Casemanager*in (m/w/d) in der Grundsicherung für Arbeitsuchende im U25-Bereich
Das Jobcenter der Stadt Mülheim an der Ruhr hat eine Vollzeitstelle (derzeit 39 Stunden wöchentlich für Tarifbeschäftigte und 41 Stunden wöchentlich für Beamte und Beamtinnen) als
Casemanager*in (m/w/d) in der Grundsicherung für Arbeitssuchende im U25-Bereich
(Entgeltgruppe 10 TVöD, mindestens 49.494,- € bis 69.040,- € im Jahr, je nach einschlägiger Berufserfahrung bzw. A11 LBesG bei bereits bestehendem Beamtenverhältnis)
zu besetzen.
Das Jobcenter der Stadt Mülheim an der Ruhr ist als zugelassener kommunaler Träger zuständig für die Grundsicherungsleistungen. Das kommunale Jobcenter hat den Anspruch, dass jede*r Arbeitssuchende mit unserer Unterstützung in seiner/ihrer Biografie einen Schritt weiterkommt – zu einem Schulabschluss, zu einer Ausbildung, zu einer Qualifizierung, am Ende zu einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Wir bieten Ihnen
- eine interessante, anspruchsvolle und selbstständige Tätigkeit,
- einen sicheren Arbeitsplatz am Standort Mülheim mit Tarifbindung sowie eine jährliche Sonderzahlung,
- betriebliche Zusatzversorgung und leistungsorientierte Bezahlung,
- Fahrradleasing
- flexible Arbeitszeit und 30 Tage Urlaub im Jahr,
- umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und fit@job-Programme zur Gesundheitsförderung.
Ihre Aufgaben sind:
Der Tätigkeitsbereich umfasst das beschäftigungsorientierte Fallmanagement im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Hierzu zählt die
- Durchführung lösungsorientierter Beratung der unter 25-jährigen Bürgergeldempfänger*innen
- Planung von Hilfsangeboten
- Erstellung von Kooperationsplänen
- Unterstützung bei dem Übergang von der Schule in den Beruf
- Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen
- Kooperation mit (beauftragten) Dritten
- Steuerung und Überwachung der Integrationsprozesse
- Teilnahme an und Durchführung von Gruppenveranstaltungen für Ausbildungsplatzsuchende
Das bringen Sie mit:
- Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (bisher: gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) bzw. Abschluss als Bachelor of Laws (HSPV NRW) oder Abschluss des Verwaltungslehrgangs II (VL II) oder
- ein Abschluss als Diplom-Finanzwirt*in bei der Finanzverwaltung oder
- Diplom-Rechtspfleger*in im Justizdienst oder
- Bachelor oder Diplom im Bereich Verwaltungsmanagement oder
- Bachelor oder Diplom im Bereich Kommunaler Verwaltungsdienst – Fachrichtung Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre oder
- Bachelor oder Diplom im Bereich Public Management oder
- Personen mit erfolgreich absolviertem erstem juristischem Staatsexamen oder
- Bachelor of Laws (LLB) – Rechtswissenschaften
und Zusatzqualifikation zum/zur Casemanager*in bzw. Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben oder
- Bachelorabschluss im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik oder vergleichbaren pädagogischen Studiengängen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit
- Fähigkeit zu zielorientiertem und budgetorientiertem Arbeiten
- Empathie
- Gesprächs-, Beratungs- und Verhandlungskompetenz
- Eine Zusatzqualifizierung im "Fallmanagement" sowie zum Fachkonzept „Sozialraumorientierung“ oder vergleichbare Zusatzausbildung ist von Vorteil
- Grundlegende Arbeitsmarktkenntnisse, ein Verständnis von betrieblichen Personalrekrutierungsstrategien und Kenntnis über die Instrumente und Vorgehensweisen der aktiven Arbeitsförderung und –vermittlung sind wünschenswert
Für fachliche Fragen steht Ihnen Frau Herrmann unter der Tel.-Nr.: (0208) 455-5705 zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Online-Bewerbung über Interamt, Stellen-ID 1140770 bis spätestens zum 28.04.2026.
Bei im Ausland erworbenen Schul- und/oder Studienabschlüssen muss der Nachweis über die Anerkennung durch die bewerbende Person erbracht und den Bewerbungsunterlagen zwingend beigefügt werden. Eine reine Übersetzung der Unterlagen ist nicht ausreichend. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schulministerium.nrw.de
Hinweis:
Die Stelle wird zeitgleich intern ausgeschrieben. Die externe Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt, dass die Stelle intern nicht besetzt werden kann.
Bei Wunsch einer Teilzeitbeschäftigung geben Sie bitte die maximal mögliche wöchentliche Arbeitszeit an.
Ihre eingereichten Bewerbungsunterlagen werden spätestens nach 6 Monaten datengeschützt vernichtet.
Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf. Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Wir freuen uns auch über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund! Bewerbungen schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen sind erwünscht.
