und Auswertungen sowie Vortragstätigkeit
- Wissenschaftliche Kooperation mit Fachbehörden des Bundes und der Länder, mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie mit kommunalen Interessenvertretungen
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Landschaftsplanung/ Landschaftspflege, Geografie, Regional-, bzw. Raum- und Umweltplanung, Stadtplanung/Stadtentwicklung, Umweltmanagement, Biologie (Master-Abschluss oder Diplom Universität)
- möglichst Berufserfahrungen in den Arbeitsfeldern Landschaftsplanung, Stadtentwicklung sowie Naturschutz im Siedlungsbereich
- umfassende Kenntnisse der Ziele und Aufgaben des Naturschutzes im Siedlungsbereich einschließlich der landschaftsplanerischen Beiträge zur Bauleitplanung
- fundierte Kenntnisse zur EU-Wiederherstellungsverordnung, insbesondere zu den Zielen und Inhalten für städtische Ökosystemgebiete
- konzeptionelle Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Themenbereichs Naturschutz im Siedlungsbereich
- Kenntnisse im Umgang mit Geographischen Informationssystemen (QGIS, ArcGIS), insbesondere der Auswertung und Analyse von Geodaten
- ausgeprägte soziale Kompetenz sowie Genderkompetenz
- sehr gute Deutschkenntnisse sowie ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten (mündliche Ausdrucksfähigkeit, Präsentation)
- sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.
Bei Tarifbeschäftigten ist bei vorliegenden Voraussetzungen eine Einstellung bis Entgeltgruppe 13 TVöD möglich.
Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil in Bereichen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Von Schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Bewerber*innen wird ein nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Freuen Sie sich auf:
- Familienfreundliche Behördenkultur (Familienservice, Eltern-Kind-Büro)
- Modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld
- Individuelle Förderung (Weiterentwicklung durch vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungen)
- Gute Verkehrsanbindung
- Zuschuss zum Deutschland-Jobticket
- Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten
Näheres über uns erfahren Sie auf unserer Homepage: www.bfn.de
Falls Sie sich für diese Stelle interessieren, bitten wir um Ihre Online-Bewerbung über die Plattform Interamt (www.interamt.de) unter der Stellen-ID 1491001. Hierfür ist eine einmalige Registrierung notwendig. Bewerbungsschluss ist der 09.10.2026.
Neben der vollständigen Eingabe der persönlichen Daten und dem Bewerbungsschreiben bitten wir darum, folgende Anlagen als pdf-Dokumente hochzuladen: lückenloser, tabellarischer Lebenslauf; Qualifikations- bzw. Studiennachweise; soweit vorhanden Arbeitszeugnisse bzw. dienstliche Beurteilungen; relevante Fortbildungsnachweise; ggf. Nachweis über Schwerbehinderung.

