Referentin/Referent (m/w/d) im Referat 346 - Aus- und Fortbildung, Internationale Zusammenarbeit, Datenschutz, Gesundheitsmanagement in der Polizei
Im Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr ist voraussichtlich zum 1. September 2026 in der Abteilung 4 - „Polizei“- die Stelle
einer Referentin/eines Referenten (m/w/d) im Referat 346 - „Aus- und Fortbildung, Internationale Zusammenarbeit, Datenschutz, Gesundheitsmanagement in der Polizei“ -
zu besetzen.
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Bearbeitung von Grundsatzfragen zur internationalen und zur grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit,
- Koordinierung der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit,
- Koordinierung der Beteiligung an internationalen Polizeimissionen,
- Vertretung polizeilicher Länderinteressen bei der Mitwirkung der Länder in Angelegenheiten der EU sowie gegenüber Polizeiführungen von Nachbar- und Partnerstaaten,
- Vernetzung mit Verantwortlichen für die Zusammenarbeit in beteiligten Staaten und den anderen Ländern,
- Weiterentwicklung des Rahmens internationaler und grenzüberschreitender polizeilicher Zusammenarbeit,
- Mitwirkung bei der Wahrnehmung der Fachaufsicht über die Polizeibehörden in Aus- und Fortbildungsangelegenheiten,
- Bearbeitung von Grundsatzfragen zur Diversität,
- Ausübung der Fachaufsicht über die Ansprechstelle LSBTI* und die Beachtung der diskriminierungsfreien Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben sowie
- Koordinierung polizeilicher Forschungsaktivitäten und Ansprechperson für polizeiliche Sicherheitsforschung.
Wir setzen voraus:
- Master (oder vergleichbarer Universitätsabschluss) in Soziologie oder Politik-wissenschaft,
- Fachkenntnis polizeilicher Organisationsstrukturen, Aufgaben und Bedarfe, die durch mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung im Bereich der Polizei erworben wurde,
- konversationssichere Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Französisch sowie
- Fahrerlaubnis der Klasse B. (Bitte eine Aussage dazu in der Bewerbung tätigen)
Darüber hinaus wünschenswert und von Vorteil sind:
- sozialwissenschaftliche Kompetenzen und Fachkenntnisse,
- Überblick über die aktuelle Forschungslage zum Umgang der Polizei mit von Diskriminierung bedrohten Bevölkerungsgruppen,
- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Universitäten/Hochschulen im Bereich der sozialwissenschaftlichen Sicherheitsforschung und
- Kenntnisse und Erfahrungen in der polizeilichen Gremienarbeit.
Zu Ihren persönlichen Stärken zählen:
- ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit,
- überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft,
- hohe Belastbarkeit,
- Eigeninitiative,
- Fähigkeit zu konzeptioneller Arbeit sowie
- Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen und Terminen auch außerhalb der regulären Arbeitszeit.
Das können Sie von uns erwarten:
- vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen des Personal-entwicklungskonzeptes,
- ein umfassendes Onboarding,
- einen sicheren Arbeitsplatz,
- Freiräume für eigenverantwortliches Arbeiten,
- ein wertschätzendes, offenes und transparentes Arbeitsumfeld und -klima,
- Work-Life-Balance durch familienfreundliche, flexible und moderne Arbeitszeiten und ‑formen, Teilzeitmodelle und Homeoffice,
- ein vielfältiges Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot zur Vertiefung von Fach- und Methodenkompetenzen,
- ein vielseitiges Gesundheitsförderungsangebot,
- einen Zuschuss zum Job-Ticket bzw. die Möglichkeit der Nutzung der Tiefgarage sowie
- die Möglichkeit des Dienstrad-Leasings.
Bewerben können sich Beamtinnen und Beamte des vierten Einstiegsamtes bzw. Beschäftigte mit entsprechendem Studienabschluss.
Die Übernahme aus einem bereits bestehenden Beamtenverhältnis kann im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen bis zur Besoldungsgruppe A 15 erfolgen.
Bei Beschäftigten richtet sich die Eingruppierung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und kann bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L erfolgen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Im Rahmen der Regelungen des Landesgleichstellungsgesetzes strebt das Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr eine weitere Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Sehr gute Rahmenbedingungen, um berufliche und Familienaufgaben zu vereinbaren, wie zum Beispiel moderne Arbeitszeitmodelle und weitreichende Gleitzeitregelungen, gewährleisten wir über unsere Selbstverpflichtung „DIE LANDESREGIERUNG - EIN FAMILIENFREUNDLICHER ARBEITGEBER“. Die ausgeschriebene Stelle ist grundsätzlich und nach Prüfung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten auch für Teilzeitkräfte geeignet. Es wird die Bereitschaft erwartet, die Arbeitszeit nach den dienstlichen Erfordernissen flexibel zu gestalten.
Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, aktuelle Beurteilungen oder Arbeitszeugnisse, Nachweise der geforderten Qualifikation, Nachweis für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren etc.) richten Sie bitte bis zum 12. Juli 2026 unter Angabe der Kennziffer 39/26 vorzugsweise in elektronischer Form an
oder schriftlich an das
Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr
- Personalreferat -
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz.
