Leitung (m/w/d) des Kulturbüros Mülheim an der Ruhr
Der Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr hat zum 01.11.2026 eine unbefristete Vollzeitstelle (39 Std. wöchentlich für Tarifbeschäftigte, 41 Stunden wöchentlich für Beamtinnen und Beamte) als
Leitung (m/w/d) des Kulturbüros Mülheim an der Ruhr
(Entgeltgruppe 13 TVöD; mindestens 58.813,- € bis 84.310,- € im Jahr, je nach einschlägiger Berufserfahrung bzw. A13 LBesG bei bereits bestehendem Beamtenverhältnis)
zu besetzen.
Wir bieten Ihnen
- eine interessante, anspruchsvolle und selbständige Tätigkeit,
- einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz am Standort Mülheim an der Ruhr mit Tarifbindung (TVöD-VKA) sowie eine jährliche Sonderzahlung gemäß tarifvertraglicher Bestimmungen,
- eine Betriebsrente ohne Eigenbeteiligung (Rheinische Zusatzversorgungskasse) und leistungsorientierte Bezahlung für tariflich Beschäftigte,
- Vorschussmöglichkeiten und Rabatte durch Corporate Benefits,
- Fahrradleasing
- flexible Arbeitszeit und 30 Tage Urlaub im Jahr sowie Bildungsurlaub,
- umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Interner Stellenmarkt und fit@job-Programme zur Gesundheitsförderung.
Das sind Ihre Aufgaben:
- Allgemeine Leitungsaufgaben:
- Positionierung der Kommune als Kulturstandort im regionalen und überregionalen Kontext, sowie Vertretung der Stadt in überregionalen Fachgremien und kulturpolitischen Netzwerken
- Verantwortung für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Kulturbürobudgets im Rahmen des Haushaltsplanes
- Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeitenden
- Qualitätsmanagement
- Kulturförderung:
- Eigenständige Analyse der heterogenen Struktur- und Förderbedarfe verschiedener Kultursparten sowie konzeptionelle Entwicklung, Fortschreibung und Evaluation eines gesamtstädtischen Förderkonzepts
- Eigenständige Konzeption differenzierter Förderinstrumente für die Kulturlandschaft in Mülheim an der Ruhr unter Berücksichtigung kulturpolitischer Zielsetzungen
- Durchführung fundierter Wirkungsanalysen und Evaluationen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der Kulturförderpolitik
- Erstellung von Berichten, Studien und Konzepten mit strategischer Relevanz
- Beratung von Amtsleitung und politischen Gremien
- Strategischer Aufbau und Steuerung der Fördermittelakquise, einschließlich systematischer Analyse externer Förderprogramme
- Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung und Kulturpädagogik
- Öffentlichkeitsarbeit
- Veranstaltungen:
- Entwicklung einer kuratorisch fundierten Gesamtprogrammstrategie für städtische Kulturveranstaltungen unter Berücksichtigung aktueller kulturwissenschaftlicher Diskurse und gesellschaftlicher Entwicklungen
- Konzeption, Leitung und Evaluation komplexer Veranstaltungsformate mit überregionaler Sichtbarkeit und erheblicher finanzieller Tragweite
- Eigenverantwortliche inhaltliche Ausgestaltung von Festivals, Reihen und Sonderprojekten unter Einbindung externer Partner*innen und Institutionen
- Aufbau und Pflege belastbarer Netzwerke mit Kulturschaffenden, Institutionen und Fördermittelgebern auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene
- Management- und Overheadfunktion für den Kulturbetrieb:
- Konzeption und Umsetzung einer übergreifenden Steuerungs- und Entwicklungsstrategie für den gesamten Kulturbetrieb in Abstimmung mit der Amtsleitung
- Wahrnehmung zentraler Koordinations- und Steuerungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen den Instituten des Kulturbetriebes, der Amtsleitung und politischen Gremien
- Konzeptionelle Mitverantwortung für die strategische Personalentwicklung im Kulturbetrieb sowie Grundsatzberatung der Amtsleitung und der Institutsleitungen in personalstrategischen Fragestellungen
- Mitverantwortung an der strategischen Haushaltsplanung und Ressourcensteuerung für den Kulturbetrieb
- Initiierung und Steuerung institutsübergreifender Entwicklungs- und Transformationsprozesse (z. B. Digitalisierung, Organisationsentwicklung, kulturelle Teilhabe)
- Erstellung komplexer Berichte, Entscheidungsgrundlagen und Handlungskonzepte für Amtsleitung und Politik
- Krisenkommunikation und sensibles Stakeholder-Management bei konflikthaften kulturpolitischen Themen
Das bringen Sie mit:
- Beamte und Beamtinnen, die die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (bisher: höherer nichttechnischer Verwaltungsdienst) haben
- Tarifbeschäftigte, die über ein abgeschlossenes Masterstudium alternativ einen abgeschlossenen Diplomstudiengang einer Universität oder einer anderen nach Landesrecht anerkannten Hochschule (außer Fachhochschule) mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern (ohne etwaige Praxissemester, Prüfungssemester o.Ä.) der Fachrichtung Verwaltungswissenschaften oder Public Management oder Public Administration oder ein geisteswissenschaftliches Studium, vorzugsweise Kulturwissenschaften bzw. Kulturmanagement verfügen
- Mehrjährige Erfahrungen in der Wahrnehmung von Führungs- bzw. Leitungsfunktionen einschließlich Organisations- und Personalentwicklung
- Fundierte Erfahrungen im Management von Kulturprojekten
- Aktives Interesse an Tendenzen und Diskursen in der Kulturentwicklung Innovationsfähigkeit in Bezug auf Kulturarbeit
- Organisations- und Koordinationsgeschick
- Ausgeprägtes wirtschaftliches und kostenbewusstes Handeln
- Kommunikations- und Dialogfähigkeit
- Bereitschaft zu Netzwerkarbeit und Kooperationen
- Durchsetzungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick
- Bereitschaft für einen Einsatz auch außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeiten
- Erfahrungen im Bereich Kulturförderung sowie in der Stadtteilkulturarbeit (Dritte Orte) sind von Vorteil
- Erfahrungen im öffentlichen Dienst sind wünschenswert
Für fachliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Hinrichs unter der Tel.-Nr. (0208) 455-4101 zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Online-Bewerbung über Interamt, Stellen-ID 1461044 bis spätestens zum 14.07.2026.
Hinweise:
Die Stelle wird zeitgleich intern veröffentlicht. Die externe Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt, dass die Stelle intern nicht besetzt werden kann.
Bitte geben Sie beim Wunsch einer Teilzeitbeschäftigung die maximal mögliche wöchentliche Arbeitszeit an.
Ihre eingereichten Bewerbungsunterlagen werden spätestens nach 6 Monaten datengeschützt vernichtet.
Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf. Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Wir freuen uns auch über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund! Bewerbungen schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen sind erwünscht.
