Herausgehobene Sachbearbeitung (m/w/d) mit Abwesenheitsvertretung des Leiters des Referats PV 2, Organisation und Beschaffung
STELLENAUSSCHREIBUNG
PV 3 – Nr. e 45 B 2026
Herausgehobene Sachbearbeitung mit Abwesenheitsvertretung der
Leitung des Referats PV 2 – Organisation und Beschaffung –
beim Polizeipräsidium Mainz
Im Geschäftsbereich des Polizeipräsidiums Mainz, Abteilung Polizeiverwaltung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Referat PV 2 – Organisation und Beschaffung – die Stelle der
Herausgehobenen Sachbearbeitung (m/w/d)
mit Abwesenheitsvertretung des Leiters des Referats PV 2
– Organisation und Beschaffung –
durch einen Bachelor of Arts, eine/-n Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH) oder eine/-n Diplom-Verwaltungsbetriebswirt/-in im 3. Einstiegsamt (früher gehobener nichttechnischer Dienst) zu besetzen.
Das Polizeipräsidium Mainz mit Sitz in der Landeshauptstadt beschäftigt etwa 1.900 Bedienstete. Die Abteilung Polizeiverwaltung ist zuständig für die Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten (PV 1), Organisation und Beschaffung (PV 2), Personal und Soziales (PV 3), Haushalt und Finanzen (PV 4) sowie Liegenschaften (PV 5).
Schwerpunkte der Arbeit im Referat PV 2 – Organisation und Beschaffung – sind neben Organisation und Beschaffung der Arbeitsschutz und das Behördliche Gesundheitsmanagement sowie die Zuständigkeit für die E-Akte und deren Anwendung in der Behörde.
Ihre Aufgaben:
- Abwesenheitsvertretung des Leiters des Referats PV 2 – Organisation und Beschaffung – (Wahrnehmung der Dienst- u. Fachaufsicht sowie der Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referates, Bearbeitung von Grundsatz- und Organisationsangelegenheiten)
- Beauftragte/r der Behörde für den Arbeitsschutz (Auswertung der Begehungsprotokolle, Führen und Überwachen des Mängelregisters, Führen der Jahresbilanzen und Statistiken, Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen und Festlegung des Maßnahmenkataloges zur Gefahrenbeseitigung, Vorbereitung bzw. Durchführung der Sitzungen des Ausschusses für Gesundheit und Arbeitsschutz (AGA) sowie Protokollführung, arbeitsmedizinische Betreuung, Bearbeitung von Dienstunfällen, Bearbeitung von Schutzimpfungen, Führung des Impfkatasters etc.)
- Beauftragte/r der Behörde für das Behördliche Gesundheitsmanagement (Programm, Koordination, Dokumentation, Erstellen des Gesundheitsberichts etc.)
Ihr Profil:
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor oder Diplom), z.B. als Bachelor of Arts, Fachrichtung Verwaltung und Finanzen, Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH) oder Diplom-Verwaltungsbetriebswirt/-in (FH)
- Laufbahnbefähigung für das 3. Einstiegsamt (früher gehobener nichttechnischer Dienst)
- mindestens dreijährige Verwendung in 3. Einstiegsamt (früher gehobener nichttechnischer Dienst) oder vergleichbarer Tätigkeit
- Rechts- und Fachkenntnisse in o.g. Aufgabenbereich
Sollten die Voraussetzungen für eine Verbeamtung im 3. Einstiegsamt zum Zeitpunkt der Einstellung noch nicht vorliegen, kommt zunächst eine Einstellung im Tarifbeschäftigtenverhältnis nach den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in Betracht. Bis zur Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist – abhängig von den persönlichen Voraussetzungen (Qualifikationen) – eine Eingruppierung bis Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum TV-L möglich.
Weiterhin erwarten wir:
- engagierte, belastbare und zuverlässige Persönlichkeit
- eigenständiges und lösungsorientiertes Arbeiten
- strukturierte und gewissenhafte Arbeitsweise
- Fähigkeit zu leitbildorientierter Mitarbeiterführung
- soziale Kompetenz und Teamfähigkeit
- gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
- gute EDV-Kenntnisse (sicherer Umgang mit MS-Office-Produkten, Erfahrung in der Anwendung von SAP-Programmen wünschenswert)
- gültige Fahrerlaubnis der Klasse B oder vergleichbare Fahrerlaubnis
- Erfahrungen im Bereich des Gesundheitsmanagements und Arbeitsschutzes sind wünschenswert.
