wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Provenienzforschung
Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE)
– Direktion Landesmuseum Mainz
stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst bis zum 31.08.2027
eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Provenienzforschung
projektbezogen in Teilzeit (60 %) befristet ein. Dienstort ist Mainz. Das Aufgabengebiet ist nach Entgeltgruppe E 13 TV-Länder bewertet.
Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) ist eine moderne und bürgernahe Kultureinrichtung des Landes, die als obere Landesbehörde unmittelbar dem Ministerium des Innern und für Sport nachgeordnet ist. Sie vereint die Direktionen Landesmuseum Mainz, Rheinisches Landesmuseum Trier, Landesmuseum Koblenz, Landesdenkmalpflege, Landesarchäologie und die Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer (B.S.A.) sowie Stabsstellen für zentrale Verwaltungs-, Marketing- und Bauaufgaben unter einem Dach.
Das Landesmuseum Mainz im ehemaligen kurfürstlichen Marstall beherbergt eine der bedeutendsten kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen des Landes und ist eines der ältesten Museen in Deutschland. Seine Exponate reichen von den Anfängen der Kultur bis zur Kunst der Gegenwart.
Nachdem das Landesmuseum Mainz bereits zwei jeweils dreijährige Provenienzforschungsprojekte erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen hat, wurde im Jahr 2025 ein drittes Projekt bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste beantragt und bewilligt. Das Projekt läuft seit dem 1.9.2025. Ziel des zweijährigen Projektes ist die systematische Überprüfung der Erwerbungen der Gemäldegalerie des Mittelrheinischen Landesmuseums der Stadt Mainz in den Jahren 1950 bis 1977 unter der Direktion Karl Heinz Essers. Im Rahmen des ersten Projektjahres wurden bisher sowohl die systematische und grundlegende Erfassung aller Objekte und die Auswertung der hausinternen Unterlagen vorgenommen, als auch die ersten vertieften Provenienzrecherchen begonnen. Im folgenden Projektjahr werden neben weiteren Tiefenrecherchen auch Kontextrecherchen zur Person Karl Heinz Essers zentral sein.
Für dieses zweite Projektjahr suchen wir eine/n Kunsthistoriker/in mit mehrjähriger Erfahrung in der Provenienzforschung, idealerweise in einem von der oben genannten Stiftung erfolgreich beendeten und publizierten Projekt. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Hochschulausbildung mit dem Diplom-, Magister- oder Master-Abschluss. Eine abgeschlossene Promotion ist von Vorteil.
Wir erwarten darüber hinaus:
- praktische Erfahrungen in Museen, insbesondere mit der Organisation und Dokumentation von Sammlungen
- eine ziel- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
- gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in Englisch und Französisch
- überdurchschnittliches Engagement
- Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität
- sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen
- sicheren Umgang mit MS-Office, Bildbearbeitungsprogrammen und relationalen Datenbanken
- Führerschein Klasse B
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 23 Stunden.
Wir bieten Ihnen nach entsprechender Einarbeitungszeit die Möglichkeit von Telearbeit.
Im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils an und sind an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt.
Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen in Kopie senden Sie bitte unter der Angabe der Kennziffer 26/2026 bis zum 28.05.2026 an:
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Personal
Festung Ehrenbreitstein
56077 Koblenz
oder
bewerbung@gdke.rlp.de
Wir bitten, Bewerbungsunterlagen nicht in Mappen oder Hüllen und auch nur als unbeglaubigte Kopien vorzulegen, da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden; sie werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Wünschen Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen, bitten wir einen ausreichend frankierten Rückumschlag beizufügen. Sofern Sie Ihre Bewerbung per E-Mail zusenden, bitten wir alle Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei mit einer Dateigröße von bis zu 5 Megabyte zu übermitteln.
Weitere Informationen über die GDKE Rheinland-Pfalz finden Sie auf der Internetpräsenz: www.gdke.rlp.de
