Mitarbeiterin/Mitarbeiter (w/m/d) für das Archivmagazin- und Digitalisierungsmanagement
Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) sucht ab dem 1. Januar 2027
eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter (w/m/d) für das Archivmagazin- und Digitalisierungsmanagement.
Die unbefristete Vollzeitstelle im Archiv wird mit der Entgeltgruppe 8 TV-L vergütet. Arbeitsort ist München. Unter Berücksichtigung der dienstlichen Erfordernisse ist die Stelle grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.
Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) ist eine selbstständige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die die gesamte deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart in ihren europäischen und globalen Bezügen erforscht. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird vom Bund und den Ländern institutionell finanziert; darüber hinaus wirbt das IfZ selbst Drittmittel für vielfältige Forschungsprojekte zur Zeitgeschichte ein. Das Archiv bewahrt und erschließt Quellen zur deutschen und internationalen Zeitgeschichte. Seine Bestände reichen von Nachlässen und Verbandsunterlagen über audiovisuelle Quellen bis hin zu digitalen Unterlagen. Damit unterstützt das Archiv des IfZ Forschung, Bildung und Öffentlichkeit und sorgt für die dauerhafte Sicherung historischer Überlieferung.
Die ausgeschriebene Stelle umfasst ein vielseitiges Aufgabenspektrum im analogen und digitalen Magazinmanagement – von der Bestandserhaltung und Magazinverwaltung über die Übernahme und Bereitstellung von Archivgut bis hin zur Digitalisierung und Pflege digitaler Archivbestände. Bewerbungen von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern (w/m/d) sind ausdrücklich willkommen; eine strukturierte Einarbeitung ist selbstverständlich.
Ihre Aufgaben:
- Organisation und Verwaltung des Haupt- und Außenmagazins einschließlich der Durchführung von Bestandserhaltungsmaßnahmen und Schädlingsmonitoring;
- Mitwirkung an der Übernahme von Archivbeständen;
- Annahme von Benutzungsbestellungen, Aushebung und Reponierung von Archivgut;
- Durchführung und Koordination von Digitalisierungsprozessen (Vorbereitung, Strukturierung, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und Dokumentation digitaler Reproduktionen);
- Verwaltung der digitalen Speicher- und Bereitstellungsstrukturen (digitales Magazin);
- Pflege, Strukturierung, Qualitätssicherung und Bereitstellung digitaler Inhalte und Metadaten in archivischen Informations- und Präsentationssystemen (z. B. Zeitgeschichte Open);
- fachliche Anleitung und Koordination von Hilfskräften und externen Unterstützungsarbeitsplätzen einschließlich Qualitätssicherung der Arbeitsergebnisse;
- Verwaltung des Verpackungs- und Verbrauchsmaterials sowie Durchführung von Binde- und andere Werkstatttätigkeiten.
Ihr Profil:
- abgeschlossene Ausbildung als Fachangestellte/Fachangestellter (w/m/d) für Medien und Informationsdienste (alle Fachrichtungen) oder abgeschlossener Vorbereitungsdienst für die 2. Qualifikationsebene im Archivwesen oder Mittlerer Archivdienst oder abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik mit Interesse an archivischen Arbeitsabläufen oder eine abgeschlossene vergleichbare Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung;
- sicherer Umgang mit MS Office-Produkten;
- gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift;
- Erfahrungen mit Archivinformationssystemen, Digitalisierung oder elektronischer Langzeitarchivierung sind von Vorteil;
- sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten;
- selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeits- sowie prozessorientierte Denkweise;
- Organisationstalent und serviceorientierte Arbeitsweise;
- körperliche Belastbarkeit entsprechend den Aufgaben;
- Führerschein Klasse B.
Wir bieten Ihnen:
- eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem vielseitigen Aufgabengebiet;
- Mitarbeit an der Weiterentwicklung eines modernen wissenschaftlichen Archivs mit analogen und digitalen Beständen;
- eine zukunftssichere und unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst mit einer Vergütung nach TV-L E 8 (derzeit monatlich ca. 3.400 bis ca. 4.100 Euro brutto je nach Erfahrungsstufe zzgl. Jahressonderzahlung);
- die für den öffentlichen Bereich üblichen attraktiven Sozialleistungen wie z. B. eine betriebliche Altersvorsorge (VBL), vermögenswirksame Leistungen sowie ggf. München-Zulage;
- flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen eines attraktiven Gleitzeitmodells;
- Möglichkeiten für Weiterbildungen und Weiterqualifikationen;
- günstige Verkehrslage mit guter Erreichbarkeit sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto, kostenlose Parkplätze für Beschäftigte vorhanden;
- eine sehr gute Cafeteria;
- sehr gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes kollegiales Arbeitsklima.
Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere ein Lebenslauf mit detailliertem beruflichem Werdegang, Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse sowie ggf. weiteren einschlägigen Nachweisen) richten Sie bitte unter Angabe der Referenznummer M2026-11 in Form einer pdf-Datei (max. 10 MB) per E-Mail (bewerbung@ifz-muenchen.de) bis zum 5. August 2026 an die Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin, Prof. Dr. Isabel Heinemann, Leonrodstraße 46b, 80636 München. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der 35. und 36. Kalenderwoche statt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bei Rückfragen können Sie sich an die Leiterin des Archivs, Dr. Esther-Julia Howell (howell@ifz-muenchen.de, 089/12688-125), wenden.
Im Rahmen Ihrer Bewerbung übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie dazu die Datenschutzhinweise unter https://www.ifz-muenchen.de/datenschutz-bewerbung.
