Beauftragte/r für Informationssicherheit (w/m/d)
Beim Polizeipräsidium Pforzheim ist am Dienstort Pforzheim zum 01.08.2026 eine unbefristete Stelle in Vollzeit als Beauftragte/r für Informationssicherheit (w/m/d) bei der Verwaltung, Referat Recht und Datenschutz als Beamter/in (w/m/d) des gehobenen infornationstechnischen Dienstes zu besetzen.
Der/die Beauftragte für Informationssicherheit ist für die Initiierung und Kontrolle des Informationssicherheitsprozesses des Polizeipräsidiums Pforzheim im Rahmen der zentralen Vorgaben verantwortlich und untersteht direkt der Behördenleitung.
Grundaufgaben:
- Fachliche/r Ansprechpartner/in in den Angelegenheiten der Informationssicherheit
- Bewertung, Verarbeitung und Steuerung von Informationen im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung
- Erstellung von Berichten (insb. regelmäßige Berichte an die Behördenleitung)
- Anwendung von aufgabenbezogenen Softwareverfahren und Datenbanksystemen
- Eigenverantwortliche Pflege des Sicherheitsprozesses nach IT-Grundschutz im Polizeibetrieb
- Erstellung um Umsetzung von IT-Sicherheitskonzeptionen- und maßnahmen
- Initiierung und Kontrolle regionaler IT-Sicherheitsprozesse
- Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen auf dem Gebiet der IT-Sicherheit
- Untersuchung und Aufarbeitung von IT-Sicherheitsvorfällen
- Zusammenarbeit mit Behörden und externen Stellen in Brandschutz-, Information- und Kommunikation-, Datenschutz- und Arbeitssicherheitsangelegenheiten
- Erfassung, Pflege, Auswertung und Weiterverarbeitung von Daten
Zusatzaufgaben:
- Bearbeitung/Übernahme komplexer und umfangreicher Vorgänge u. Sonderaufgaben mit besonderer Bedeutung
- regelmäßige Verantwortung für Koordinierungsaufgaben (z.B. Arbeitsschutz/-sicherheit)
- Verantwortung für Qualitätssicherung und- kontrolle
Änderungen des Aufgabenzuschnitts bleiben vorbehalten.
Ihr Profil:
- erfolgreich abgeschlossenes Studium gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 2 LBG in der Fachrichtung Informatik oder einem vergleichbaren geeigneten Studiengang. Für eine mögliche Verbeamtung muss nach dem Studium eine zwölfmonatige laufbahnqualifizierende Zusatzausbildung nach Maßgabe des § 11 Abs. 2 LVO-IM oder eine mindestens dreijährige seiner Fachrichtung entsprechende Berufstätigkeit, die die Eignung zur selbständigen Wahrnehmung eines Amtes des gehobenen informationstechnischen Dienstes vermittelt, absolviert worden sein. Diese kann auch nach Einstellung erworben werden.
- Kenntnisse in der Anwendung und Umsetzung des BSI-Standards und des IT-Grundschutzkompendiums
- gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich Informationstechnologie, insbesondere Betriebssysteme und Netzwerkkomponenten
- Fähigkeit zum strategischen, konzeptionellen und eigenständigen Arbeiten
- Koordinations-, Planungs- und Verhandlungsgeschick
- Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
- gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
- Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit
- Bereitschaft zur Teilnahme an fachbezogenen Lehrgängen/Fortbildungen
Benefits:
- interessantes Arbeitsumfeld in dem Teamwork gefördert wird
- flexible Arbeitszeiten
- Work-Life-Balance durch Vereinbarkeit von Beruf & Familie
- Sport und Fitnessangebote
- Zuschuss für JobTicket & JobBike
Allgemeine Informationen:
Der Dienstposten ist nach Besoldungsgruppe A 13 (gD) bewertet.
Bei einer Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe im gehobenen informationstechnischen Dienst erfolgt die Einstellung im Eingangsamt A11.
Die Altersgrenze für die Einstellung in das Beamtenverhältnis beträgt grundsätzlich 42 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen sind Ausnahmen möglich.
Sollten Sie zum Einstellungszeitpunkt die Voraussetzungen für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe (noch) nicht erfüllen, wird die Möglichkeit einer Einstellung im Beschäftigungsverhältnis nach dem TV-L mit dem Ziel der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe geprüft.
Wir setzen uns für eine offene und inklusive Arbeitsumgebung ein und möchten, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion oder Beeinträchtigung – die gleichen Chancen und Möglichkeiten erhalten. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden ausdrücklich begrüßt. Sie werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es steht Ihnen frei, im Rahmen Ihrer Bewerbung auf eine vorliegende Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen i.S.v. § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX hinzuweisen, wenn diese Eigenschaft im Bewerbungsverfahren Berücksichtigung finden soll.
Das Polizeipräsidium Pforzheim engagiert sich für Chancengleichheit i. S .d. Gesetzes zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg.
Sollten Sie Unterstützung im Bewerbungsprozess benötigen, freuen wir uns, von Ihnen zu hören und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Es handelt sich um einen Vollzeitdienstposten, der grundsätzlich teilbar ist. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen wir durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.
Die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten nach Artikel 13 der Datenschutzgrund-verordnung (DSGVO) erhalten Sie auf dem unten verlinkten Informationsblatt.
Sie sind interessiert?
Bitte bewerben Sie sich bis spätestens 08.06.2026 ausschließlich über unser Bewerberportal unter der Kennziffer NV-01-26. Das Bewerberportal und weitere Informationen zur Stelle finden Sie im beigefügten Link und über die Homepage der Polizei Baden-Württemberg, Standort Pforzheim (https://pppforzheim.polizei-bw.de/).
Ansprechpersonen:
Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen die Leiterin des Referats Recht und Datenschutz, Frau Steffan, Tel. 07231 186-5100.
Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet Ihnen die Personalverwaltung, Frau Reis, Tel. 07231 186-5212.
