Sachbearbeiter/in (m/w/d) der Laufbahngruppe 2.1 für den Bereich Laufende Leistungen Soziales Entschädigungsrecht
Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein, am Dienstsitz Lübeck, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
Sachbearbeiter/in (m/w/d) der Laufbahngruppe 2.1
für den Bereich Laufende Leistungen Soziales Entschädigungsrecht
auf Dauer in Vollzeit zu besetzen.
Über uns
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) ist eine dem Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein zugeordnete Landesoberbehörde mit derzeit über 500 Mitarbeitenden an den Dienstsitzen in Neumünster, Heide, Lübeck, Itzehoe, Kiel und Schleswig.
Folgende Tätigkeitsfelder prägen die Arbeit des LASG derzeit:
- Feststellungsverfahren und Hilfen für Menschen mit Behinderungen
- Gesundheits- und Verbraucherschutz
- Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
- Hilfe für Opfer von Gewalttaten und Versorgungsleistungen nach dem sozialen Entschädigungsrecht
- Leistungen für junge Familien (Elterngeld)
Im Dezernat 53 werden Laufende Leistungen nach dem sozialen Entschädigungsrecht (Sozialgesetzbuch Vierzehn (SGB XIV)) bearbeitet. Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einzustehen hat, erhält staatliche Unterstützung bzw. hat Anspruch auf soziale Entschädigungsleistungen. Dies betrifft insbesondere Gewaltopfer, Opfer der ersten beiden Weltkriege und deren Angehörige sowie Impfgeschädigte.
Ihre Aufgaben
- Entscheidung über weitere Entschädigungsleistungen nach Grundanerkennung gemäß des Sozialgesetzbuch Vierzehn (SGB XIV), insbesondere im Bereich Berufsschadensausgleich, Leistungen der Krankenbehandlung und Leistungen bei Pflegebedürftigkeit
- Sachverhaltsermittlung in Bezug auf weitere Leistungen, insbesondere Ermittlung und Prüfung der Einkommen, des beruflichen Werdegangs, der Art und Umfang der beruflichen Tätigkeiten
- Berechnung der Leistungshöhe sowie Entscheidung über vorläufige Leistungsgewährung und ergänzende Krankenbehandlung und Pflegeleistungen
- Entscheidung über Anträge u. a. von Opfern der ersten beiden Weltkriege und deren Angehörigen
- Entscheidung über Angelegenheiten nach §§ 44 ff. SGB X
- Entscheiden und Fertigen von Bescheiden
- Beratung von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern
- Kommunikation mit Verbänden und Rechtsvertretern
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
- die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, Fachrichtung Allgemeine Dienste oder
- der erfolgreiche Abschluss des Qualifizierungslehrgangs II bzw. Angestelltenlehrgang II oder
- ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium in Verbindung mit Fähigkeiten und Erfahrungen, um entsprechende Verwaltungstätigkeiten ausüben zu können
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- Fachkenntnisse in mindestens einem Bereich des Sozialrechts (SGB I – SGB XIV)
- hohes Maß an Eigeninitiative sowie Leistungs- u. Verantwortungsbereitschaft sowie die Bereitschaft Veränderungen mitzugestalten
- gute Priorisierungs- und Organisationsfähigkeit
- selbstständiges, sorgfältiges und zeitgerechtes Arbeiten
- Entschlusskraft, ausgeprägte Urteilsfähigkeit, gute Auffassungsgabe und Ausdrucksvermögen
Zudem wären wünschenswert:
- berufliche Erfahrung in der Sozialverwaltung oder bei einem Sozialversicherungsträger
- berufliche Kenntnisse bei der Gewährung von Sozialleistungen und im Sozialverwaltungsrecht
- Empathievermögen und soziale Kompetenz
- Erfahrung im Umgang mit dem betroffenen Personenkreis
- Erfahrung in der Arbeit mit IT-Fachverfahren und eAkte
Wir bieten Ihnen
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A11 SHBesG erreicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis erfolgt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung nach der Entgeltgruppe 11 TV-L.
Darüber hinaus bieten wir:
- eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit
- flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- gute Weiterbildungsmöglichkeiten
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- Zuschuss zum ÖPNV-Ticket (Jobticket)
- reduzierter Monatsbeitrag für Firmenfitness
Wir freuen uns auf Sie!
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, sowie aussagekräftige Zeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
09. August 2026
unter dem Stichwort "29/2026 Laufende Leistungen Soziales Entschädigungsrecht" an den Direktor des Landesamtes für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein, Steinmetzstraße 1-11 in 24534 Neumünster; gerne elektronisch in einem PDF-Dokument an bewe.lasg@lasg.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Die Auswahlgespräche sind für die 36. Kalenderwoche 2026 vorgesehen.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Lohe (Annika.Lohe@lasg.landsh.de oder 04321 913-894), gern zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Herrberger (Tanja.Herrberger@lasg.landsh.de oder 0451 1406-212).
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf die Übersendung von Eingangsbestätigungen verzichtet wird.
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
