Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Als größte Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland historisch und regional verankert ist die Universität Vechta heute international und zukunftsorientiert ausgerichtet: Rund 3.500 Studierende und mehr als 500 Beschäftigte forschen, lehren, arbeiten und studieren an der modernen Campusuniversität im Herzen Niedersachsens.
Im Arbeitsbereich Entwicklungspsychologie (Prof. Dr. Christopher Osterhaus) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Stelle auf Postdoc-Niveau, befristet auf drei Jahre, zu besetzen als
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Entgeltgruppe 13 TV-L, Vollzeit
Der Arbeitsbereich Entwicklungspsychologie im Handlungsfeld Schule ist ein international vernetzter und publikationsstarker Forschungsbereich. Wir untersuchen die Entwicklung sozialer, epistemischer und wissenschaftlicher Kompetenzen vom Kindesalter bis ins junge Erwachsenenalter. Zu den Schwerpunkten zählen die sozial-kognitive Entwicklung, insbesondere Advanced Theory of Mind und Perspektivübernahme, wissenschaftliches Denken, frühe MINT-Bildung, Diversität und Evidenzbewertung.
Unsere Forschung wird unter anderem durch die DFG, das BMBFSFJ, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Erasmus+ gefördert. Die Stelle bietet die Möglichkeit, je nach thematischer Passung an vorhandene Datensätze, laufende Projekte und Publikationsvorhaben anzuknüpfen. Die Position ist als zentrale wissenschaftliche Koordinationsfunktion angelegt: In enger Zusammenarbeit mit der Leitung koordiniert sie Promovierende und Projektteams, treibt gemeinsame Publikationen voran, steuert internationale Kooperationen und gestaltet die strategische Weiterentwicklung des Developing Minds Lab (www.developing-minds.de). Zugleich bietet sie Raum für die Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprofils.
Die Universität Vechta befindet sich derzeit in einem strategischen Transformations- und Entwicklungsprozess. Die ausgeschriebene Stelle bietet daher besondere Möglichkeiten, die Weiterentwicklung von Forschungsstrukturen, Kooperationen und wissenschaftlichen Profilbereichen aktiv mitzugestalten.
Ihre Aufgaben
- Fachliche Koordination und wissenschaftliche Begleitung der Promovierenden und studentischen Hilfskräfte in enger Abstimmung mit der Leitung
- Steuerung der gemeinsamen Publikationspipeline sowie federführende und kooperative Durchführung von Datenanalysen und Erstellung von Manuskripten, einschließlich eigener Erstautor*innenschaften
- Koordination laufender Drittmittelprojekte, einschließlich Zeitplanung, Qualitätssicherung und Berichtswesen
- Mitwirkung an neuen Verbund- und Einzelanträgen sowie Unterstützung von Nachwuchswissenschaftler*innen bei eigenen Förderanträgen
- eigenständige Forschung im Profil des Arbeitsbereichs und Entwicklung eines sichtbaren eigenen Forschungsprofils
- Unterstützung bei der strategischen Weiterentwicklung des Developing Minds Lab in den Bereichen Open Science, Datenmanagement, methodische Standards und Forschungskultur
- Aufbau und Pflege von Schul- und Praxispartnerschaften
- Übernahme von Lehre im Umfang von 4 LVS, Betreuung von Abschlussarbeiten und Mitwirkung an der forschungsnahen Qualifizierung von Studierenden Ihr Profil
- Eine abgeschlossene oder weit fortgeschrittene Promotion in Psychologie
- ausgewiesene Erfahrung in empirischer entwicklungspsychologischer oder bildungsbezogener Forschung sowie sehr gute quantitative Methodenkenntnisse
- eine sichtbare Publikationsleistung, idealerweise in international begutachteten Fachzeitschriften
- Bereitschaft, Datenanalysen und Publikationsprojekte federführend zu übernehmen
- Erfahrung in der Koordination von Forschungs- oder Drittmittelprojekten und in der Steuerung von Arbeitsprozessen, Zeitplänen und Ergebnissen
- sehr gute Englischkenntnisse sowie gute Deutschkenntnisse oder die Bereitschaft, diese zeitnah zu erwerben beziehungsweise weiterzuentwickeln.
Wünschenswert
- Ausgeprägte Führungs-, Kommunikations- und Organisationskompetenz
- Erfahrung in der fachlichen Begleitung oder Koordination von wissenschaftlichen Hilfskräften
- ein thematischer Bezug zu sozial-kognitiver Entwicklung, wissenschaftlichem Denken, früher MINT-Bildung, Diversität, Evidenzbewertung oder schulischen Kontexten
- Erfahrung in der Entwicklung oder Beantragung von Drittmittelvorhaben
- Kenntnisse in Open Science, Forschungsdatenmanagement oder reproduzierbaren Forschungsworkflows
- Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen, Familien, Praxispartner*innen oder weiteren Bildungseinrichtungen.
Wir bieten
- eine verantwortungsvolle Postdoc-Stelle mit großem Gestaltungsspielraum und einer zentralen wissenschaftlichen Koordinationsrolle
- ein forschungsaktives Umfeld mit einer etablierten Publikationspipeline und vielfältigen Anknüpfungsmöglichkeiten für eigene Analysen und Manuskriptprojekte
- enge Zusammenarbeit mit der Leitung, den Promovierenden und internationalen Partner*innen
- Einbindung in ein vielfältiges Drittmittelportfolio und ein aktives internationales Netzwerk mit Möglichkeiten für gemeinsame Studien, Tagungsteilnahmen oder Forschungsaufenthalte
- die Möglichkeit, ein eigenständiges Profil zu entwickeln, eigene Drittmittelvorhaben vorzubereiten und die wissenschaftliche Qualifikation im Rahmen einer Habilitation oder eines habilitationsäquivalenten Forschungsprofils weiterzuentwickeln
- flexible Arbeitszeitmodelle, ein kollegiales Team und kurze Entscheidungswege an einer Universität mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. Christopher Osterhaus zur Verfügung (christopher.osterhaus@uni-vechta.de). Die Besetzung der Stelle erfolgt vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung.
Senden Sie bitte Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen unter Angabe der Kennziffer 26/28/PädPsy per E-Mail (zusammengefasst in einer einzelnen PDF-Datei) bis zum 27.8.2026 an:
Präsidium der Universität Vechta
bewerbung@uni-vechta.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Die Universität Vechta schätzt und fördert die Vielfalt der Menschen an der Universität und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit ein. Dieses Selbstverständnis ist maßgebend für alle Auswahlverfahren. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