Herausragende Befähigungen:
- Fähigkeit zur leitbildorientierten Mitarbeiterführung,
- Kompetenz, die im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und des Gender Mainstreamings angestrebten Ziele umzusetzen.
Unser Angebot:
- abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten, kollegialen und interdisziplinären Team
- breites Aufgabenspektrum mit hoher Eigenverantwortung
- unbefristete Tätigkeit in Vollzeit (Teilzeit grundsätzlich möglich)
- Beamtenverhältnis mit entsprechenden Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes
- Entwicklungsmöglichkeiten bis zur Besoldungsgruppe A 12 LBesO (3. Einstiegsamt)
- Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Beachtung der Selbstverpflichtung „Familienfreundlicher Arbeitgeber“)
- flexible Arbeitszeitgestaltung mit 30 Urlaubstagen im Jahr
- Möglichkeit mobilen Arbeitens (u.a. im Homeoffice)
- individuelle Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- vielfältige Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
- zentrale Lage und kostengünstige Parkplätze
- Option zur Teilnahme am Jobticket-Verfahren
- Frühstücks- und Mittagessensangebot in der Kantine
Allgemeine Hinweise:
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Im Rahmen der Vorschriften des Landesgleichstellungsgesetzes strebt das Polizeipräsidium Mainz eine weitere Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen in seinem Geschäftsbereich an und ist daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Bei Jobsharing wird eine Besetzung in der Summe von 100 Prozent angestrebt. Bei der Stellenbesetzung kann über eine Berücksichtigung teilzeitbeschäftigter Bewerberinnen und Bewerber unter Beachtung von Umfang und Verteilung der täglichen Arbeitszeit entschieden werden.
Das Polizeipräsidium Mainz fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation gemäß § 8 Abs. 1 LGG berücksichtigt.
Menschen mit Schwerbehinderung und diesen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sie haben das Recht, im Vorfeld zu Auswahlgesprächen Kontakt mit der Gesamtvertrauensperson für Menschen mit Behinderung aufzunehmen. Sie erreichen diese per Mail an PPMainz.GVSB@polizei.rlp.de.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 67 Abs. 1 Satz 1 Polizeiordnungsgesetz (POG); eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u.a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG.
Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website http://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads unter dem Reiter „Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter“.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift „Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst“ sowie die „Liste extremistischer Organisationen“ mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.
Die Verwaltungsvorschrift, die „Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst“ sowie die „Liste extremistischer Organisationen“ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website http://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads unter dem Reiter „Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftigt/Tarifbeschäftigter“.
Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen zunächst elektronisch als Scan zu übersenden und im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Für fachliche Fragen steht Ihnen der Leiter der Referats PV 2, Herr Andreas Hirsch (Tel. 06131-65 32200), für Fragen zum Ausschreibungsverfahren Frau Angelika Dienst (Tel. 06131-65 32312) gerne zur Verfügung.
Bewerbungen:
Aussagekräftige Bewerbungen mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Nachweisen über erworbene Fähigkeiten bitten wir bis spätestens 14. Juni 2026 in elektronischer Form an PPMainz.PV3.Bewerbungen@polizei.rlp.de oder per Post an folgende Adresse zu richten:
Polizeipräsidium Mainz
Referat PV 3
Valenciaplatz 2
55118 Mainz
Bei internen Bewerbungen ist die Leitung der eigenen Dienststelle bzw. Organisationeinheit nachrichtlich zu beteiligen. Mit der Bewerbung ist gleichzeitig das schriftliche Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erteilen.
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien oder Abschriften zur Verfügung, da keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Eingangsbestätigungen werden nicht erstellt, Sie können jedoch jederzeit nachfragen, ob Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist.
Eine datenschutzgerechte Vernichtung nach Abschluss des Auswahlverfahrens wird zugesichert. Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Art. 13 und 14 DSGVO finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de/de/service/datenschutzinformationen.
