Sozialberatung (m/w/d)
Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) ist „DER“ Dienstleister der Polizei Rheinland-Pfalz. Fachlichkeiten und Zuständigkeit der sieben Abteilungen des PP ELT umfassen die spezifische Einsatzunterstützung auf Landes- und Bundesebene (Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten) sowie die Einsatzkompetenz auf den schiffbaren Wasserstraßen des Landes (Wasserschutzpolizei).
Die Aufgabenwahrnehmung in den Bereichen Beschaffung, Technik und Gesundheitsmanagement erfolgt in landesweiter Zuständigkeit für alle Polizeibehörden sowie für weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die Verwaltung des Personals und des Haushalts sowie der Liegenschaften des Präsidiums.
Standorte des Präsidiums befinden sich im gesamten Bundesland. Liegenschaften in Mainz, Enkenbach-Alsenborn, Koblenz und Wittlich-Wengerohr werden ergänzt um insgesamt sieben Wasserschutzpolizeistationen und Außenstellen sowie um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in Winningen. Aufnahme des Wirkbetriebs des PP ELT ist 2017; die Zahl der Beschäftigten beläuft sich auf rund 1.950 Personen.
Zur Verstärkung der Behördenleitung, suchen wir ab dem 1. November 2026 unbefristet eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (m/w/d) für die
Sozialberatung (m/w/d)
(Kennziffer: 2/BHL/2026)
Dienstort: Mainz, Enkenbach-Alsenborn oder Wittlich
Das Ziel der Sozialberatung ist die Beratung und Unterstützung bei dienstlichen und privaten Problemstellungen aller Bediensteten (Polizeibeamt/innen, Feuerwehrbeamt/innen, Verwaltungsbeamt/innen und Tarifbeschäftigte), Rentner/innen und Pensionären sowie deren Angehörigen.
Ihre Aufgaben:
- Psychosoziale Beratung, Unterstützung und Begleitung der Beamt/innen, Beschäftigten und Führungskräften bei
- Belastendenden polizeilichen Einsätzen und kritischen Einsatzlagen sowie bei beruflichen und arbeitsplatzbezogenen Fragestellungen
- Persönlichen, privaten und familiären Problemen (z. B. im familiären Umfeld, Beziehungsprobleme, Tod und Trauer, Schuldnerberatung)
- Individuellen Notlagen (u. a. schwierige Lebenssituationen und Krisensituationen)
- Psychischen Erkrankungen
- Suchtthemen (u. a. Medien, Kaufsucht, Alkohol, Medikamente)
- Behördenangelegenheiten (u. a. Schadenregulierungsstelle).
- Zusätzliche Tätigkeitsschwerpunkte der Sozialberatung sind:
- Vermittlung von weiterführenden ambulanten und stationären psychotherapeutischen Maßnahmen
- Selbständige Organisation von internen und externen Fortbildungsveranstaltungen, u. a. in den Themenfeldern Sucht, innerdienstliche Konflikte, psychische Erkrankungen und Umgang mit Belastungen
- Mitarbeit im Gesundheitsmanagement und Betrieblichen Eingliederungsmanagement
- Koordination, Schulung und Anleitung der nebenamtlichen Sozialen Ansprechpartner/innen im gesamten Zuständigkeitsgebiet der Behörde
- Mitarbeit im landesweiten Kriseninterventionsteam der Polizei RLP
- Konfliktmoderation, Mediation und Beratung bei innerdienstlichen Konflikten
- Aufgabenbezogene Zusammenarbeit mit dem Personalrat, den Gleichstellungsbeauftragten, der Schwerbehindertenvertretung sowie der Polizeiseelsorge
Anforderungsprofil:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium in Sozialarbeit, Soziale Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung, Heilpädagogik und staatlicher Anerkennung oder vergleichbare Studiengänge und praktische Erfahrungen in dem entsprechenden Berufsbild
- Wünschenswert ist eine Zusatzausbildung in den Bereichen systemische Beratung, Supervision und Mediation
- Wünschenswert sind fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen des Behördlichen Gesundheitsmanagements und Betrieblichen Eingliederungsmanagements
- Hohe soziale Kompetenz, Empathie und ausgeprägte Teamfähigkeit
- Ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
- Eigeninitiative, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und ein hohes Maß an Flexibilität
- Gültige Fahrerlaubnis der Klasse B und Reisebereitschaft
- Bereitschaft zur Dienstverrichtung auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten
- Professionelle psychosoziale Beratungskompetenz sowie Erfahrung im Umgang mit belastenden Gesprächssituationen
- Fähigkeit mit unterschiedlichsten Zielgruppen auch in Konfliktsituationen angemessen und zielorientiert umzugehen
- Physische und psychische Fähigkeit, auch in außergewöhnlichen Belastungssituationen gezielt und umsichtig zu agieren
- Verschwiegenheit und Diskretion
Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungs-gesetz).
Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
Unser Angebot
Im Rahmen der Unterstützung einer guten Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichst flexible Dienstzeitgestaltung (u.a. Rahmenarbeitszeit ohne Kernzeiten, Heimarbeit).
Das Wohlbefinden unserer Beschäftigten steht an oberster Stelle und wird daher durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheitsmanagement unterstützt.
Wir bieten Ihnen für diesen abwechslungsreichen und interessanten Aufgabenbereich bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Vergütung nach Entgeltgruppe S 15 des Tarifvertrages der Länder (TV-L). Die Entgelttabelle finden Sie unter http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/.
Die zu besetzende Stelle umfasst eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 19,5 Stunden.
Unsere Werte
Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis über die Schwerbehinderteneigenschaft ist der Bewerbung beizufügen.
Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen.
Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘.
Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website
https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads
unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Frau Katharina Zotz (Tel.: 06131/65-80052), für personalrechtliche Fragestellungen Frau Annika Schmitt (Tel.: 06131/65-87314) aus dem Sachgebiet PV 3 – Personal/Soziales gerne zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens zum 9. August 2026 an das
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
Sachgebiet PV 3 Personal/Soziales
Postfach 100 131
55133 Mainz
oder elektronisch an PPELT.PV3.Bewerbungen@polizei.rlp.de (maximal 5 MB, eine zusammenhängende PDF-Datei).
Bitte stellen Sie uns ausschließlich Kopien (ohne Mappe, Heftung oder Büroklammern) zur Verfügung.
Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, diese werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.
Die Datenschutzerklärung zur Informationspflicht nach Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie im Internetauftritt der Polizei Rheinland-Pfalz unter:
