Fallmanagerin/Fallmanager (m/w/d) für den Bereich des Sozialen Entschädigungsrechtes
Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein, am Dienstsitz Neumünster, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
Fallmanagerin/Fallmanager (m/w/d) für den Bereich
des Sozialen Entschädigungsrechtes
befristet bis zum 31.12.2027 in Teilzeit mit 19,35 Wochenstunden zu besetzen.
Über uns
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) ist eine dem Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein zugeordnete Landesoberbehörde mit derzeit über 500 Mitarbeitenden an den Dienstsitzen in Neumünster, Heide, Lübeck, Itzehoe, Kiel und Schleswig.
Folgende Tätigkeitsfelder prägen die Arbeit des LASG derzeit:
- Feststellungsverfahren und Hilfen für Menschen mit Behinderungen
- Gesundheits- und Verbraucherschutz
- Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
- Hilfe für Opfer von Gewalttaten und Versorgungsleistungen nach dem sozialen Entschädigungsrecht
- Leistungen für junge Familien (Elterngeld)
In der Abteilung 5 – Dezernate 51, 52 und 53 – werden Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht (SGB XIV) erbracht. Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einzustehen hat, erhält staatliche Unterstützung bzw. hat Anspruch auf Versorgung im Rahmen der Sozialen Entschädigung. Größter betroffener Personenkreis sind Gewaltopfer. Im Dezernat 52 werden neben dem Fallmanagement Anträge auf Teilhabeleistungen und besondere Leistungen im Einzelfall bearbeitet.
Ihre Aufgaben
Als Fallmanager/in für den Bereich Soziales Entschädigungsrecht begleiten Sie die von Gewalttaten betroffenen Menschen aktivierend und koordinierend während des gesamten Antrags- und Leistungsverfahrens beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit.
Sie stellen mit Ihrer Beratung bereits zu Beginn der Antragsstellung eine bedarfsorientierte und zielgerichtete Unterstützung für Betroffene sicher.
Dies umfasst:
- Durchführung von telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen
- Wahrnehmung von Außenterminen
- Abstimmung mit anderen Opferhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen (bspw. Traumaambulanzen, Weißer Ring e.V.)
- Ermittlung des Hilfebedarfs und möglichen Ansprüchen auf Teilhabeleistungen
- Erstellen und Führen von Hilfe-/ Teilhabeplänen (bei Leistungen zur Teilhabe in Verbindung mit dem SGB IX)
- Abstimmung und Teilhabeplanung mit weiteren Sozialleistungsträgern im Netzwerk, einschließlich der Durchführung von Teilhabeplankonferenzen
Das bringen Sie mit
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
- die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, Fachrichtung Gesundheits- und Soziale Dienste oder
- ein abgeschlossenes Studium im Bereich Sozialwesen (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Sozialmanagement), der (Heil-)Pädagogik oder der Rehabilitationswissenschaften (FH-Diplom, Bachelor) oder
- gleichwertige Fähigkeiten und berufliche Erfahrungen, um entsprechende Tätigkeiten ausüben zu können
- Führerschein Klasse B bzw. Klasse 3 (bitte Nachweis mit den Bewerbungsunterlagen einreichen)
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- Beratungserfahrung
- besonders ausgeprägte Sozialkompetenz
- hohes Maß an Eigeninitiative sowie Leistungs- u. Verantwortungsbereitschaft sowie die Bereitschaft Veränderungen mitzugestalten
- Flexibilität und Belastbarkeit
- Kommunikations-, Kooperationsvermögen, Teamgeist sowie Konfliktfähigkeit
- gute Priorisierungs- und Organisationsfähigkeit
- Bereitschaft zur Wahrnehmung von Dienstreisen
Zudem wären wünschenswert:
- Kenntnisse und Erfahrungen in der Traumaberatung
- Kenntnisse und Erfahrungen in der Hilfe- bzw. Teilhabeplanung
- Erfahrungen als Fallmanager/in
- Kenntnisse im Bereich des Sozialrechts (Sozialgesetzbuch I bis XII) und des sozialen Entschädigungsrechts (SGB XIV)
- Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Medien
Wir bieten Ihnen
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann aufgrund der Befristung lediglich im Wege der Abordnung und im Rahmen der oben angegebenen Arbeitszeit eine Tätigkeit im Beamtenverhältnis bis zur Besoldungsgruppe A 11 SHBesG ermöglicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 11 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
- eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit
- flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten
- 30 Tage Urlaub im Jahr bei einer 5-Tage-Woche sowie arbeitsfreie Tage an Heiligabend und Silvester
- gute Weiterbildungsmöglichkeiten
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- Zuschuss zum ÖPNV-Ticket (Jobticket)
- reduzierter Monatsbeitrag für Firmenfitness
- Zugang zum Vorteilsportal Corporate Benefits mit wechselnden Vergünstigungen bei zahlreichen Anbietern
Wir freuen uns auf Sie!
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Die Beschäftigung ist in Teilzeit mit 19,35 Wochenstunden vorgesehen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, sowie aussagekräftige Zeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
01. November 2026
unter dem Stichwort "47/2026 Fallmanagement“ an den Direktor des Landesamtes für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein, Steinmetzstraße 1-11 in 24534 Neumünster; gerne elektronisch in einem PDF-Dokument an bewe.lasg@lasg.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Die Auswahlgespräche sind für die 47. Kalenderwoche 2026 vorgesehen.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Lohe (Annika.Lohe@lasg.landsh.de oder 04321-913/894), gern zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Biehl (Katrin.Biehl@lasg.landsh.de oder 04321-913/621).
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf die Übersendung von Eingangsbestätigungen verzichtet wird.
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.

