Sachbearbeiter*in im Aufgabengebiet Aufenthalt
Die Stadt Minden ist mit gut 85.000 Einwohner*innen das Zentrum einer vielfältigen und innovativen Region. Unser Plus: In Minden verbinden sich hohe Lebensqualität mit kurzen Wegen, einem familienfreundlichen Umfeld und Naturnähe. Herausragende kulturelle Angebote, vielseitige Sportmöglichkeiten und eine hochwertige Bildungslandschaft prägen die Weserstadt. Ein bunter Branchenmix aus mehreren tausend mittelständischen Unternehmen macht die Mindener Wirtschaft krisenfest und zukunftssicher. Mit ca. 1.400 Beschäftigten gehören die Stadt Minden und die Städtischen Betriebe Minden (SBM) zu den größten Arbeitgeber*innen in der Region.
Zusammen gestalten wir in einem großen Team die Zukunft Mindens. In der kommunalen Verwaltung gibt es vielfältige Aufgaben, die alle ein Ziel verfolgen: Guten Service für die Mindener Bürger*innen, Unternehmen und Gäste zu bieten und gemeinsam unsere Stadt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
Für den Bereich 2.1 - Ausländerbehörde suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Sachbearbeiter*in im Aufgabengebiet „Aufenthalt“
Referenz-Nr. 120_2026
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle.
Die wesentlichen Aufgaben sind:
- Erteilung bzw. Ablehnung von Aufenthaltstiteln nach dem Aufenthaltsgesetz
- Grundberatung zu allen ausländerrechtlichen Fragestellungen einschließlich der Bereiche Integration und Arbeitsrecht
- Mitarbeit bei ausländerbehördlichen Kontrollen und aufenthaltsbeendenden Maßnahmen.
Neben den beschriebenen Aufgaben gehört auch die Teilnahme am Bereitschaftsdienst der Ausländerbehörde (ca. 6x pro Jahr Rufbereitschaft am Wochenende und an Feiertagen) zum Inhalt der Stelle.
Folgende Qualifikationen und Kompetenzen setzen wir voraus:
- Sie haben
- die Laufbahnbefähigung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 im allgemeinen Verwaltungsdienst oder
- den erfolgreichen Abschluss der Verwaltungsprüfung II
Darüber hinaus wünschen wir uns:
- gute Kenntnisse im Ausländerrecht
- Bereitschaft, Teilaufgaben auch außerhalb der regelmäßigen Dienstzeit abends und an Wochenenden wahrzunehmen (z. B. Gaststättenkontrollen, Wohnungsdurchsuchungen, Abschiebungen). Im Rahmen dieser ordnungsbehördlichen Tätigkeiten wird im Bedarfsfall die Bereitschaft zur Anwendung unmittelbaren Zwangs vorausgesetzt
- Konfliktfähigkeit und sicheres Auftreten bei häufigen Kund*innenkontakten mit unterschiedlichen Personengruppen
- ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, insbesondere Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen bei rechtlich notwendigen Maßnahmen
- hohe Einsatzbereitschaft
- hohe physische und psychische Belastbarkeit
- Teamfähigkeit
Wir bieten:
- ein vielfältiges, anspruchs- und verantwortungsvolles Aufgabengebiet in einem kollegialen Umfeld
- flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- einen sicheren Arbeitsplatz in einer modernen Kommunalverwaltung, betriebliche Altersvorsorge, transparente und faire Bezahlung
- offene Kommunikationskultur und flache Hierarchien
- fachliche und persönliche Weiterentwicklung durch Fort- und Weiterbildungsangebote (auch online)
- einen regelmäßigen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen pro Kalenderjahr (31 Tage ab 2027)
- Fahrradleasing
- Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Jahressonderzahlungen (jährliche zusätzliche leistungsorientierte Bezahlung)
Bewerbungen von tariflich Beschäftigten, Beamt*innen sind möglich.
Die Stelle ist mit Entgeltgruppe 9c TVöD / Besoldungsgruppe A 10 LBesG NRW bewertet.
Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen entsprechend TVöD Anlage 1 - Entgeltordnung (VKA). Zeiten einschlägiger Berufserfahrung können bei der Entgelt-Stufenzuordnung ggf. berücksichtigt werden. Weitere Informationen zum TVöD und der Vergütung finden Sie z.B. auf der Homepage der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bzw. auf oeffentlicher-Dienst.info.
Die Stellen sind grundsätzlich teilbar, setzen jedoch eine flexible Arbeitszeitgestaltung voraus, um die Bereichsfunktionszeiten im Vor- und Nachmittagsbereich abzudecken.
Bei uns wird die Verschiedenartigkeit unserer Mitarbeiter*innen konstruktiv genutzt, um erfolgreich zusammenzuarbeiten. Wir möchten die Vielfältigkeit der Gesellschaft widerspiegeln und freuen uns daher über Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität, sexueller Orientierung und Identität oder Behinderung.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung und Befähigung besonders berücksichtigt.
Für Rückfragen zu den Stelleninhalten und -anforderungen steht Ihnen die Bereichsleitung der Bürgerdienste Frau Held, Telefon 0571 89-171 zur Verfügung.
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet Ihnen der Bereich Personal, Herr Platz, Telefon 0571 89-363.
Interessierte Bewerber*innen senden ihre aussagekräftige Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen online über www.interamt.de.
Bewerbungsschluss: 06.09.2026
Bitte geben Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen die Referenz-Nr. 120_2026 an.
Hinweise zum Datenschutz für Bewerber*innen finden Sie im Internet unter www.minden.de/Datenschutz und www.minden.de/Informationspflichten dort unter der Überschrift Informationspflicht_7.1_Bewerbung.pdf.
