Sachbearbeitung in der Vergabestelle ZB 1 - Vergabestelle
Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeit und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.850 Personen.
Zur Verstärkung der Abteilung Beschaffung und Logistik suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt unbefristet Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter (m/w/d) für die
Sachbearbeitung in der Vergabestelle
ZB 1 - Vergabestelle
(Kennziffer: 11/4/ZB1/2026)
Insgesamt stehen uns unbefristet 1,75 Stellen zur Verfügung. Langfristig ist eine dauerhafte Erhöhung auf zwei Vollzeitstellen vorgesehen, derzeit ist dies lediglich befristet möglich.
Eine Besetzung ist im Beamtenverhältnis (bis zur Besoldungsgruppe A11) oder im Beschäftigtenverhältnis (Entgeltgruppe 9b) möglich.
Dienstort: Mainz
Die Abteilung Beschaffung und Logistik ist die zentrale Beschaffungsstelle für die Polizei Rheinland-Pfalz. Sie ist insbesondere für die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen, Waffen und Munition, Schutz- und Sonderausstattung, polizei- und kriminaltechnischem Gerät, Verkehrsüberwachungstechnik sowie Bekleidung zuständig. Nahezu alle größeren Beschaffungsvorhaben für den polizeilichen Bedarf der acht Polizeibehörden des Landes werden in dieser Abteilung unter Berücksichtigung der Vorgaben des Vergaberechts durchgeführt.
Das Sachgebiet ZB1 - Vergabestelle ist gemäß § 96 Absatz 5 Nummer 3 Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG) mit der Durchführung, aller mit der Beschaffung polizeilichen Spezialbedarfs in Verbindung stehenden, landesweiten Ausschreibungen betraut. Dies umfasst insbesondere die Durchführung aller zentraler Vergabeverfahren der weiteren Sachgebiete des Dezernates Zentrale Beschaffung. Darüber hinaus ist die Vergabestelle für die Durchführung von landesweiten sowie PP ELT internen Vergabeverfahren im nationalen und EU-weiten Kontext zuständig. Es ergeben sich somit Schnittstellen zu allen Abteilungen des PP ELT, sowie zu den anderen sieben Polizeibehörden.
Ihre Aufgaben
- Vorbereitung und Durchführung von nationalen und EU-weiten Vergabeverfahren
- Erstellung von Vergabe-/Vertragsunterlagen inklusive Bewertungsmatrizen und Unterstützung von Fachabteilungen bei der Erstellung von Leistungs-, Eignungs- und Bewertungskriterien
- Beratung von Fachabteilungen bei vergaberechtlichen Fragestellungen sowie vergaberechtlicher Prüfung der Leistungsbeschreibung sowie der Eignungs- und Zuschlagskriterien
- Durchführung des Vergabeverfahrens (Erarbeitung Zeitplan, Bearbeitung von Bieterfragen, Auswertung der Angebote, Vorschlag für den Zuschlag)
- Dokumentation des Vergabeverfahrens und Führen der Vergabeakte
- Rechnungsbearbeitung
- Bearbeitung von Leistungsstörungen im Rahmen der Vertragsdurchführung
- Durchführung von Angebotsanfragen über die Vergabeplattform
- Bearbeitung von Nachprüfungsanträgen
- Terminüberwachung der Vergabeverfahren und die Erstellung von Vergabevermerken
- Mitarbeit in landesweiten Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften
Anforderungsprofil
- Nachweis der Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (z. B. Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Bachelor of Arts, Verwaltungsfachwirt oder Angestelltenlehrgang Teil II für die öffentliche Verwaltung) oder
- Abgeschlossenes Studium mit betriebswirtschaftlichem, verwaltungswissenschaftlichem oder juristischem Schwerpunkt oder
- eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten (m/w/d) bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mehrjährige Erfahrung im kaufmännischen Bereich vorzugsweise bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
- idealerweise einschlägige Berufserfahrung
- wünschenswert sind Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Vergaberecht sowie Rechtskenntnisse (VgV, UVgO, GWB, VOL/B, Verwaltungsvorschriften Vergaberecht Rheinland-Pfalz)
- eine schnelle Auffassungsgabe sowie Denk- und Urteilvermögen
- Schriftliches und mündliches Ausdruckvermögen
- sorgfältige Arbeitsweise
- Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungsgesetz).
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs.1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Unser Angebot
Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichst flexible Dienstzeitgestaltung.
Das Wohlbefinden unserer Beschäftigten steht an oberster Stelle und wird daher durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheitsmanagement unterstützt.
Wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wertschätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.
Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen ist grundsätzlich eine Einstellung in einem Beamtenverhältnis bis zur Besoldungsgruppe A 11 LBesG möglich. Alternativ kann bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen eine Einstellung im Beschäftigtenverhältnis bis zur Entgeltgruppe 9b des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) erfolgen. Die Besoldungs-/Entgelttabelle finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/ .
Die zu besetzenden Stellen umfassen eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden (Tarif) oder 40 Stunden (Beamte) und sind für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Unsere Werte
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis über die Schwerbehinderteneigenschaft ist der Bewerbung beizufügen.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen
Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.
Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Kontakt
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Frau Tanja Schneider (Tel.: 06131/65-84110) aus dem Sachgebiet Zentrale Beschaffung, für personalrechtliche Fragestellungen Frau Romina Keiper (Tel.: 06131/65-87311) aus dem Sachgebiet Personal/Soziales PV 3 gerne zur Verfügung.
Bitte senden Sie Ihre deutschsprachigen vollständigen Bewerbungsunterlagen fristgerecht bis spätestens zum 1. August 2026 an das
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Sachgebiet PV – 3 Personal/Soziales
Postfach 100 131
55133 Mainz
oder elektronisch an PPELT.PV3.Bewerbungen@polizei.rlp.de (maximal 5 MB, eine zusammenhängende PDF-Datei).
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.
Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter:
Datenschutz . Polizei Rheinland-Pfalz (rlp.de)
