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Zwischen Karriereportal und Halfbike: Bernd Schubinski tritt gerne in die Pedale

Einer von uns: Als Kudenberater bei INTERAMT ist Bernd regelmäßig unterwegs. Sein Halfbike hat deshalb einen festen Platz im Kofferraum seines „Karrieremobils“.

Mit Leidenschaft bei der Sache: Rico Wittmann im Austausch mit seinem Team

„Nach nur 30 Minuten auf dem Halfbike stand für mich fest: Das ist genau mein Ding.“

Die Kurve ist ganz schön eng, doch Bernd Schubinski meistert sie inzwischen mit viel Geschick. „Das klappt mittlerweile ganz gut, aber bei den U-Turns muss ich noch etwas üben“, lacht er. Seit etwa einem Jahr ist er begeisterter Halfbike-Fahrer. Das dreirädrige Gefährt funktioniert zwar ähnlich wie ein Fahrrad: Man tritt in die Pedale, doch der Lenker ist hauptsächlich zum Festhalten und Bremsen da. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung. Körperbeherrschung ist also gefragt!

„Viele geben das Hobby nach kurzer Zeit wieder auf und verkaufen ihr Rad. Man steigt eben nicht einfach auf und fährt los. Aber wenn man erst einmal den Dreh raus hat, macht es richtig Spaß“, erzählt der 60-Jährige.

Ein Halfbike im Kofferraum – immer bereit für die nächste Runde

Als unser Kudenberater bei INTERAMT, dem Karriereportal des öffentlichen Dienstes, ist Bernd regelmäßig unterwegs. Sein Halfbike hat deshalb einen festen Platz im Kofferraum seines „Karrieremobils“. „In den Ladepausen klappe ich das Rad auf und übe dann gerne mal 20 Minuten.“ Inzwischen schafft er bereits Strecken von bis zu 30 Kilometern am Stück. Sein nächstes Ziel: irgendwann die Marathonstrecke knacken.

Bewegung und Sport begleiten Bernd schon sein ganzes Leben. Ob Rudern, Badminton, Inlineskating oder Golf – Langeweile kommt bei ihm offenbar nicht auf. Zum Golf kam er während seiner Vertriebszeit bei einem Telekommunikationsanbieter. Dort startete er 1989 nach seiner Beamtenausbildung ins Berufsleben und betreute mehr als 25 Jahre lang verschiedene Geschäftskunden.

Bildercollage: Bernd auf seinem blauen Halfbike in der Natur, eine Detailaufnahme vom Lenker mit Bernds Hand an der Bremse, man sieht seinen Ehering, Bernd wie er das Halfbike aufklappt in einer Detailaufnahme

Ein Einschnitt, zwei neue Wege

Doch manchmal bringt das Leben einen ganz schön aus dem Tritt. Eine schwere Knieverletzung zwang Bernd dazu, ein Jahr lang auf Sport und Arbeit zu verzichten. Eine Zeit, die er zum Nachdenken nutzte: Was ist mir wichtig? Was möchte ich beruflich und privat verändern?

Die Antworten führten ihn 2015 zu INTERAMT. Seitdem ist er Teil unseres Teams und betreut unsere Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland. Eine weitere Leidenschaft entdeckte er für sich in dieser Zeit: die Elektromobilität.

„Ich habe mich intensiv mit Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien beschäftigt und mir vor rund zehn Jahren mein erstes Elektroauto gekauft“, erzählt Bernd. Aus dem persönlichen Interesse wurde schnell mehr. Gemeinsam mit anderen Elektromobilitätsbegeisterten gründete er den Verein Elektromobilität Nord e. V., dessen Vorsitzender er heute ist.

Bei Umwelttagen und Automessen informiert der Verein darüber, wie Elektromobilität im Alltag funktioniert. Denn noch immer gibt es viele Vorbehalte – insbesondere, wenn es um längere Strecken geht. Bernd kennt die Fragen und kann aus eigener Erfahrung berichten. „Ich fahre überall mit dem E-Auto hin, sogar in den Urlaub nach England. Inzwischen gibt es fast überall Ladestationen. Probleme beim Laden hatte ich bisher noch nie.“ Und mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Reichweitenangst existiert nur im Kopf.“

Beamter, Kundenberater, Elektromobilitäts-Enthusiast und Halfbike-Fan – Bernd passt in keine Schublade. Seine Geschichte zeigt: Menschen im öffentlichen Dienst sind genauso vielseitig wie ihre Aufgaben. Denn hinter jeder Berufsbezeichnung steckt eine Persönlichkeit mit ganz eigenen Ideen, Leidenschaften und Geschichten.