Sachbearbeitung ZLI 4 - Betrieb Leitstellen- und Kommunikationstechnik
Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.950 Personen.
Zur Verstärkung der Abteilung Zentrale Technik, Dezernat Zentrale Leitstellen- und Kommunikationstechnik und IT-Infrastruktur (ZLI) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (m/w/d) für die
Sachbearbeitung
ZLI 4 - Betrieb Leitstellen- und
Kommunikationstechnik
(Kennziffer: 18/5/ZLI4/2026)
Dienstort: Mainz
Das Sachgebiet ZLI 4 ist innerhalb des Dezernat ZLI zuständig für den Betrieb der Leitstellen- und Kommunikationstechnik. Eine fehlerfreie und hochverfügbare Bereitstellung der zentralen Abfrage und Vermittlungstechnik LifeX sowie die damit verbundenen Systeme und Schnittstellen ist eine Hauptaufgabe.
Alle rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien sind mit dieser Technik ausgerüstet und können in einem gemeinsamen Leitstellenverbund interagieren.
Neben der Abfrage und Vermittlungstechnik (zAVT), über die sowohl der gesamte Notrufverkehr, als auch die reguläre Telefonie sowie die Funkkommunikation abgebildet werden, werden auch die Statuswerte und Positionen der Einsatzmittel über den TETRA-Status-Dienst zur Verfügung gestellt.
Die zAVT bildet zudem hierdurch auch die Datenbasis für eine Vielzahl an angeschlossenen Drittsystemen, wie das zentrale Einsatzleitsystem (zELS) und die zentrale Geodateninfrastrukur (zGDI).
Die Mitarbeitenden von ZLI 4 sind erster Ansprechpartner für die Leitstellen und Nutzer der zentralen Abfrage- und Vermittlungstechnik (zAVT) in allen betrieblichen Fragen. Zum Aufgabengebiet gehört u. a. die Benutzerverwaltung, Anwenderunterstützung und Störungsbeseitigung (Incident- und Problemmanagement). Hierzu steht ZLI 4 im ständigen Kontakt mit den Lieferanten.
Gemeldete Störungen im System oder gewünschte Anpassungen in der Konfiguration werden durch das Team im vorhandenen Test- sowie Referenzsystem intensiv geprüft, bevor diese in der produktiven Umgebung zum Einsatz kommen.
Weiterentwicklungen im Bereich des TETRA-Digitalfunks, des Notrufs (z. B. eCall) und anderer müssen durch ZLI 4 auf eine reibungslose Funktion im Zusammenspiel mit der zAVT getestet und freigegeben werden.
Zum weiteren Aufgabenfeld gehören das tatsächliche Durchführen, Testen und Freigeben von Updates der zAVT, in Zusammenarbeit mit dem Release und Change-Management sowie die Implementierung von Anpassungen und Verbesserungen, im Rahmen des Anforderungsmanagements.
Weitere Aufgaben von ZLI 4 betrifft auch die landesweite Telefonie im polizeilichen Bereich. Hier wird der 2nd-Level-Support konzeptioniert, beschafft und gewährleistet.
Ihre Aufgaben:
- Administration von Leitstellentechnik, Leitstellensystemen – insbesondere von Einsatzleitsystemen, GIS-Anwendungen und Sprach- und Vermittlungssystemen
- Betreuung techn. Infrastrukturen in BOS-Leitstellen (insbes. Kommunikationstechnik, Einsatzleitsysteme, Digitalfunk)
- Umgang mit Ticket-Systemen und Grundkenntnisse von ITIL
- Planung und Umsetzung BOS-spezifischer Organisations- und/oder Technikprojekte bzw. allgemeine Projekterfahrung
- Verwendung der Technik von polizeilichen und nicht-polizeilichen Leitstellen; Bedienung und Administration von Leitstellensoftware und GIS-Anwendungen
- Umgang mit Datenbanksystemen
- Administration der vorhandenen zentralen Leitstellensysteme (zAVT, zELS, …)
- Eigenständige Bearbeitung von Wartungsmaßnahmen und den damit zusammenhängenden Koordinations-/ Dokumentationsmaßnahmen
- Mitarbeit bei der Weiterentwicklung vorhandener Standardlösungen und Prozesse
- Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Betriebs und dahingehende Konzepterstellung
Anforderungsprofil:
- Abgeschlossenes Studium der Informatik, Nachrichtentechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
- Gute Kenntnisse in Netzwerktechnik (LAN, WAN, VLAN, QoS) und Netzwerksicherheit
- Gute Kenntnisse im Bereich Monitoring und Performance-Analyse
- Kenntnisse über techn. Infrastrukturen in BOS-Leitstellen (insbes. Kommunikationstechnik, Einsatzleitsysteme, Digitalfunk)
- Kenntnisse in der Administration von Leitstellentechnik, Leitstellensystemen – insbesondere von Einsatzleitsystemen, GIS-Anwendungen und Sprach- und Vermittlungssystemen
- Kenntnisse im Umgang mit Ticket-Systemen und Grundkenntnisse von ITIL
- Hohe Auffassungsgabe und Lernfähigkeit insbes. bezüglich der technischen Details der eingeführten Systeme
- Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, analytische Vorgehensweise, Moderationsstärke, ausgeprägte Ziel- und Ergebnisorientierung, strukturiertes Vorgehen und Koordinationsgeschick
- Erfahrung in der Administration von Linux- und Windows-Servern sowie Virtualisierungsplattformen (ESXi, Proxmox, HyperV) wünschenswert
- Kenntnisse in der Konfiguration und Administration von Session Border Controllers (SBC) sind wünschenswert
- Kenntnisse von Datenbanksystemen sind von Vorteil
Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungsgesetz).
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Unser Angebot
Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichst flexible Dienstzeitgestaltung (u.a. Rahmenarbeitszeit ohne Kernzeiten, Heimarbeit).
Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter steht an oberster Stelle und wird deshalb durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheits-management unterstützt.
Wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wertschätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.
Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen ist grundsätzlich eine Einstellung in einem Beamtenverhältnis bis zur Besoldungsgruppe A 11 LBesG oder bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen, eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 11 des Tarifvertrages der Länder (TV-L) möglich. Die Besoldungs-/Entgelttabelle finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/.
Die zu besetzende Stelle umfasst eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden und ist auch für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.
Unsere Werte
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.
Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Herr Bodo Ehrhardt (Tel.: 06131 / 65 - 85140) aus dem Sachgebiet ZLI 4 – Betrieb Leitstellen- und Kommunikationstechnik und für personalrechtliche Fragestellungen Herr Thomas Röhrig (Tel.: 06131/65-87317) aus dem Sachgebiet Personal/Soziales gerne zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens zum 5. Dezember 2026 an das
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Sachgebiet Personal/Soziales
Postfach 100 131
55133 Mainz
Gerne können Sie diese parallel elektronisch (eine zusammenhängende PDF-Datei, maximal 5 MB) an PPELT.PV3.Bewerbungen@polizei.rlp.de senden.
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.
Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter:
https://www.polizei.rlp.de/ueber/datenschutz .

